Kategorie Lebenskiste

Mir geht´s gut – Die häufigste Lüge

Wie geht es dir? Wie oft wurdest diese Woche mit der „Wie-geht-es-dir-Frage“ konfrontiert? Wie oft hast du auf die Frage mit „Mir geht´s gut“ geantwortet? Wie oft hast du deine Mitmenschen diese Woche danach gefragt, wie es ihnen geht? Du weißt es nicht mehr? Kann ich mir vorstellen, denn die „Wie-gehts-dir-Frage“ wird meist als rhetorische Höflichkeit genutzt. Und das obwohl sie das Potential hat, unsere zwischenmenschlichen Beziehungen zu vertiefen und außerdem ein wundervolles Werkzeug für Selbstreflexion und persönliche Weiterentwicklung ist. Mir geht’s gut – Die Lüge Ich persönlich antwortete auf die häufigste aller Fragen knapp 30 Jahre mit: „Mir geht’s gut!“ Manchmal sagte ich vielleicht: „Ein bisschen stressig, aber sonst gut.“ Oder: „Ich habe gerade einen Schnupfen, aber sonst geht es mir gut.“ Ich kann mich jedoch nicht daran erinnern, dass ich jemals gesagt hätte „Mir geht es heute beschissen, mein Herz schmerzt, ich fühle mich unnütz, kraftlos oder ungeliebt.“
mehr lesen

Das falsche Selbst: Leidest du unter Überanpassung?

Frau passt sich an
Weißt du noch, wer du wirklich bist? Flüstert dir deine innere Stimme oder dein Unterbewusstsein auch manchmal den einen oder anderen der folgenden Sätze zu? Ich muss lieb und höflich sein. Ich darf ja nicht negativ auffallen. Andere sollen nicht schlecht über mich denken oder sprechen. Ich muss unkompliziert sein, damit ich für andere angenehm bin. Ich darf mich nicht wehren. Ich sollte lieber still sein. Ich muss bescheiden sein. Ich muss mich anpassen. Falls eine oder mehrere dieser Aussagen auf dich zutreffen, so besteht die Wahrscheinlichkeit, dass du die Schutzstrategie Überanpassung lebst. Meist geht diese mit Harmoniestreben und Verlustängsten einher. Weitere Signale können sein, dass du dich schnell unterordnest, bei dominanten Menschen sicher fühlst, deine Wünsche und Bedürfnisse hinten anstellst, schlecht Grenzen setzen kannst, konfliktscheu bist und dazu tendierst, dich unbewusst anzubiedern, um zu gefallen.
mehr lesen

7 Dinge, die Sterbende bereuen – Mach sie jetzt!

Das Leben ist endlich Meine Oma ist 85 Jahre und auch, wenn ich es nicht wahrhaben möchte, all zu viele Jahre wird sie nicht mehr auf dieser Erde haben. Das Leben ist endlich, auch meines und deines. Meine Oma hat immer viel zu erzählen und ich gebe zu, einiges davon sind Klagen und Beschwerden, aber ich finde das wenig verwunderlich bei dem harten Leben, das sie meistern musste. Neben dem Krieg und der jahrelangen Armut, waren die gesellschaftlichen Zustände in Omas jungen Jahren nicht gerade einfach. Aber was viel wichtiger ist als ihre Klagen, sind all die Impulse zwischen den Zeilen. „Dieses oder jenes würde ich heute anders machen. Das bereue ich, nicht getan zu haben.“ Und so habe ich aus Omas Worten schon viel darüber lernen dürfen, was uns am Ende unserer Tage glücklich macht und was nicht. Um meine Impulse breiter zu fächern, habe ich außerdem das Buch – 5 Dinge, die Sterbende bereuen – gelesen.
mehr lesen

7 Anzeichen, dass dein Leben nach Veränderung ruft

Frau mit Hut
Immer bevor das Leben in den nächsten Gang schaltet, ruckelt es ein wenig. Das bestätigt auch die Mentallehre. Veränderung passiert selten in Zeiten in denen wir uns allgemein glücklich fühlen und das Leben erfolgreich vor sich dahinplätschert. Meist ist der Samen der Veränderung – Schmerz, in emotionaler oder auch körperlicher Form. Wir fühlen uns unglücklich, nicht gesehen, leer, einsam oder sind sogar verzweifelt. Und nehmen wir den Ruf des Schmerzes nach Veränderung nicht wahr, so wird er in der Regel immer heftiger und heftiger. Hier spreche ich aus eigener Erfahrung. Um das Leid in meinem Leben zu vermindern, habe ich gelernt, die Anzeichen, dass es Zeit ist für eine Veränderung ist, frühzeitig zu lesen. Und genau darum geht es im heutigen Beitrag. Schau, ob auch auf dich eines oder mehrere der Anzeichen zutreffen und sei ehrlich zu dir selbst. Auch, wenn du vielleicht jetzt noch Angst vor einer Veränderung hast.
mehr lesen

Wenn die Seele Schnupfen hat: Umgang mit Psychosomatik, Ängsten, Depressionen & Co

Frau ist traurig
Ich bekam ihn mir 30 Jahren erstmals aufgedrückt – den Stempel, auf dem groß der Wortlaut „Psychosomatik“ oder „psychisch labil“ prangte. Egal, ob ich einen Ausschlag, eine Infektion oder Magenschmerzen hatte, ab sofort war für jegliches Leid meine scheinbar abnormale Psyche verantwortlich. Erst dadurch verstand ich, wie sehr Menschen unter seelischen Schnupfen, in Form von Depressionen, Tinnitus, innerer Unruhe, psychosomatischen Erkrankungen, Angstattacken, Burnout oder anderen psychischen Erkrankungen tatsächlich leiden. Im heutigen Beitrag möchte ich für Aufklärung sorgen, dir das Gefühl, dass du nicht alleine und schon gar nicht abnormal bist, und ein paar hilfreiche Tipps mitgeben.
mehr lesen