7 Erkenntnisse, die mein Leben radikal verändert haben!

7 Erkenntnisse, die dir helfen, dein Leben positiv zu verändern

Das Leben ist ein Zuckerschlecken steht auf der Freecard, die ich soeben in meine Tasche gesteckt habe. Und obwohl der Spruch eindeutig als Scherz zu verstehen ist, kann ich ihm viel abgewinnen. Denn ich glaube tatsächlich, dass das Leben viel mehr Süßes als Saures für uns parat hält, auch wenn einige von uns nicht immer den leichtesten Weg vom Leben geschenkt bekommen.

Auch ich hab das Glück und vor allem die Gesundheit nicht gepachtet. Wer meine Schmerzgeschichte kennt, mag sich nun fragen – wie kann gerade ich sagen, das Leben sei fast immer ein Zuckerschlecken?

Es ist mein Mindset, das mir diese Behauptung erlaubt. In den letzten Tagen habe ich nachgeforscht, wie ich den Zugang zu dieser gesunden Positivität, trotz schlechter Tage, Wochen und Monate, gefunden habe. Das Ergebnis sind sieben wesentlichen Erkenntnisse, die ich in den letzten Jahren hatte. Genau diese möchte ich heute mit dir teilen.

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7 Erkenntnisse, die dein Leben besser machen

1. Nach jedem Tief kommt ein Hoch

Ich trage die tiefe Überzeugung in mir, dass nach jedem Sturm die Sonne wieder scheinen wird. Unzählige Beweise dafür, dass nach jedem Tief ein Hoch kommt, spiegelt mir das Leben wieder. Egal, ob es der Aktienchart ist, der nach einem Langzeittief wieder nach oben schallt, die Ebbe und die Flut oder die Sonne, die selbst nach der dunkelsten Nacht wieder scheint.

Aber auch meine eigene Erfahrung hat mich gelehrt, daran zu glauben, dass nach jedem Down ein Up kommt. Als ich vor einigen Jahren meinen Job aus Frustration kündigte und dadurch meine Wohnung aufgeben musste, war mir dieser Ansatz noch nicht bewusst. Verzweifelt sehnte ich mir die sicheren Zeiten, in denen zwar nicht alles perfekt, aber eben nicht annähernd so existenzbedrohend gewesen war, zurück.

Diese Sehnsucht aber hielt nicht lange. Denn mein Mut neue Wege zu gehen, wurde nach wenigen Wochen belohnt und ein knappes Jahr später empfand ich die vorerst negativen Veränderungen, sprich das Tief, als einen Segen. Ich fand meinen damaligen Traumjob, in dem ich viele Jahre aufblühte.

Und sogar bei meiner Krankheit ergeht es mir mittlerweile rückblickend so. All den Schmerz, den ich viele Jahre ertragen musste, möchte ich zwar keinesfalls wiederholen, aber er hat mich so viel gelehrt und mir so viele neue Facetten an mir selbst und dem Leben gezeigt, dass die Dankbarkeit überwiegt. Zudem war diese Erfahrung so einschneidend, dass ich mich seither immer, wenn es mir schlecht geht, daran erinnere, dass selbst die dunkelsten Stunden irgendwann ein Ende haben.

Vielleicht hast ja auch du genau so eine Erfahrung gemacht? Denk öfter einmal daran, sie wird dich beim nächsten Tief bestärken.

2. Heute statt morgen!

Schild mit Aufschrift Jetzt - Erkenntnisse sind wichtig

Wer kennt sie nicht – die weit verbreitete Aufschieberitis. In meiner Jugend war ich eine Meisterin darin, Aufgaben, Vorhaben und vor allem meine Träume auf morgen zu verschieben.

Heute ist das definitiv anders. Ich frage mich manchmal mehrmals wöchentlich: Worauf soll ich warten? Macht warten irgendeinen Sinn? Und die Antwort lautet meistens – nein – was mich dazu führt, zu handeln, zu machen und zu erschaffen.

Und ja, auch ich muss dafür öfter meinen inneren Schweinehund in die Schranken weisen, aber die Mühe lohnt sich. Seitdem ich aufgehört habe, die Dinge immer wieder aufzuschieben, ist mein Leben leichter und bunter geworden.

Leichter, weil man nebenher auch den weitverbreiteten Perfektionismus ablegt. Wer nun mal macht und schafft und nicht hundert mal darüber nachdenkt oder kontrolliert, macht Fehler. Die Fehler der letzten Jahre haben mich zu einer der bekanntesten und authentischsten Influencer gemacht und ich habe so gelernt, dass Fehler absolut nicht Schlimmes, sondern nur verdammt menschlich und vielelicht sogar sympathisch sind 🙂

Und wer schafft und macht, gestaltet natürlich dadurch sein Leben aktiv. Neue Menschen, Chancen, Leidenschaften oder Lieblingsorte bereichern unser Leben, wenn wir endlich aufhören, immer auf morgen zu warten. Ganz nach dem Motto:

Jetzt statt irgendwann, denn irgendwann ist es zu spät!

3. Lass Mücken Mücken sein und mach‘ keine Elefanten draus

Diese Erkenntnis hilft vor allem bei Problemen, die anmuten, alles Wesentliche zu überschatten. Immer wieder vermiesen uns Kleinigkeiten, wie ein grippaler Infekt, nervende Kollegen oder Nachbarn, die Meinungsverschiedenheit mit dem Partner, das kaputte Smartphone, die miesen Schulnoten der Kinder oder ein Ausschlag im Gesicht, das Leben. Natürlich ist vieles davon ärgerlich, aber meist handelt es sich im Nachhinein betrachtet dann doch um eine Mücke und nicht, wie vorerst angenommen, um einen Elefanten.

Wenn mich etwas sehr vereinnahmt und ich bemerke wie Ärger, Wut oder Sorgen mich überkommen, dann stelle ich mir folgende Frage: Wie groß ist das Problem, das ich heute habe, in einem, fünf oder zehn Jahren? Wird es dann noch wichtig sein?

Dabei wird mir dann oft bewusst, dass es sich um zeitlich begrenzte und nicht wesentliche Dinge für mein Leben handelt, was zu mehr Leichtigkeit und Gelassenheit führt.

4. Aufgeben ist okay

Ich bin ein extrem ehrgeiziger und dementsprechend disziplinierter Mensch. Wenn ich mir einmal etwas in den Kopf gesetzt habe, wird aus meinen Gedanken in 90 Prozent aller Fälle auch Realität. Manchmal aber – das hat mich das Leben gelehrt – ist es besser aufzugeben.

Denn Durchhalten ist nicht immer gesund. Vor allem dann, wenn es sich dabei um Menschen, Ziele oder Projekte handelt, die dein Herz schon längst nicht mehr erfüllen. Wir verändern uns stetig und so können sich auch unsere Bedürfnisse, Vorstellungen und Sehnsüchte ändern.

Vielleicht sind wir einer Sache ja auch nur nachgeeifert, weil es von uns erwartet wurde oder es alle anderen taten. Ganz egal, aus welchem Grund ein bestimmtes Umfeld, ein Job oder Ziel nicht mehr zu dir passt, du darfst aufgeben, loslassen und neu durchstarten.

Auch interessant:  Nach 600 Tagen Schmerz, lache ich wieder!

5. Glaube nicht alles, was du denkst – wichtige Erkenntnisse

  • Dafür bin ich nicht schlau genug.
  • Ich bin nicht wichtig (für sie oder ihn).
  • Andere können das, ich aber nicht!
  • Niemand schätzt mich.
  • Das schaffe ich einfach nicht!

Diese und viele weitere alte Glaubensmuster mischen sich täglich in unsere Gedanken. Jeder von uns trägt negative Glaubenssätze, die uns im Verlauf unseres Lebens durch Eltern, Lehrer und andere Begleiter auferlegt wurden, in sich. Obwohl die meisten dieser Sätze längst überholt sind, schenken wir ihnen Glauben. Meist passiert das unbewusst und so trauen wir uns dann gewisse Dinge einfach nicht zu, obwohl wir in Wahrheit schon längst über die alten Muster hinaus gewachsen sind.

Wann immer dich ein Gedanke wiederholt quält oder er dich an dir zweifeln lässt, frag dich: Kann ich wirklich sicher sein, dass dieser Gedanke wahr ist? Oder wäre es vielleicht möglich, dass er unwahr ist und ich ihn nur für wahr halte, weil ich ihn schon viel zu lange denke?

Beim Durchbrechen von alten Glaubensmustern, haben mir sogenannte Affirmationen – positive Kraftsätze für dein Unterbewusstsein – geholfen. Mehr dazu, erfährt du in meinem frisch gerkrönten SPIEGEL-Bestseller: Wenn ein Satz dein Leben verändert.

6. Einen Sch… muss ich

„Das muss ich und das muss ich…,“ war früher oft mein Gedanke und ich spürte, wie mein Hals dabei immer enger wurde, weil die To Dos niemals zu enden schienen, während die Uhr einfach weitertickte. Ich weiß noch zu gut, als ich vor vielen Jahren nach Feierabend mit einer Freundin auf einen Kaffee ging.

„Wollen wir nicht noch einen Spritzer trinken und beim Italiener Spaghetti essen?“ fragte sie. „Nein, ich habe diese Woche schon auswärts gegessen, ich muss daher noch einkaufen und kochen. Außerdem muss ich heute meine Haare waschen und die Bettwäsche neu beziehen,“ sagte ich.

„Wer sagt dass du das musst?“ fragte sie. Und ich hatte keine Antwort. Schließlich lebte ich alleine, die Spaghetti beim Italiener gab mein Haushaltsbudget locker her, die Bettwäsche konnte auch noch drei Tage warten und meine Haare mussten bei genauerer Betrachtung auch nicht exakt an jedem zweiten Tag gewaschen werden.

Ich lachte über dieser erleichternde Erkenntnis. Klar sollte man nicht alles bis zum Nimmerleinstag aufschieben, aber genauso sollte man sich selbst mit seinen internen, meist schon von den Eltern übernommen Regeln, kein Gefängnis aufzwingen.

Meist entsteht durch dieses innere Gefängnis nämlich auch der Stress, den wir eigentlich vermeiden wollen. Wir bewerten die Dinge danach, ob sie zu unseren inneren Regeln und Überzeugungen passen. Und wir handeln ihnen entsprechend. Also fragt dich mal öfter: Muss ich wirklich oder glaube ich nur zu müssen?

7. Je mehr ich mich selbst liebe, desto mehr Liebe schenkt mir die Welt

Ich bin nicht der Überzeugung, dass man sich selbst lieben muss, damit andere einen lieben können. Nein, ich denke lediglich, dass wir von anderen geliebter fühlen, wenn wir uns selbst lieben. Denn genau diese Erfahrung habe ich gemacht.

Im jungen Erwachsenenalter konnte ich mich selbst nicht besonders gut leiden und genauso behandelte ich mich. Als wäre mein Umfeld nichts anderes als ein Spiegel, behandelten mich auch andere genauso, wie ich es tat. Nämlich gleichgültig, wenig liebevoll, teilweise respektlos oder sogar von oben herab.

Natürlich gab es Ausnahmen, aber diese nahm ich damals kaum wahr. Schließlich richten wir Menschen unseren Fokus seit jeher vermehrt auf Negatives als auf Positives aus.

Erst als ich begann, mich tiefgründig mit mir selbst auseinander zu setzen und in der Lage war, meine Talente und Liebenswürdigkeiten zu erkennen, änderte sich meine Beziehung zu mir selbst. Die Folge: Das liebe- und respektvolle Verhalten mir selbst gegenüber wurde wieder zum Spiegel. Plötzlich wurde ich auch von meinem Umfeld wertschätzender behandelt.

Abschlusswort

Natürlich gab es noch einige Erkenntnisse mehr, die mein unerschütterliches positives Mindset von heute geprägt haben. Das Werkzeug, das mir dabei am meisten geholfen hat, sind positive Affirmationen. Viele von euch kennen sie, aber nicht jeder hatte bisher große Erfolge damit. Genau das wollte ich ändern, indem ich dir alles über das einfache Werkzeug erzähle und dir das bisher größte Affirmationslexikon zu jedem Lebensthema zur Verfügung stelle. Der Output daraus ist mein neues Buch – frisch gekrönter SPIEGEL-Bestseller: Wenn ein Satz dein Leben verändert.

Herzlichst, deine Melanie

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12 Kommentare

  1. Liebe Melanie,

    igendwie greift ja alles ineinander über bzw. lässt sich auf eines reduzieren: glaube nicht was Du denkst!

    Allein schon, wenn man es schafft die Mücken, Mücken sein zu lassen, und seinen Gedanken nicht glaubt, dass es ein halber Weltuntergang ist, jetzt im Stau zu stehen und zu spät zu kommen. Oder aufhört daran zu glauben, Dinge unbedingt schaffen, durchziehen, zu Ende führen zu müssen. Oder, dass man glaubt, eeeewig leiden zu müssen und es nie wieder Sonnenschein im Leben geben wird. Oder auch all die schlechten Dinge, die man über sich selbst glaubt.

    Du bist mit Deiner Geschichte ja der beste Beweis dafür. Danke für den schönen Artikel!

    Viele Grüße
    Katja von Mein Selbstfindungstrip

    • Liebe Katja!
      Ja, das hast du schön erläutert. Es greift alles irgendwie ineinander. Und es zeigt, dass wir doch, obwohl wir uns womöglich hier und da etwas ohnmächtig fühlen, immer eine Entscheidungsmacht haben: Die Macht der Gedanken. Und mit diesen kann man viel bewirken.
      Herzliche Grüße

    • Liebe Katja!
      Ja, das hast du schön erläutert. Es greift alles irgendwie ineinander. Und es zeigt, dass wir doch, obwohl wir uns womöglich hier und da etwas ohnmächtig fühlen, immer eine Entscheidungsmacht haben: Die Macht der Gedanken. Und mit diesen kann man viel bewirken.
      Herzliche Grüße

  2. Hallo Melanie
    obwohl ich nicht mehr so oft ein Kommentar mache lese ich trotzdem jeden Artikel von dir. Ich liebe sie einfach deine Ideen. Der heutige gefällt mir wieder besonders gut. Es ist so als kommt er gerade zur richtigen Zeit. Danke
    dein Buch habe ich auch schon bestellt. ich freu mich schon drauf
    lg miriam

  3. Danke, liebe Melanie, ich freue mich immer sehr etwas von dir zu lesen und zu hören. Ich kann nur sagen..wie schön, dass es dich gibt.

    • Liebe Erika!
      Danke für dein liebes Kommentar. Ich freue mich ebenso von dir zu lesen, herzliche Grüße Melanie

  4. Guten Morgen!

    Wow, dieser Beitrag… Er hat mich tief ins Herz getroffen. 🙂 Ich werde mir diese Erkenntnisse mal in mein Bullet Journal schreiben. Hoffentlich helfen sie mir ein wenig weiter bei meinem Weg zu mehr Selbstliebe! Vielen Dank!

    Liebe Grüße und einen schönen Tag!
    Denise

    • Herzlichen Dank für dein schönes Feedback Denise!
      Auf deinem Weg zu mehr Selbstliebe wünsche ich dir viel Freude, deine Melanie

  5. das Problem der “ Selbstliebe“ im 21Jhdt. in meinen Augen: seit Instagram und den sozialen Medien habe ich das Wort schon so oft gelesen, wie 35 Jahre davor nicht. aber 70% der Instagram User, meist junge Frauen die “ Selflove“ und kluge Sprüche unter ihren Selfies schreiben zeigen sich nur als egozentrische, selbstverliebte Narzissten, die an der Bedeutung von Selbstliebe vorbei leben und nur die eigene Schönheit oder was weiß ich bewundern, kein Spiegel ist sicher vor selfies, kein Aufzug zu eng, kein WC zu muffig. das erschreckende daran , es sind sooo viele.

    • Lieber Günter!
      Ich danke für dein kritisches Kommentar. Meine Meinung dazu: Viele nutzen sociale Medien um den Erfolg ihrer Unternehmens zu stärken. Die Marke, die dahinter steht, ist oft der Mensch selbst. Andere wiederum nutzen sociale Medien, um sich zu informieren. Und ein paar nutzen sie eben dazu, um ihren leeren Liebesdank wieder aufzufüllen. Wir alle brauchen Liebe und Anerkennung. Beim Posten eines Bildes bekommt man dann Likes oder sogar Kommentare. Ich finde das nicht weiter schlimm – obwohl ich ehrlich gesagt hier und da auch den Kopf schüttle, wenn ich Selfie-Sessions beobachte. Aber eine Verurteilung dessen kommt für mich nicht in Frage. Vielmehr vermute ich dahinter des Öfteren auch einen stillen Schrei nach Liebe. Herzlichst, Melanie

  6. Danke Melanie!

    Deine Erkenntnisse sind wirklich weise und ich wünsche dir noch viel Erfolg bei allen deinen zukünftigen Vorhaben. Bleib der positive Mensch, der du bist.

    Mit freundlichen Grüßen

    Danijel

Kommentare sind geschlossen.