20 Signale, dass du dein inneres Kind heilen musst, um deine Lebensqualität zu verbessern

Mein Kindheit ist doch längst vorbei. Wieso sollte ich mich mit alten Wunden und dem Schmerz von damals auseinandersetzen, fragen sich viele. Die Antwort ist einfach: Wenn du ein verletztes inneres Kind hast, kann das zu diversen Reaktionen und Gefühlsausbrüchen im Hier und Jetzt führen, die nachhaltig deine Lebensqualität einschränken.

20 dieser möglichen Signale stelle ich dir im heutigen Blogbeitrag vor. Treffen mehr als drei auf dich zu, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dein verletztes inneres Kind deine Lebensqualität mindert. Wie du weiter mit dieser Erkenntnis vorgehen kannst, erkläre ich dir am Ende des Beitrages.

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1. Schwierigkeiten mit emotionaler Nähe:

Emotionale Nähe kann dir unangenehm sein, wenn du ein verletztes inneres Kind hast. Das kann sich dadurch äußern, dass du es ablehnst, über deine Gefühle zu sprechen, dich verletzlich zu zeigen oder du die Flucht antrittst, wenn dir jemand emotional zu nahekommt.

2. Niedriges Selbstwertgefühl:

Wenn du dich häufig minderwertig fühlst, dir wenig zutraust, selten Stolz für dich empfindest und öfter mal laut oder im Gedanken schlecht über dich sprichst, so hast du vermutlich ein geringes Selbstwertgefühl. Und dass das nicht angenehm ist, weißt du, wenn du betroffen bist, nur all zu gut. Das Fundament für unser Selbstwertgefühl entsteht übrigens im frühkindlichen Alter von 0-6 Jahren. Daher liegt es nahe, dass du aus dieser Zeit Verletzungen davon getragen hast, die dich auch heute noch stark beeinflussen.

3. Perfektionismus:

Möchtest du ständig alles perfekt machen? Bist du übermäßig selbstkritisch. Kontrollierst du dich selbst und andere stetig? Dann leidest du vermutlich unter Perfektionismus. Du erlaubst dir keine Fehler, weil du Fehler mit Versagen gleichsetzt. Deshalb baust du dir den Druck auf, alles perfekt machen zu müssen und du bist mit dem Resultat nie wirklich zufrieden, denn du denkst dir, es wäre vielleicht noch besser gegangen.

All diese Gedanken stammen zu hoher Wahrscheinlichkeit aus deiner Kindheit. Sie können mit der Erfahrung, für die Eltern nie gut genug gewesen zu sein oder einem sehr leistungsorientiertem Familienumfeld einher gehen.

4. Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen:

Auch Probleme, klare Grenzen zu setzen oder Nein zu sagen, deuten darauf hin, dass du womöglich ein verletztes inneres Kind hast.  Obwohl du innerlich spürst, dass du etwas nicht möchtest, setzt du ein Lächeln auf und sagst „Kein Problem!“ oder sogar „Ja, gerne!“ Die Unfähigkeit Grenzen zu setzen, stammt ebenso häufig aus der Kindheit, wo man durch Ja-sagen und es allen recht machen, die Gunst der Eltern oder anderer wichtiger Bezugspersonen gewinnen musste.

5. Starke emotionale Reaktionen:

Wenn du ein verletztes inneres Kind hast, kann das zu übermäßigen, emotionalen Reaktionen auf scheinbar kleine Auslöser führen. Dein Partner bestellt zum Beispiel für dich im Restaurant ein Getränk mit, während du auf der Toilette bist und statt dem Soda mit Zitrone hat er dir eine Cola bestellt. Du fühlst dich nicht nur enttäuscht, sondern fragst dich, ob dich dein Partner überhaupt lieben kann, wenn er sich nicht einmal merkt, dass dir Cola nicht schmeckt.

Der Hintergrund ist, dass du zu deinem Partner ein ähnliches Naheverhältnis hast, wie zu deinen Eltern damals. Geschieht nun etwas, das dich an den Schmerz von damals erinnert, kann deine Reaktion übertrieben stark ausfallen, weil dabei die alten Wunden getriggert werden.

6. Angst vor Zurückweisung:

Frau hat Angst vor Ablehnung

Die tief verwurzelte Angst davor, abgelehnt oder verlassen zu werden kennen einige von uns nur all zu gut. Und für viele ist dieses Gefühl nicht neu. Sie mussten derartige Erfahrungen bereits in der Kindheit machen. Das war derart schlimm oder sogar traumatisierend, dass die Angst davor unser Leben und unsere Beziehungen im Hier und Jetzt noch immer bestimmen kann.   

7. Selbstsabotage:

Selbstsabotage ist das unbewusste Verhalten, das eigene Glück und Erfolg zu behindern. Du denkst vielleicht, dass du nichts Besonderes bist oder keine besonderen Talente hast und weil du mit diesem Glaubenssatz lebst, wird dir dieser im Leben auch immer wieder bestätigt. Du setzt dir zum Beispiel selbst Grenzen, was deine Aufstiegschancen im Unternehmen oder die Höhe des Gehalts betrifft, weil du denkst, du seist nicht mehr wert oder wärst nicht zu mehr fähig.

Derartige Glaubensmuster, die Selbstsabotage auslösen, stammen mit hoher Wahrscheinlich aus deiner Kindheit und Jugend.

8. Schwierigkeiten, Gefühle auszudrücken

Wenn du dich unfair behandelt fühlst, dann brodelst du zwar innerlich, kannst dich aber nicht dazu überwinden, die Person, die dich nicht fair behandelt hat, darauf anzusprechen. Auch wenn du etwas Positives empfindest, wie zum Beispiel tiefe Dankbarkeit oder Sympathie für jemanden, fühlst du oft nicht in der Lage, dies zu zeigen oder zu kommunizieren.

Dieses Verhalten ist meist eine Schutzstrategie, die du eventuell bereits in deiner Kindheit erlernt hast. Womöglich waren deine Emotionen damals nicht willkommen und du musstest sie unterdrücken.

9. Negative innere Dialoge

Wenn du ein verletztes inneres Kind hast, kann das zu ständigen, negativen Selbstgesprächen oder zu innerer Kritik führen. Ständig meldet sich eine innere, strenge Stimme, die dich in ein schlechtes Licht rückt. Dieses angelernte Verhalten hast du womöglich bereits in der Kindheit von sehr nahestehenden Personen übernommen. Vor allem dann, wenn du ständig kritisiert oder klein gemacht wurdest.

10. Suchtverhalten:

Sucht ist ein Weg um Schmerz zu betäuben. Wenn dein inneres Kind verletzt ist, sucht es die Liebe, die es vermisst, in sich wiederholenden Dingen, die vielleicht für kurze Zeit glücklich machen, wie zum Beispiel der Griff zur Zigarette, zum 5. Kaffee des Tages, zu zuckerhaltigen Lebensmitteln oder auch zu harten Drogen.

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Es gibt viele Ursachen, die zu Süchten führen, eine davon ist eine schwere Kindheit.

11. Mangelnde Selbstfürsorge:

Du vernachlässigst deine eigenen Bedürfnisse zugunsten anderer und oft bleiben keine Ressourcen mehr für dich selbst übrig? Auch dieses Verhalten kann aus deiner Kindheit stammen. Z.B., wenn du immer wieder gehört hast: nimm dich bloß nicht so wichtig, Bescheidenheit ist eine Tugend oder der Esel nennt sich immer zuerst. Oder wenn du demgemäß behandelt wurdest. 

12. Wiederholte Beziehungsmuster:

Wenn du ein verletztes inneres Kind hast, kann es sein, dass du dich immer wieder in ähnlichen ungesunden Beziehungsdynamiken wiederfindest. Dein inneres Kind sucht stets nach einer neuen Chance, die Verletzungen zu heilen und erschafft daher immer wieder ähnliche Situationen wie damals in der Kindheit. Leider führen diese ohne Strategie meist nicht zum happy End.

13. Angst vor Konflikten:

Die Vermeidung von Konflikten um jeden Preis, um Ablehnung zu vermeiden, ist meist ein angerlerntes Verhalten bzw. eine Schutzstrategie deines inneren Kindes. Sobald du spürst, dass sich ein Konflikt anbahnt, handelst du wie ferngesteuert und ruderst von deinem Standpunkt weg, immer mehr in Richtung Konfliktvermeidung. Hauptsache es wird nicht gestritten – so wie damals.

14. Schuldgefühle

Du hast immer das Gefühl, Schuld an negativen Ereignissen zu sein?

Das Gefühl der Schuld ist dir ein Altbekanntes. Vielleicht warst du in der Kindheit der Sündenbock deiner Familie. Vielleicht haben sich deine  Eltern getrennt und du dachtest damals, es läge an dir. Häufig stammt das Gefühl der Schuld aus unserer Kindheit.

15. Gefühl der Leere:

Das Gefühl, dass etwas Wichtiges fehlt, obwohl objektiv gesehen alles gut zu sein scheint oder es meldet sich immer wieder ein Gefühl der Leere, welches du nicht zuordnen kannst. Es könnte sich dabei um dein verletztes inneres Kind handeln, das nach Heilung lechzt.

16. Schwierigkeiten mit Vertrauen:

Du bist misstrauisch gegenüber anderen Menschen und hast Schwierigkeiten, Vertrauen aufzubauen? Womöglich ist es dein inneres Kind, dass hier agiert und lieber nicht vertraut, um nicht noch einmal, genau wie damals, so sehr enttäuscht zu werden.

17. Nichterfüllende Beziehungen:

Führst du langjährige Beziehungen, die nicht erfüllend oder sogar schlecht für dein Wohlbefinden sind? Obwohl du weißt und es regelmäßig zu spüren bekommst, dass dich deine Beziehung nicht erfüllt, willst du sie nicht beenden, aus Angst vor dem Alleinsein oder der Veränderung.

Womöglich hält dein verängstigtes inneres Kind aus Angst vor negativen Erfahrungen, so, wie es diese in der Kindheit gemacht hat, daran fest.

19. Übermäßige Kontrolle:

Versuchst du alle Aspekte deines Lebens zu kontrollieren, um Unsicherheit zu vermeiden? Nur wenn du glaubst, eine Situation zu kontrollieren, fühlst du dich sicher? Wenn Dinge passieren, die anders als geplant verlaufen und du deine Kontrolle abgeben musst, rebelliert dein verletztes inneres Kind und du fühlst dich gestresst, unsicher und überfordert. Vor allem deshalb, weil du das Chaos, dass du in der Kindheit so oft ertragen musstest, vermeiden willst.

20. Ständig produktiv sein müssen:

immer produktiv sein

Dein verletztes inneres Kind hat gelernt, dass es nur etwas wert ist, wenn es etwas leistet und zu jeder Zeit etwas Produktives macht. Aus diesem Grund rackerst du dich ab, machst Überstunden und auch zuhause gönnst du dir nur selten eine Erholung. Leistungsdrang bestimmt dein Leben.

Das innere Kind heilen

Wenn du nun gemerkt hast, dass mehrere dieser Signale auf dich zutreffen und du diese stressfördernden Verhaltensmuster endlich loswerden möchtest, um deine Lebensqualität zu erhöhen, dann lohnt sich die tiefgründige Auseinandersetzung mit deinem inneren Kind.  

Schau dir dazu gerne meinen 6-wöchigen Intensivkurs „Befreie dein inneres Kind“ in der Variante nur für mich oder innerer Kind Mentor mit Zertifikat, den ich persönlich begleite, an.

Herzlich, deine Melanie

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