Die 6 gefährlichsten, aber meist unterschätzten Stressquellen

Stress ist ein Teil unseres Lebens, den wir nie gänzlich vermeiden können. Und auch nicht sollten, denn es gibt ja auch positiven Stress, der uns in Bewegung bringt, die Weiterentwicklung und unseren Lebenserfolg fördert.

In diesem Beitrag widmen wir uns jedoch jener Art von Stress, auf die wir im Leben gerne verzichten würden, weil er uns müde, überreizt, ängstlich, ausgelaugt oder unzufrieden macht. Ich möchte dir jene 6 Stressfallen aufzeigen, die oft übersehen werden und schleichend unseren Alltag vereinnahmen. Das Bewusstsein darüber gibt uns die Möglichkeit, diese Stressfallen Schritt für Schritt zu verringern.

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1. Multitasking

Telefonieren beim Autofahren, E-Mails während eines Meetings bearbeiten, Kochen und dabei Fernsehen, die Kinder betreuen und dabei telefonieren – das klingt doch nach einer effizienten Vorgehensweise, schließlich spart es Zeit, oder?

Leider, nein! Tatsächlich versuchen wir uns im Multitasking, wenn wir das Gefühl bekommen, nicht genug Zeit für all unsere Aufgaben und Beschäftigungen zu haben. Es gibt uns für einen Moment das Gefühl – hey, ich schlag der tickenden Uhr ein Schnippchen.

In Wahrheit passiert das Gegenteil. Zum einen ist unser Gehirn nicht für Multitasking gemacht, da es in jeden Moment nur einen Gedanken erfassen kann. Tun wir dann zwei Dinge gleichzeitig, muss unser Gehirn einen Speedrun zwischen zwei Gedankensträngen hinlegen. Das kostet nicht nur immens viel Energie, sondern löst außerdem einen Stresshormon-Cocktail aus.

Die Folge, wir machen Fehler, können uns schlecht konzentrieren und fühlen uns am Ende des Tages gestresst, ausgelaugt und müde.

Abhilfe schaffen: Versuch es mal mit einer konkreten Tagesplanung. Mach eine Sache nach der anderen und verschiebe all das, was du nicht schaffst, auf den nächsten Tag. Wenn du bemerkst, dass die Liste am Ende immer länger und länger wird, steht fest, du hast zu viele Aufgaben und zu wenig Zeit. An dieser Stelle ist es Zeit, dass du Grundlegendes veränderst. Mach dir bewusst, was im Leben wirklich wichtig ist, was du tun musst und was du auch sein lassen kannst. Oder hol dir bewusst Hilfe von Außen und entwirf mit einem Mentor oder guten Freund einen Entstressungsplan.

2. Vergleiche mit anderen

Wenn du deine Selbstachtung stark von der Meinung anderer abhängig machst oder ständig das Gefühl hast, dass du anderen in verschiedenen Lebensbereichen nachkommen musst, kann dies zu einem erheblichen Druck führen.

Zudem wird durch den Vergleich mit anderen auch gleich noch eine zweite Stressquelle angezapft, nämlich der mangelnde Selbstwert. Schließlich vergleichen sich die meisten Menschen nur in jenen Bereichen, in denen andere besser abschneiden. Es entsteht ein Gedanken- bzw. Gefühlskreislauf, der in etwa so lautet: Alle anderen sind besser. Ich bin schlechter. Ich bin wertlos.

Scherzhafte Gefühle, die immer wieder auftreten, lösen ebenso Stress und Unwohlsein aus. Daher ist es wichtig, dass wir in die Selbstakzeptanz kommen.

Tipp: Natürlich wäre es das Beste, wenn du dich nicht mehr vergleichst, aber genau genommen ist das ziemlich unmöglich, denn wir Menschen vergleichen uns seit jeher. Daher kann es hilfreich sein, wenn du dich öfter einmal realistisch vergleichst. Also nicht nur mit den Stars und Sternchen.

Und dann vergleich dich bitte auch nicht nur in jenem Bereich, wo du schlecht abschneidest, sondern in allen Lebensbereichen und erkenne an, wo du in bestimmten Bereichen schon besser dran bist als der andere. Dieser Realitycheck kann heilsam sein und dein Selbstvertrauen fördern.

Außerdem macht es Sinn, dass du regelmäßig dein früheres Ich mit deinem Heutigen vergleichst. Das lässt dich erkennen, in welchen Bereichen du dich bereits weiterentwickelt hast.

3. Soziale Isolation und Einsamkeit

Wusstest du, dass Menschen, die längere Zeit an Einsamkeit leiden, im Durchschnitt früher sterben, als jene, die sozial verbunden sind? Tatsächlich fand man heraus, dass Einsamkeit für unsere Gesundheit ähnlich schadhaft ist wie Alkohol oder Nikotin.

Einsamkeit löst, ähnlich wie Alkohol und Nikotin, Stress im Körper aus. Außerdem erfahren wir in zwischenmenschlichen Beziehungen immer Glückshormone, die uns guttun. Sind wir jedoch ständig einsam, fehlen uns genau diese Hormone, die einiges an Stress wieder gutmachen könnten.

Trotzdem darf man Einsamkeit nicht mit dem bewussten Alleinsein verwechseln, das uns gesundheitlich sehr guttut.

Abhilfe: Wenn du dich öfter einsam fühlst, ist es wichtig, dass du aus deiner Isolation heraustrittst und bewusst nach Kontakten suchst. Ruf die Freundin an, bei der du dich schon so lange nicht gemeldet hast oder nutze gezielt Möglichkeiten wie Vereine, Kurse, Apps, Treffen zu bestimmten Themen, Retreats, Facebook-Gruppen oder kontaktiere alte Freunde.

Klar ist das am Anfang immer eine Überwindung. Aber das Dranbleiben lohnt sich und beschert dir Glücksgefühle und ein längeres Leben.

4. Schlafmangel

Schlafmangel ist eine der gefährlichsten Stressfallen überhaupt. Wenn du nicht genug schläfst, wird dein Körper und Geist überlastet, was zu schlechter Stimmung, Konzentrationsproblemen und Überreizung führt. Schlafmangel kann schwerwiegende gesundheitliche Probleme wie Herzerkrankungen und Diabetes verursachen. Priorisiere deinen Schlaf, um deine Stressresistenz zu erhöhen und deine Gesundheit zu schützen.

Auch interessant:  Angst, Schmerz & Stress: 15 Anzeichen, dass dein Nervensystem überlastet ist

Wenn du Ein- oder Durchschlafprobleme hast, schau dir mal die folgenden Tipps an:

  • Melatonin Präparat
  • Einschlafmeditation
  • 120 Minuten vor dem Einschlafen kein Handy, Laptop, Tablett mehr
  • Den letzten Kaffee vor 14 Uhr konsumieren
  • Bewusste Atemübungen beim Einschlafen (z.B. 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden halten, 8 Sekunden ausatmen
  • Ein leichtes Abendessen
  • Täglich um dieselbe Uhrzeit ins Bett gehen
  • Mein Favorit: Emotional Tapping – die Klopftechnik, um Ängste, Stress, Glaubenssätze und vieles mehr aufzulösen PS.: Auf den Klopftechnik-Kurs gibt es übrigens gerade einen Mega-Rabatt.

5. Konstante Erreichbarkeit

In der heutigen, vernetzten Welt sind wir oft rund um die Uhr erreichbar. Ständige E-Mails, Anrufe und Benachrichtigungen können dazu führen, dass du nie wirklich abschalten kannst, weil du unbewusst immer sofort auf die Aktion reagieren möchtest. Bildlich gesprochen fühlt sich das so an, als würde man eine Sache in Ruhe erledigen wollen, aber alle drei Minuten tippt einen jemand an die Schulter oder klopft einem an die Stirn.

Wir fühlen uns dadurch schnell genervt, verwirrt und gestresst. Letzteres kann so intensiv sein, dass die ständige Erreichbarkeit und das Gefühl, immer reagieren zu müssen, zu einem Burnout führt.

Tipp: Plane regelmäßige Pausen von der digitalen Welt ein und schaffe Zeiten, in denen du weder via Mail noch via Telefon erreichbar bist und auch nicht durch Sozial Media scrollst. Mindestens 1-2 Stunden täglich und zusätzlich mindestens einen halben Tag pro Woche durchgehend, z.B. am Wochenende. Und hin und wieder spricht auch nichts gegen eine längere Abstinenz.

6. Perfektionismus

Perfektionismus ist eine der gefährlichsten Stressfallen. Du möchtest immer alles perfekt machen, sei es in der Arbeit, in deinem Zuhause oder in deinen Beziehungen. Du versuchst stetig, dich zu beweisen und setzt dich so unbewusst dauerhaft einer prüfungsähnlichen Situation aus.

Innere Anspannung, Erwartungsdruck und Enttäuschung, weil eben niemand immer alles perfekt machen kann, werden dadurch zu deinen stetigen Begleitern. Kein Wunder, dass Stresshormone schon bald deinen ganzen Körper und Geist überfluten.

Tipp: Sehr oft steckt hinter Perfektionismus der Glaubenssatz – ich bin nicht gut genug. Durch Perfektion versuchst du unbewusst ständig zu beweisen, dass du es doch bist. Wenn du scheiterst, fühlst du dich in deinem negativen Glaubenssatz bestätigt und wirst noch perfektionistischer. Setze bei der mentalen Arbeit an der Wurzel an, nämlich beim Glaubenssatz an. Hierzu habe ich ein Geschenk für dich: Du bist genug WEBINAR

Stressquellen bewusst reduzieren

Indem du dir deiner häufigsten Stressquellen bewusst wirst und aktiv Maßnahmen ergreifst, um sie zu vermindern, kannst du deinen Stresspegel erheblich reduzieren und ein glücklicheres, gesünderes Leben führen. Aber was, wenn es bereits zu spät ist und du dich gestresst, sorgen- oder angstvoll fühlst? Dann Probiere es gerne mal mit der Emotional Tapping Klopftechnik. Mit ihr kannst du Stress nicht nur vorbeugen, sondern auch akut reduzieren.

Emotional Tapping kommt aus der Energiepsychologie und ist ein Mix als TCM, Einsteins Energielehre und Kinsesiologie. Und das Beste, es ist unglaublich vielseitig einsetzbar z.B. bei Stress, Overthinking, Selbstzweifeln, Schmerz psychisch und physisch und zeigt außerdem eine rasche Wirkung – ganz ohne Nebenwirkungen. Emotional Tapping kannst du selbstständig lernen und anwenden. Wenn dich das interessiert, schau dir gerne meinen Emotional Tapping Selbstlern Kurs, den es jetzt aktuell mit einem MEGA-Black-Friday Rabatt gibt. Mehr erfahren!

Kleiner Reminder

Denk daran, es ist in Ordnung, Fehler zu machen und nicht perfekt zu sein. Schlaf ist nicht optional, sondern eine Notwendigkeit. Multitasking ist nicht immer effizient, und du musst nicht ständig erreichbar sein. Gib dir selbst die Erlaubnis, zu atmen, abzuschalten und das Leben zu genießen. Dein Wohlbefinden steht an erster Stelle.

Bleib entspannt und pass auf dich auf, herzlich, deine Melanie

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2 Kommentare

  1. Hallo,
    bin durch Zufall auf diesen tollen Beitrag gestossen. Denke auch die wichtigste Botschaft ist „keiner ist perfekt“
    Danke dafür. LG 🙂

  2. Melanie, ich danke dir für diesen wunderbaren und so wichtigen Artikel!
    Ich weiß, wovon du sprichst.
    Deshalb ist es die erste und wichtigste Aufgabe einer Führungskraft, ein günstiges Umfeld für ihre Mitarbeiter zu schaffen.

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