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Gefangen in der Vergangenheit: Das Rückspiegelsyndrom

Eine Frau blickt aus dem Auto in den Rückspiegel - sie hat wie viele das Rückspiegelsyndrom
Wenn du mit deinem Auto in den Urlaub fährst, ist dein Blick stets nach vorne gerichtet. Nur gelegentlich, etwa ein bis zwei Prozent der Fahrtzeit, schaust du notwendigerweise in den Rückspiegel. Nun stell dir aber bitte einmal vor, das wäre umgekehrt. Also: Du richtest deinen Blick nicht nach vorne, sondern nach hinten. Es würde nicht lange dauern und es käme zu einer Katastrophe. Wenn sich dein Leben genauso anfühlt, nämlich wie eine Aneinanderreihung aus kleinen und größeren Katastrophen, dann leidest du vermutlich - wie die meisten Menschen - am sogenannten Rückspiegelsyndrom.
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8 Anzeichen, dass etwas aus deiner Kindheit noch nicht geheilt ist

Eine schwarzhaarige Frau trägt noch immer Wunden aus der Kindheit mit sich
Ich erinnere mich noch gut an einen Vorfall in der Grundschule, der mich sehr lange Zeit begleitet hat. Es war ein normaler Schultag und wir hatten eine Gruppenaufgabe zu erledigen. Als ich versuchte, mich in die Gruppe, in der auch meine damals beste Freundin war, einzubringen, wurde ich von meinen Klassenkameraden ausgelacht: "Dich wollen wir nicht dabeihaben", riefen sie. Dieses Gefühl der Ablehnung und Einsamkeit, das in der damaligen Situation entstand, hat sich tief in mein Bewusstsein eingebrannt. So tief, dass ich die Narben bis ins Erwachsenenalter spürte. Lange Zeit vermied ich es, Menschen aktiv anzusprechen aus Angst vor Ablehnung. Und ich verhielt mich in Gruppen immer extrem passiv. Außerdem traf ich meine Freundinnen stets einzeln und niemals gemeinsam, um das Risiko, ausgeschlossen zu werden, zu reduzieren.
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Der stille Saboteur in dir: soziale Unsicherheit

Wie soziale Unsicherheit dein Leben schwer macht Du findest dich auf einer lebhaften Geburtstagsparty von Freunden wieder, umgeben von fröhlichen Gesichtern und guter Musik. Die Atmosphäre ist entspannt, aber du bist nicht entspannt, denn das Gefühl von Unsicherheit vereinnahmt dich von Minute zu Minute mehr und mehr. Du kennst kaum jemanden, außer den Gastgeber und stehst alleine in einer Ecke, da tut sich neben dir eine Gruppe auf. Du belauscht die Gespräche, zögerst aber, dich aktiv einzubringen. "Was, wenn ich etwas Falsches sage? Was, wenn alle mich ignorieren oder sogar komisch finden?“ Es sind nicht immer die großen Herausforderungen, sondern oft die scheinbar banalen Momente, die uns mit unserer inneren Unsicherheit konfrontieren.
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