Diese 5 versteckten inneren Blockaden hindern uns am Glücklichsein

Innere Blockaden machen unbewusst unser Leben schwer

Innere Blockaden durch mehr Licht lösenManchmal werden uns bereits vor unserer Geburt imaginäre Fesseln angelegt. Die meisten Beschränkungen und inneren Blockaden jedoch entstehen im Verlauf unseres Lebens. Ganz unbewusst schleichen sich begrenzende, schädliche Glaubenssätze sowie traumatische Erfahrungen in unser Leben.

Das Fatale dabei, wir wissen meist nicht wo genau die innere Blockade sitzt, die dazu führt, dass wir immer wieder dieselben negativen Gedanken, Gefühle und Erlebnisse haben. Deshalb möchte ich mich heute den 5 häufigsten Ursachen für innere Blockaden, die unser Leben schwer machen, annehmen.

1. Glaubenssätze, die ein Minderwertigkeitsgefühl auslösen

Einer der wohl weit verbreitetsten Glaubenssätze, der innere Blockaden auslöst, lautet: „ich bin nicht genug.“ Aber nicht immer erkennen wir glasklar, dass wir ihn haben. Denn er hat viele Brüder und Schwestern. Wie zum Beispiel:

  • Ich bin nicht schön/liebenswert/klug/schlank/wertvoll genug.
  • Ich bin überflüssig.
  • Ich darf anderen nicht zur Last fallen.
  • Ich bin nicht willkommen.
  • Ich bin nicht wichtig.
  • Ich muss etwas leisten, um wertvoll zu sein.
  • Ich muss es anderen recht machen, um gemocht zu werden.
  • Ich verdiene es nicht glücklich oder wohlhabend zu sein/geliebt zu werden.

Der Grund warum wir derartigen Saboteuren nur sehr schwer auf die Schliche kommen, ist, dass die meisten Glaubensmuster, die gegen unseren Selbstwert arbeiten sich bereits im frühen Kindesalter in unsere Seele brennen. Wenn einer der obigen Sätze dich betroffen macht, so ist das ein Indiz dafür, dass dieser Glaubenssatz noch gelöst werden möchte, damit du endlich frei sein kannst. Eine Anleitung dafür findest du HIER. Oft ist das aber ein Prozess – also hab liebevolle Geduld mit dir selbst und bleib kontinuierlich dran.

2. Gefangene Gefühle 

Freudvolle und schmerzhafte Erfahrungen lösen Gefühle aus. Die wohl bekanntesten sind die Freude, die Traurigkeit, die Wut und die Angst. Während Freude ein in unserer Gesellschaft sehr gut etabliertes und gelebtes Gefühl ist, sieht es mit den anderen Gefährten weniger gut aus. Meist haben wir im Verlauf unseres Lebens gelernt, diese zu verdrängen. Das Problem dabei ist: Gefühle sind genauso wie Gedanken Energien – und zwar sehr starke. Wenn wir sie nicht fühlen, so wird die Energie derer nicht verbraucht und staut sich auf, wodurch innere Blockaden entstehen. Dies zeigt sich dann zum Beispiel in fortwährender Unzufriedenheit, Gleichgültigkeit, innerer Leere, Unlust am Leben bis hin zu Depressionen und körperlichen Krankheiten.

So unangenehm es ist, so einfach ist es auch diese Blockaden zu lösen. Das nächste Mal, wenn sich dieses bestimmte Gefühl, das du nicht leiden kannst, anmeldet, erforsche und LEBE es! Frag dich zum einen, was dazu führt, dass dieses Gefühl dich heimsucht. Also was geschieht unmittelbar davor? Welche Interpretationen und Gedanken entstehen in dir? Welche Glaubenssätze sind hinterlegt? Das ist wichtig, damit du infolge noch bevor das Gefühl auftritt die Notbremse ziehen kannst und die Gedanken umleitest.

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eine Frau leidet unter inneren BlockadenIst das Gefühl aber erstmals da, gibt es nur einen Weg. FÜHLE es! Und zwar egal wie alt es ist bzw. wie lange die Ursache dafür zurück liegt. Tauch für einige Minuten, maximal für eine halbe Stunde ein in die Traurigkeit, die Wut oder die Angst. Du wirst sehen, es verliert dadurch seinen Schrecken und beginnt rasch sich zu wandeln. Innere Blockaden können sich so endlich lösen.

3. Traumatische Erlebnisse

Manchmal glauben wir nur Menschen, die Opfer einer Straftat wurden, haben mit Traumen zu kämpfen. Tatsächlich aber erlebt jeder im Verlauf seines Lebens etwas, das ihn für Stunden, Monate oder Jahre in einen Ausnahmezustand versetzt. Bei einem Trauma handelt es sich um eine starke, psychische Erschütterung, die unser positives Weltbild und das Gefühl sicher zu sein, zerstören kann.

Ich erlebte ein solches Trauma im Jahr 2015 als mein Körper eine Schmerzkrankheit bekam, die mir 24 Stunden täglich über mehrere hundert Tage extreme Schmerzen bescherte. Verzweiflung, Traurigkeit darüber mein Leben verloren zu haben und planke Angst paarten sich damals und führten schlussendlich zu einer Depression. Nachdem ich die Krankheit überwunden hatte, freute ich mich darüber das Kapitel abzuschließen. Leider zu früh, denn derartige Erlebnisse gehen nie spurlos an uns vorüber. Solange wir uns ihnen nicht annehmen, führen sie zu inneren Blockaden, die nur schwer erfassbar sind, uns aber immer wieder aus der Bahn werfen können.

Weitere Beispiele für Traumata sind Verletzungen durch einen Menschen, den man blind vertraut oder geliebt hat, Misshandlung, längere Phasen, die durch permanente Angst geprägt waren, Tod und Krankheiten nahe stehender Menschen sowie Kindheitserlebnisse. Idealerweise sucht man sich für den Heilungsprozess professionelle Unterstützung. Aber auch ein Versuch mit EFT Emotionales Tapping, kann sich lohnen. Bei mir hat letzteres besonders gut bei meinem Schmerztrauma geholfen.

4. Glaubenssätze über das Leben und die Liebe

Wenn man im Leben immer wieder dieselben unangenehme Gefühle, Probleme und Widerstände hat, kann das auf einen sabotierenden Glaubenssatz dem Leben gegenüber hinweisen. Diese können in allen Lebensphasen entstehen, finden aber meist ebenso in der Kindheit ihren Ursprung. Ein deutliches Indiz dafür ist, wenn man etwas  Bestimmtes verändern möchte, aber es einfach nicht schafft. Man generalisiert und glaubt dann zum Beispiel:

  • Liebe tut weh.
  • Liebe ist nicht echt.
  • Das Leben ist schwer oder das Leben ist ein Kampf.
  • Mir wird im Leben nichts geschenkt.
  • Das Leben ist ungerecht.
  • Geld verdienen, ist schwer.
  • Männer/Frauen sind unehrlich, schlecht, brutal…

Nachdem das, was wir glauben unsere subjektive Realität darstellt, ist es unmöglich, dass wir wohlhabend oder in einer Partnerschaft glücklich werden, wenn wir denken, dass Geld etwas schlechtes sei und Männer immer unehrlich sind. Ebenso verhält es sich mit einem freudvollen und unbeschwerten Leben. Wenn wir tief in uns glauben, dass Leben sei ein Kampf, können wir uns Leichtigkeit noch so sehr wünschen – sie wird dennoch nicht Teil unseres Lebens. Auch hier gilt es nochmal zurück zu blicken und derartige Glaubenssätze endlich aufzulösen. HIER erfährst du mehr dazu.

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5. Das seelische Erbe unserer Vorfahren

Die wohl am besten versteckte Blockade in uns, gehört uns eigentlich gar nicht. Es handelt sich dabei um das seelische Erbe unserer Vorfahren. Die sogenannte Epigentetik bestätigt, dass wir unter bestimmten Umständen Traumata unserer Ahnen in uns tragen. Sie führen zu starken Emotionen, für die wir keinen Ursprung erkennen und oft auch zu körperlichen Beschwerden. Wie du derartigen Blockaden auf die Schliche kommst und sie lösen kannst, erzähle ich in diesem Erfahrungsbericht.

Innere Blockaden entdecken

Oft wissen wir, dass uns innerlich etwas blockiert. Aber die Ursache oder den Kern des Schmerzes zu finden, ist nicht immer einfach. Eine Methoden aus meiner Werkzeugbox kann aber auch bei Unklarheit des Problems Abhilfe schaffen. Das bereits erwähnte Emotional Tapping – EFT.

Ich wünsche dir liebevolle Geduld und Achtsamkeit dir selbst gegenüber beim Entdecken und Lösen deiner Blockaden. Falls du diese Themen vertiefen möchtest und Unterstützung brauchst, empfehle ich dir von Herzen meine Bücher sowie meinen Selbstliebe-Lehrgang. Deine Melanie

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Ein Kommentar

  1. Liebe Melanie,

    das finde ich eine sehr schöne Zusammenstellung.

    Herzliche Grüße
    Susanna

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