Anzeige Dieser Schmerz gehört mir nicht! Befreiung durch Familienaufstellung

Wie eine Familienaufstellung dabei hilft alte Wunde zu heilen

Seelische und körperliche Schmerzen, Probleme, die wie ein Bumerang immer wieder zurückkehren sowie fatale Situationen, aus denen man sich einfach nicht befreien kann. Viele von uns kennen das Gefühl gewissen Umständen machtlos ausgeliefert zu sein. Ich ebenso! Seit über vier Jahren stellt mich mein Körper immer wieder vor große Herausforderungen. (Mehr als 500 Tage Dauermigräne oder zuletzt 8 Monate Übelkeit.) Egal ob ein Schmerz körperlicher oder seelischer Natur ist, manchmal liegt die Wurzel unseres Problems tiefer als unser Bewusstsein es zu sehen vermag. Zum Beispiel in unserer Familiengeschichte verborgen. Familienaufstellung

Familienaufstellung - ein Bild mit 4 FamilienmitgliedernGenau darüber schreibe ich heute in Kooperation mit der Expertin für Familienaufstellungen – Mag. Claudia Schwab-Eckl. In diesem Beitrag erfährst du nicht nur wie eine Familienaufstellung abläuft und wieso du keine Angst davor haben musst, sondern bekommst auch ein paar Happen für deinen Verstand, der vielleicht noch nicht versteht, wieso du dich mit längst vergangenen Geschichten befassen solltest.

Familienaufstellung – nichts für mich!

Jahrelang bin ich dem Thema Familienaufstellung ausgewichen. Mein Ratio konnte sich den Mechanismus, der dahinter steckt, nicht erklären, weswegen ich das Ganze als ein bisschen „spuki“ abstempelte. Als mein Körper mir aber nach meiner langen Schmerzkrankheit, die ich durch eigene Maßnahmen heilen konnte, auch noch eine chronisches Magenleiden bescherte, gingen mir trotz meines Mentalwissen-Bauchladens die Ideen aus.

„Ich vertraue darauf, dass die richtige Lösung bereits unterwegs zu mir ist,“ sagte ich täglich. Und plötzlich riet mir eine Krankenschwester ungefragt, ich solle mich mit meiner Familiengeschichte beschäftigen. Als ich mir dann am nächsten Tag Claudia Schwab-Eckl – eine Familienaufstellerin mit langjähriger Erfahrung aus Wien – empfohlen wurde und mir ein paar Stunden später ein Buch mit dem Titel: „Wie du dich mit dem seelischen Erbe deiner Familie aussöhnst,“ in die Hände fiel, hielt ich das für eindeutige Zeichen. „Na gut Universum – dann mach‘ ich´s halt!“

Was hat mein Jetzt mit der Geschichte meinen Vorfahren zu tun?

Ein paar Stunden später fand ich mich vor meinen Laptop wieder und begann mit der Recherche. Verblüfft musste ich feststellen, dass die Wissenschaft sich dem Thema Vererbung von Traumata schon längst angenommen hat. Je nachdem welche Reaktivierungen stattfinden, werden einzelne Traumata weitergegeben. Man geht davon aus, dass bestimmte Leiderfahrungen drei bis sieben Generationen lang genetisch vererbt werden können.

Symptome im Jetzt und Erlebnisse unserer Vorfahren

Familienaufstellung kann bei Panikattacken helfenErste Bücher haben sich genau diesen Themen angenommen. Ein greifbares Beispiel daraus sind die immer häufiger auftretenden Angst- und Panikattacken. Viele Menschen leiden unter Todesängsten, obwohl weder ihr Körper noch eine Bedrohung von außen diese rechtfertigen. Bedenkt man, dass unsere Vorfahren in Zeiten des ersten und zweiten Weltkrieges gelebt haben, in denen sich unzählige Gründe für Todesangst finden, so ist das eine mögliche Erklärung für die nackte Panik, die viele im Heute erleben. Ähnlich kann sich das auch mit anderem Trauma behaftetem Erbgut verhalten.

Wie finde ich das Kerntrauma?

Die sogenannte Schüsselsprache kann verraten, um welches Traumata es sich handelt. Im Vorgespräch zur Familienaufstellung fragte mich Claudia Schwabl-Eckl: Was macht dein körperliches Leiden mit dir? Wie fühlst du dich dadurch? Und: Was ist dein Ziel oder dein Wunsch für die Aufstellung?

Die klassische Antwort in meinem Fall hätte lauten können: Ich fühle mich unwohl, nicht fit oder energielos. Mein Wunsch ist körperliche Gesundheit. Aber ich antwortete anders: Ich fühle mich gefangen, meines Lebens beraubt und ausgeliefert. Ich wünsche mir Freiheit. Unbeschwerte Freiheit.

Meine Worte waren also alles andere als typisch. Claudia vermutete sofort, dass sich die Kerngeschichte meines Problems bereits lange vor meiner Geburt abspielte. Die Worte Raub, Gefangenschaft und Auslieferung passen sehr gut in das Zeitalter meiner Großeltern und deren Eltern.

Der Prozess beginnt bereits vor der Familienaufstellung

Claudia stellte mir anschließend noch einige Fragen zu meinen Vorfahren, von denen ich nur wenige beantworten konnte. Obwohl das kein Muss ist, begann ich direkt nach dem Telefonat meine Familiengeschichte zu erforschen. Das war unglaublich spannend. Ich fühlte mich plötzlich auf eine angenehme Art und Weise mit dem ein oder anderen Familienmitglied verbunden. Zum Beispiel mit meinem Großvater. Er starb als ich vier Jahre alt war und ich konnte mich nie von ihm verabschieden.

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Familienaufstellung - ich traf meinen OpaNoch vor der Aufstellung traf ich meinen Opa in Form einer Visualisierung. Dazu schloss ich meine Augen und stellte mir vor, wie er vor mir stünde. Ich führte ein berührendes und befreiendes Gespräch mit ihm. Ob dadurch bereits etwas zu arbeiten begann, kann ich nicht sicher sagen. Aber es fühlte sich wunderschön an.

Familienaufstellung: Jetzt geht es los!

Schließlich war es soweit. Circa acht Menschen nahmen an der Aufstellung teil. Einige von ihnen wollten wie ich ein Thema bearbeiten, also Aufsteller sein – andere stellten sich als Repräsentanten zur Verfügung. Bevor es los ging, erklärte uns Claudia, dass wir nicht versuchen mögen die Aufstellung Außenstehenden zu erklären. In dem sogenannten Familienfeld passiert derart Großartiges, dass wir es mit Worten nicht erfassen können. Dadurch würden wir etwas Riesengroßes viel kleiner machen als es ist. Auch wichtig zu wissen: Ein geschützter, vertraulicher Raum ist die Grundvoraussetzung für eine Familienaufstellung.

Meine persönliche Erfahrung

Für meine Aufstellung durfte ich mir mehrere Personen aussuchen. Claudia und ich besprachen im Vorgespräch welche Familienmitglieder ich aufstellen sollte. Anschließend sah ich einfach zu. Es war wie ein Theaterstück, in dem es nur um mich ging. Eine tiefgreifende Erfahrung wie ich sie auf diese Weise in meinem Leben noch nie zuvor gemacht habe. Nicht nur ich – sondern das gesamte Feld – waren emotional tief berührt. Die Tränen strömten aus allen Richtungen. Für das Gefühl, das ich schließlich am Ende der Aufstellung hatte als ich auf eigenen Wunsch das Feld betreten durfte, gibt es tatsächlich keine Worte. Erlösend und kraftvoll, trifft es wohl am besten.

Was ist alles möglich bei einer Familienaufstellung?

Wichtig zu wissen ist, dass bei einer Aufstellung immer nur das möglich ist, für das man selbst als Aufsteller bereit ist. Claudia beschreibt das so: Mit manchen gehe ich bis zum See und wir sehen uns diesen an. Mit anderen tauche ich die Zehe ein, mit ein paar gehe ich schwimmen und mit einzelnen sogar Tiefseetauchen.

Eine Aufstellung kann sich auf Personen in der Gegenwart, in der Kindheit oder eben auf unsere Ahnen beziehen. Erkannt wird das meist im Vorgespräch.

Familienaufstellung – 3 Tipps

Vielleicht bist du jetzt neugierig geworden. Überlegst erstmals oder erneut eine Familienaufstellung zu machen. Dafür habe ich dir drei Tipps mitgebracht:

Kontakt: Mag. Claudia Schwab-Eckl | kontakt@suvasun.at  | www.suvasun.at

Alles Liebe auf deinem weiteren Weg zur Heilung, deine Melanie

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5 Kommentare

  1. Nie hätte ich gedacht, dass es bei mir mit 78 Jahren noch eine Steigerung imLebengibt, was Ängste, Sorgen u.Aussichtslosigkeit gibt. Mein Leben ist u. War ein Horror u. Ich bin auf der ewigen Suche nach einer Lösung, nach Hilfe! Manchmal denke ich, dass ich ein Einzelfall bin für den es keine Steigerung mehr gibt.

    • Grüß dich Hubert Riedl,

      Du bist keineswegs ein Einzelfall. Die Meisten Älteren Generationen haben damit zu kämpfen, auch ich. Das hat leider mit unserer Kindheitsprogrammierung zu tun. Unserer Prägung, dass macht es so Schwer. Wir können es zwar genauso schaffen, brauchen aber etwas länger, mehr Mut und vor allen Dingen, die Richtigen Helfer die einem nicht nur das Liebe Geld aus der Tasche ziehen.
      Die jüngeren Generationen die haben vieles einfacher heute, die gehen einfach und machen.

      Ich wünsche dir und vielen anderen alles gute und liebe

      Frank H.

  2. Hallo ihr Lieben
    Danke für den Beschrieb. War noch nie bei einer Aufstellung, hab bis jetzt nur davon gehört.
    Sagt dir innerwise etwas?
    Ich arbeite gemeinsam mit meiner Mutter damit. Bin noch Anfänger.
    Damit können auch Dinge aufgelöst werden, die übernommen worden sind. Von den Ahnen oder auch aus dem momentanen Umfeld.
    Bin immer wieder erstaunt, was alles möglich ist.
    Liebe Grüsse Eva

    • Liebe Eva!
      Danke für den interessanten Input. Kannte ich noch nicht.
      lg Melanie

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