7 Sätze, die alles verändern und dein Leben leichter machen!

Worte sind mächtig – Sätze, die verändern!

„Worte sind mächtig, drum wähle sie bedächtig,“ sagt eine alte Volksweisheit. Aber manche Worte wählen wir nie oder einfach viel zu selten. Paradoxerweise handelt es sich dabei oftmals um Sätze, die unser Leben positiv verändern oder es um ein Vielfaches erleichtern können. Innere Blockaden hemmen uns oft daran diese so lebensverändernden Sätze uns selbst und anderen gegenüber auszusprechen.

Um welche bedeutende Worte es sich dabei handelt und warum auch du diese öfter aussprechen solltest, um dein Glück zu fördern und über dich selbst hinauszuwachsen, darüber schreibe ich im heutigen Beitrag.

Top 7 Sätze, die unser Leben positiv verändern

1. Das hast du toll gemacht. Oder: Ich bin stolz auf dich.

Vielen Menschen fällt es schwer ihre Mitmenschen zu loben bzw. wertzuschätzen. Dafür verantwortlich ist die eigene Sehnsucht nach Anerkennung. Unbewusst haben wir manchmal das Gefühl, dass, wenn wir andere loben, unser eigener Wert geringer werden könnte. Selbstvertrauen und Selbstliebe verhindern diesen Mechanismus. Aber man kann auch einfach rigoros damit beginnen andere zu loben und dabei die positive Erfahrung machen, dass man selbst daran wächst während man den Menschen um sich herum eines der schönsten zwischenmenschlichen Geschenke beschert. Lobtraining, nenne ich diese Methode, die ich mir tageweise immer wieder bewusst vornehme. Ich achte dann besonders aufmerksam auf alle Menschen um mich herum und verschenke ehrlich gemeintes Lob und Komplimente.

2. Natürlich kann ich das. Ich schaffe es!

Frau tanztFrüher dachten wir immer wir müssten erwachsen werden damit man uns endlich etwas zutraut. Mittlerweile hat das Erwachsenenleben uns voll im Griff und dennoch werden wir viele von uns mit Zweifel an ihrer Person und vor allem mit Selbstzweifel konfrontiert. Um Selbstzweifel nachhaltig auszubremsen und deinen Mitmenschen begreiflich zu machen, dass du an dich glaubst, solltest du öfter den Satz „Natürlich kann ich das,“ oder „ich schaffe das,“ verwenden. Diesen kannst du sowohl in deinen Gedanken als Affirmation wiederholen als auch in Meetings oder Gesprächen einsetzen. Auch, wenn du manchmal selbst zweifelst, ist dieser Satz hilfreich. Er stärkt dich von innen heraus dabei an dich selbst zu glauben.

3. Nein – ich brauche Zeit für mich!

„Können wir uns morgen treffen? Kannst du mal schnell auf meine Kinder aufpassen? Würdest du bitte heute Nachmittag dieses oder jenes erledigen? Fahren wir am Wochenende zu unseren Freunden aufs Land?“ Mit diesen und vielen weiteren Fragen werden wir ständig konfrontiert. Entweder haben wir dann einen guten Grund parat, warum wir keine Zeit haben oder aber wir fügen uns den Anliegen und Bitten. Kaum jemand wagt es zu sagen: „Ich habe zwar nichts vor aber ich möchte mich trotzdem nicht verplanen, weil ich Zeit für mich brauche.“ Eine solche Ansage schickt sich einfach nicht, glauben wir. Dennoch wären genau diese Sätze zwar ein „nein“ zu anderen, aber ein lautes „ja“ zu uns selbst. Unserer Selbstfürsorge wegen sollten wir es uns öfter erlauben „nein“ zu sagen.

„Nein! Ich brauche Zeit für mich,“ ist deshalb ein gutes Argument, weil die meisten Menschen das sehr gut nachvollziehen können. Die Ich-Einheiten werden ständig gestrichen oder gekürzt, sodass der Großteil deiner Mitmenschen über diese Problematik Bescheid weiß bzw. selbst darunter leidet. Ein ehrliches „nein“, das dir mit jedem Mal, wenn du es aussprichst leichter fällt, lohnt sich daher.

4. Ich liebe dich

Diese drei Worte verwenden wir äußerst selten. Im Prinzip ist das auch gut, schließlich sind sie besonders kostbar. Oftmals aber sprechen wir die drei alles verändernden Worte deshalb nicht aus, weil wir Angst vor einer Ablehnung oder Zurückweisung haben. Im Alltag mit dem Partner und den Kindern liegen andere Gründe vor. Oft sind Stress und kleine Ärgernisse dafür verantwortlich, dass das unglaublich schöne Gefühl der Liebe verdrängt wird. Mit der Zeit verlernen wir es dann diese Worte regelmäßig zu verwenden.

Dieser Mechanismen sollten wir uns bewusst werden, denn irgendwann könnte es dann überraschend zu spät sein. Und dann bereuen wir ewig einem geliebten Menschen nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr wir ihn lieben.

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5. Entschuldigung – ich habe einen Fehler gemacht!

Neulich erzählte mir meine Kollegin Sabine aufgebracht, dass ihr Mann bei seiner Entrümpelungsaktion jenes Buch, das ich ihr unlängst mit einer persönlichen Widmung geschenkt habe, einfach weggeworfen hat. „Natürlich nicht mit Absicht, aber das tut nichts zu Sache,“ fügte sie hinzu. Ich war gerührt, weil ihr das Buch sichtlich etwas bedeutete. Gleichzeitig spürte ich die Wut, die sie nun ihrem Ehemann gegenüber hegte. Bestimmt musste er deshalb einige verbale Angriffe über sich ergehen lassen.

Als Sabine mir zwei Tage später erzählte, dass das Buch wieder aufgetaucht sei, fragte ich, ob ihr Mann ihre Entschuldigung angenommen habe. „Ich habe mich nicht entschuldigt,“ murmelte sie kleinlaut. Zwischen Sabine und ihren Mann herrschte daraufhin tagelang eisige Kälte. Verschwendete Lebenszeit, meine ich. Schließlich wäre diese Situation mit wenigen Worten wieder bereinigt gewesen. „Es tut mir leid, ich habe einen Fehler gemacht,“ könnten diese lauten.

6. Tschüss und lebe wohl!

VersabschiedungWir sind umgeben von Menschen, die wir lieben, die uns verstehen, mit denen wir Spaß haben, Gemeinsamkeiten teilen oder tiefgründige Gespräche führen können. Aber gibt es in deinem Leben wirklich nur solche Menschen oder pflegst du auch Höflichkeitsfreund- und bekanntschaften? Das sind jene, bei denen du dir bereits vor einem Treffen ausmalst, aus welchem Grund du anschließend schnell wieder weg musst. Oder jene, bei denen du während des Gespräches bemerkst, wie dich eine innere Leere überkommt.

Wahre Freundschaften beruhen auf gegenseitige Bereicherung, Unterstützung und Inspiration. Meiner wertvollen Lebenszeit zuliebe, wage ich es daher in den letzten Jahren immer öfter zu sagen: „Tschüss und lebe wohl.“

7. Bitte hilf mir!

Der siebente und letzte Satz ist jener, der mir persönlich am schwersten über die Lippen geht. Innere Glaubenssätze, die besagen – „Du musst alleine klar kommen. Es hilft dir sowieso wieder niemand. Wer um Hilfe bittet, ist schwach“ – hemmen mich oftmals daran. Weil ich rational weiß, dass ich viele Menschen in meinem Leben habe, die ihr letztes Hemd für mich geben würden, lehre ich mich immer wieder aktiv um Hilfe zu bitten. Und wenn ich es dann wieder einmal geschafft habe und stärker war als meine Glaubenssätze dann folgt ein erhabenes Gefühl, das mir sagt: „Um Hilfe bitten, ist ganz oder keine Schwäche, sondern eine Stärke.“

Welche Sätze waren für dich lebensverändernd?

Worte haben macht! Nutze diese Sätze zu deinem eigenen und zum Wohle anderer. Nun würde mich noch interessieren, welcher Satz für dich lebensverändernd war. Ich würde mich freuen, wenn du mir diesen ins Kommentarfeld schreibst.

Herzliche Grüße, deine Melanie

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14 Kommentare

  1. Liebe Melanie. Ich dachte schon du hättest keine Kommentarfunktion mehr – aber nun habe ich sie wieder entdeckt. Natürlich lese ich noch immer überaus interessiert mit und sagen daß ich verwundert bin wie du mich wieder und wieder inspirierst. Deine umfangreichen Ideen sind ein wahrer Lichtblick an so manch grauen Tagen, die wohl jeder von uns immer wieder erlebt. Der heutigen Beitrag jedenfalls hat mich mitten ins Herz getroffen. Da sind so viele Sätze dabei die ich öfter einmal wieder sagen sollte.

    PS.: Für mich war der Satz: Glaub nicht alles, was du denkst – lebensverändernd

    Vielen Dank, deine Franzi

    • Liebe Franziska!
      Ich danke herzlich für deine wertschätzende Worte. Ich freue mich darüber, dass du meinem Blog nun schon so lange treu bist und immer wieder aufs neue Impulse für dich und deinen Weg darin findest.
      Von Herzen alles Liebe, Melanie

  2. Liebe Melanie,
    ich möchte Dir besonders für den Impuls danken, dass um Hilfe bitten keinesfalls Schwäche bedeutet. Ich kenne das aus eigener Erfahrung auch – diesen Gedanken, es lieber alleine zu schaffen. Alles. Und zwar nicht erst nächste Woche, sondern noch heute.
    Und klar gibt es diese Menschen, die abwertend reagieren, wenn sie um Hilfe gebeten werden. Aber (echte) Freunde sind es dann ganz sicher nicht.
    Und wir selbst? Wir helfen doch auch sehr gern, wenn wir gebraucht werden.

    • Liebe Anne!
      Herzlichen Dank für dein Kommentar, das auch mich persönlich bezugnehmend auf die Bitte um Hilfe nochmal stärkt. Der Perspektivenwechsel unterstützt tatsächlich dabei den Mut zur Bitte um Hilfe aufzubringen.
      lieben Gruß, Melanie

  3. Mein Satz: Nicht mehr alles schlucken. Ich habe alles hingenommen und geschluckt, mich nicht gewehrt, und habe gegen die daraus entstandenen Symptome und Krankheiten alles eingeworfen, was man mir verordnet hat. Infolgedessen ist mein ganzes System 2017 vollständig zusammengeklappt, es kam vieles zusammen, was mir auch den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Der Lebenswille ist wieder da, aber die Lebenskraft wird jetzt nach der Devise Weniger ist mehr langsam wieder hergestellt. Danke für die wunderbare Lebenshilfe liebe Honigperle .

    • Liebe Sabine!
      Ich danke dir herzlich für deine Offenheit. Deine Geschichte ist bemerkenswert. Es ist schön zu lesen, dass du daraus deine Erkenntnisse gezogen hast und diese auch umsetzt. Ich wünsche dir auf deinem Weg herzlich alles Liebe.
      Sonnige Grüße, Melanie

  4. Und: Du hast Recht!
    Danke für die tolle Sammlung. Darf ich das auf meiner Fanpage teilen?https://www.facebook.com/Schodruch.Sylvia.Recht.Hennef/ Allerliebste Grüße
    Sylvia

    • Liebe Sylvia!
      Sehr sehr gerne 🙂 Und natürlich darfst du. Ich freue mich sogar darüber.
      lg Melanie

  5. Wer weiß, wofür es gut war.
    Dieser Satz war vom Gegenüber als Ausflüchtigkeit gemeint. Für mich jedoch bedeutete dieser Satz ganz was anderes.
    Mittlerweile übersetze ich den Satz so: das Gute im Schlechten suchen. Das mildert manch ‚harten‘ Erlebnisse. Wenn auch nicht alle, denn es gibt Dinge, die erst nach Jahren oder niemals eine veränderte Sicht verdienen.

  6. Ich glaube Du hast recht mit den 7 Sätzen sie können unser Leben erleichtertn und bereichern. Wenn wir es schaffen über unseren eigenen Schatten zu springen und sie an zu wenden.

  7. Ich bin von einer lieblosen, bösen „Schneewittchen-Mutter“ aufgezogen worden, die mir in jedem Moment, in dem sich meine Lebenspanik auch nur ein bisschen beruhigte, sofort wieder den Boden unter den Füssen entzog. Schon jahrelang habe ich den Satz „LIEBEN MUSS MICH KEINE(R)“ gekannt, ohne etwas damit anfangen zu können. Aber immer häufiger ging mir dieser Satz bei (vermeintlich) brutalen Zurückweisungen durch den Sinn, und ich habe angefangen ihn in den schmerzendsten Situationen (nur dann!) ganz bewusst wie ein Schild vor mich zu halten. Jetzt weiss ich, warum dieser Satz eine Honigperle ist. Es ist absurd, andere dazu bringen zu wollen, sie zu zwingen mich zu lieben. Ich werde immer scheitern! Aber der Satz enthält den versteckten Sinn, dass mir Liebe ohne mein Zutun zufliesst. Der Satz enthält beide Aussagen: Ich KANN nicht um Liebe kämpfen / Um Liebe MUSS ich nicht kämpfen. Der Satz „LIEBEN MUSS MICH KEINE(R)“ hat mich schon gestärkt, bevor ich sein Geheimnis verstanden habe. Das ist wohl typisch an diesen Sätzen. Das Gehirn braucht etwas länger als das Herz. Allen vergifteten Schneewittchen (auch den männlichen natürlich) …

    • Liebe Marianna!
      Es tut mir leid, was du erfahren musstest. Danke, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Ich hoffe, dass auch du den Weg der Selbstliebe Schritt für Schritt gehen kannst und alte Wunden dadurch langsam aber stetig heilen können.
      von Herzen, Melanie

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