Schluss mit Muss – 5 Dinge, die unfrei machen

Diese 5 Dinge machen unfrei – ein Gastbeitrag von Marina

Von Marina von Absichtlich Leben

5 Dinge – Lass sie los und fühle dich frei

Fühlst du dich manchmal unfrei, weißt aber nicht warum? Wir müssen nicht irgendwo eingesperrt sein, um uns gefangen zu fühlen, unsere Gefangenschaft beginnt im Kopf. Wir erschaffen uns unser eigenes Gefängnis und sehen oft nicht, dass nur wir selbst uns daraus befreien können. Frei zu sein, bedeutet zu wissen, dass wir unser Leben selbst kreieren und dafür verantwortlich sind. Freiheit bedeutet ganz einfach wir selbst zu sein. Und um das zu können, müssen wir manchmal Dinge aufgeben.

1. Dein Glück von anderen abhängig machen

Abhängigkeit fühlt sich nicht gut an. Es handelt sich dabei um einen unnatürlicher Zustand. Wir alle sollten frei sein und unser Glück selbst in die Hand nehmen. Sobald wir andere Menschen dazu brauchen um glücklich zu sein, sind wir abhängig von ihnen. Und wenn uns diese Menschen dann enttäuschen dann bricht unsere Welt zusammen.

Abhängigkeit produziert daher Stress und Angst. Wir bekommen das Gefühl unser Glück nicht selbst gestalten zu können. Dabei vergessen wir dann gerne darauf, dass wahres Glück von innen kommt. Und haben wir das erst einmal gefunden, dann kann es uns auch niemand so schnell wieder wegnehmen.

2. Der Vergleich mit anderen

Es gibt immer jemanden, der schöner, klüger, schlanker oder gebildeter ist, als du. Es gibt immer jemanden, der ein besseres Auto fährt, mehr Geld besitzt oder in einem schöneren Haus wohnt.

Und stimmt es wirklich, dass es diese Menschen besser haben? Nein! Warum? Weil wir einzigartig sind und deshalb auch überhaupt nicht miteinander vergleichbar. Wenn wir uns mit anderen vergleichen, dann verlieren wir oft unsere persönlichen Stärken und all jene Dinge, für die wir dankbar sein können, aus den Augen. Wir idealisieren andere Menschen und übersehen dabei, dass auch sie kein perfektes Leben führen.

Wir können uns von anderen inspirieren lassen und sie auch als Vorbild nehmen, aber nur, wenn wir dabei nicht vergessen, wie großartig wir selbst sind. Denn bestimmt gibt es auch einiges, was andere an dir bewundern.

3. Das Streben nach Perfektionismus

Wer kennt das nicht? Man beginnt mit Dingen, macht sie dann aber doch nicht fertig, weil man mit den Zwischenergebnissen nicht zufrieden ist. Die eigene Leistung und das was daraus resultiert, erscheint einfach nicht gut genug. Eben nicht perfekt. Und wenn es nicht perfekt ist, dann werden es andere nicht mögen.

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Perfektionismus entsteht durch Selbstzweifel. Er drückt die Angst davor aus, von anderen nicht akzeptiert oder gar ausgelacht zu werden. Während ich mein Buch schrieb, hatte ich oft mit meinem Perfektionismus zu kämpfen. Wann ist es nur perfekt genug, damit es alle Leute mögen? Und weißt du was die Antwort darauf ist? Nie. Denn jeder hat eine andere Definition von Perfektion. Perfektionismus aufzugeben, bedeutet endlich frei zu werden und tun und lassen zu können, was einem Freude macht.

4. An jemanden klammern

Dass unser Glück nicht von anderen abhängig ist, haben wir ja schon geklärt. Das heißt auch, dass man Dinge und Menschen loslassen sollte, wenn sie einem nicht gut tun. Viele Menschen können sich schwer von Dingen trennen. Sie sammeln jede Erinnerung, stapeln Andenken und klammern sich an jede Freundschaft, die sie jemals geschlossen haben.

Aber im Leben geht es um Entwicklung, Ausdehnung und um den Fluss. Und manchmal muss man einfach etwas loslassen, um im Fluss nicht stecken zu bleiben. Nur wenn wir mit dem Leben fließen, können wir frei sein!

5. Zu viel denken

Zu viele Gedanken haben zur Folge, dass wir uns selbst in unserem Kopf einsperren. Wir erzeugen Probleme, die es gar nicht gibt, haben Angst vor Situationen, die niemals eintreffen, erzeugen Gespräche, die nie stattfinden und analysieren die Vergangenheit, obwohl wir sie nicht ändern können. Immer öfter Denkpausen einzulegen, indem wir uns frei wie ein Kind einer Beschäftigung hingeben oder meditieren, macht uns frei.

Es ist okay, wenn wir nicht für alles eine Antwort haben. Es ist okay, wenn wir nicht immer vorbereitet sind. Das Leben hat oft ohnehin andere Pläne. Loslassen und das Hier und Jetzt genießen, weniger denken, mehr vertrauen und aus dem Herzen heraus zu leben, lautet meine Devise!

Liebe Grüß Marina – Mehr über Marina und ihre Texte erfährst du hier: www.absichtlich-leben.de

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2 Kommentare

  1. Wunderschöne Gedanken und Hinweise!

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