Meditation – Wellness für den Geist

Wellness für Zwischendurch – Meditation

Als ich mich vor einigen Wochen mit Mariella, einer ausgebildeten Meditationslehrerin, traf, stellte ich mich auf eine erleuchtete, in sich ruhende und etwas abgehobene Person ein. Ich ging davon aus, dass ich ihr ihre spirituelle Lebenseinstellung auf den ersten Blick ansehen würde.

Natürlich wurde ich eines Besseren belehrt. Mariella ist eine bodenständige und sympathische Frau, die es versteht den Sinn der Meditation auf wunderbar einfache Weise zu erläutern und dadurch ein für alle Mal mit dem esoterischen Klischee diesbezüglich aufräumt. Offen und authentisch erzählt sie über vergangen Missstände in ihrem Leben, und wie sie diese mit Hilfe der Meditation überwinden konnte.

Worum geht es bei der Meditation?

„Beim Meditieren geht es darum zur Ruhe und zur Klarheit zu finden. Oft wissen wir bei all den Anforderungen des Alltags nicht, wo uns der Kopf steht. Es verhält sich wie mit einem Glasbehälter, in dem sich Wasser und Sand befindet. Wenn wir ihn die ganze Zeit schütteln und darin herumrühren, sehen wir nicht auf den Boden des Glases. Wenn wir ihn jedoch mal zu Ruhe kommen lassen, dann setzt sich der Sand ab und das Wasser wird glasklar, sodass wir bis auf den Grund sehen können. Plötzlich wird uns bewusst, wo es für uns hingehen soll, wie wir uns entscheiden sollen und sogar wer wir wirklich sind bzw. was wir eigentlich wirklich wollen.“

Wie im Beitrag „Meditieren statt sich selbst verlieren“ bereits genauer erläutert, bietet uns regelmäßiges Meditieren viele Vorteile: Es entspannt Körper, Geist UND Seele. Dadurch steigert sich das allgemeine Wohlbefinden. Das Immunsystem wird gestärkt und sogar Schmerzen können gelindert werden. Man lernt beim Meditieren außerdem, sich auf eine einzige Sache zu fokussieren, wodurch auch die Konzentrationsfähigkeit verbessert wird. Sogar die Zellalterung kann durch die regelmäßige Entspannungseinheit verlangsamt werden. Meditation macht demnach nicht nur glücklich und entspannt, sondern auch schön!

Erfahrungsbericht – Meditation

Als ich Mariella vor zwei Wochen in ihrem Meditationsraum in Wien-Hietzing – meditation.leydolt – besuchte, konnte ich mir ein Bild von ihrer Tätigkeit machen. Bevor es los ging, stimmten wir uns mit einem kleinen Tratsch unter Frauen ein. Der wärmende Yogi Tee und Mariellas strahlendes Wesen verbesserten meine morgendliche Grau-Stimmung im Nu.

Der erste Teil unserer Meditationseinheit bestand aus einer Atemmeditation. Unser Atem ist ein tolles Instrument, um uns mit der Gegenwart zu verbinden. Obwohl ich mich häufig nur schwer auf eine einzige Sache konzentrieren kann, gelang es mir bei dieser Meditation weder an das Gestern oder Morgen, noch an meine täglichen Aufgaben zu denken. Ich erfuhr, wie befreiend es sein kann, einfach einmal an Nichts zu denken. Überrascht von der Fähigkeit, die Mariella durch diese spezielle Methode in mir erweckte, freute ich mich auf den zweiten Teil der Entspannungseinheit.

Diesmal kam eine bewegte Meditation zum Einsatz. Ich hatte Mariella im Vorfeld erzählt, dass durch meine Krankheit das Vertrauen in meinen Körper geschwächt sei, und dass ich mir dieses nun versuche mühselig wieder aufzubauen. Indem sie das berücksichtigte und diese Kräftigungs-Qualität in die Meditation einbaute, wurde sie für mich ein individuelles Instrument zur Stärkung meines Urvertrauens. Die Meditation löste in mir ein Gefühl von enormer Kraft aus. Unbewusst begann ich dabei zu lächeln. Als die Übung nach 15 Minuten vorüber war, konnte ich es kaum glauben: Es fühlte sich an als hätte ich lediglich drei Minuten damit verbracht, die angenehmen Bewegungen zu wiederholen.

Nach den beiden Meditationen folgte jeweils eine Ruhepause. Ich durfte es mir mit Decke und Matte bequem machen und lauschte einer harmonischen Musik, die mein Gemüt weiter zum Schwingen brachte. Beinahe wäre ich eingeschlafen, aber dann war die Stunde leider auch schon rum.

Mein Fazit zur Meditation:

Erstaunlich war, dass ich den restlichen Tag förmlich vor Energie strotze. Als ich nachhause kam, widmete ich mich meinem Buchprojekt, an dem ich seit einigen Wochen arbeite. Die Worte und Ideen sprudelten nur so aus mir heraus.

Die bewegte Meditation ist seither zu meinem Tagesbegleiter geworden. Ich habe richtig Freude daran mich mit allen Eigenschaften, die ich gerade benötige, wie beispielsweise Liebe, Freude, Kraft, Mut oder Selbstvertrauen, selbst zu stärken. 

Obwohl ich im Zuge meiner Ausbildungen bereits diverse Arten der Meditation probiert habe, konnte ich bisher kaum Freundschaft mir den Stille-Einheiten schließen. Mariella schaffte es, mir eine andere Perspektive aufzuzeigen. Mit ihr empfand ich das Meditieren wie eine Art Wellness-Kurztrip für Körper und Geist.

Wer Mariellas Begeisterung für Meditation selbst erleben und spüren möchte, der kann ab 16.02.2017  jeden Donnerstag von 19:30-21:00 in der TCM-Ordination Dr. Kögler (Hietzinger Hauptstraße 120a, 1130 Wien, www.lifeagents.at) gemeinsam mit ihr meditieren.

Wer lieber zuhause bleibt, kann sie auch einfach zu sich einladen. Freundinnen, Partner und Prosecco (selbstverständlich danach : ) sind ebenso herzlich willkommen. Ab drei Personen gibt es bereits einen Gruppentarif. www.mariella.leydolt

Herzliche Grüße – Melanie

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2 Kommentare

  1. Hi,
    ich kenne das Gefühl sehr gut, wenn man erst mal Blut geleckt hat und regelmäßig meditiert, möchte man nicht mehr darauf verzichten. Irgendwann ist es wie das Zähne putzen, es gehört einfach zum Alltag dazu.

    Ich hatte früher dauernd 1000 Gedanken im Kopf, durch Meditation konnte ich dieses Gedankenkarussel beruhigen und es geht mir allegemein viel besser.

    Liebe Grüße,
    Markus

    • Hallo Markus!
      Herzlichen DANK, dass du mit uns deine positiven Erfahrungen im Bezug auf das meditieren teilst.
      lieben Gruß Melanie

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