Wie du aufhörst dein Leben auf morgen zu verschieben: 6 effektive Tipps

Wer sein Leben auf morgen verschiebt, läuft Gefahr es zu verpassen

Stell dir vor, du stehst am Bahnhof und siehst dabei zu, wie ein Zug nach dem anderen ein- und wieder abfährt. Einer geht nach Paris, der andere in die Alpen und der nächste nach Venedig. Menschen steigen immer wieder ein und aus, nur du bleibst am Bahnsteig, schaust zu und verschiebst deine Reise immer wieder und wieder.

Genau so kann sich das Leben anfühlen, wenn man stark davon betroffen ist, sein Leben immer wieder zu verschieben. Woher ist das so genau weiß? Ich war früher selbst betroffen. Daher möchte ich dir im heutigen Beitrag die sechs lebensverhindernden Faktoren vorstellen und dir anschließen Lösungs-Tipps mitgeben, die dich dabei unterstützen, deine Sehnsüchte, Wünsche, sowie neue, gesunde Gewohnheiten nicht mehr zu verschieben.

Diesen Beitrag gibt es auch als Podcast – am Blog, auf Spotify und I-Tunes.

6 Gründe, warum wir unser Leben auf morgen verschieben

1. Die „Morgen-ist-auch-noch-ein-Tag-Mentalität

Wenn es um ein erfülltes Leben geht, kommt es nicht auf einen einzigen Tag an, den wir nicht bewusst genießen oder nutzen. Das stimmt! Bloß, wenn man das hunderte Tage lang macht, dann wandelt sich diese Mentalität irgendwann in ein: „Dafür ist es jetzt zu spät!“

2. Wir schaffen es nicht, uns zu überwinden:

Der innere Schweinehund oder Ängste verhindern, dass wir uns dazu aufraffen, etwas Neues auszuprobieren oder die regelmäßige Sporteinheit kontinuierlich durchsetzen.

3. Falsche Gedanken beim Anfangen:

Unsere Gedanken richten sich meist auf die Anstrengung und die Möglichkeit zu Scheitern aus und nicht auf die Gewinne. Niemand fühlt sich motiviert, wenn jemand sagt: „Komm, jetzt schreib halt endlich dein Buch oder mach diese Ausbildung, obwohl es eh nichts bringt.“

4. Mangelndes Selbstvertrauen:

Wir beschäftigen uns mit Fragen, die unsere Ängste und Demotivation fördern. Zum Beispiel: Was, wenn mich jemand auslacht? Was, wenn ich scheitere? Was, wenn ich dabei die Bestätigung dafür bekomme, dass ich wirklich ein Loser bin?

5. Der fehlende Fokus:

In Zeiten von Social Media und einer Wucht an Freizeit-, Sport-, Weiterbildungs-, Reise- und Kulturangeboten verlieren wir sehr schnell den Fokus.

6. Es mangelt uns an Zeit:

Neben dem Job, diversen privaten Verpflichtungen, Familie, Partnerschaft, Freunden und einer gesunden Schlafmenge bleibt oftmals nicht mehr viel Zeit. Um so wichtiger ist es diese sinnvoll zu nutzen.

6 Tipps: Wie du aufhörst, dein Leben auf morgen zu verschieben

Frau schreibt1. Mach dir eine Wunschliste und priorisiere:

Was ist dir wirklich wichtig? Welche Gewohnheiten und Tätigkeiten in deinem Leben möchtest du unbedingt beibehalten? Womit möchtest du weniger Zeit verbringen? Und was möchtest du zusätzlich machen oder erreichen?

Das können Ziele wie ein Eigenheim, ein bestimmter Job oder eine erfüllte Partnerschaft, aber auch Gewohnheiten, wie selbstbewusster handeln, sportlicher werden, eine Sprache erlernen oder jeden Morgen um 5:00 Uhr aufstehen, um Zeit für dich selbst zu haben, sein.

2. Bleib deinem Fokus treu,

auch wenn es anfangs schwer ist. Um dir neue Gewohnheiten oder Fähigkeiten anzueignen oder an deinen Wünschen zu arbeiten, benötigst du einen konzentrierten Fokus. Das vielfältige Freizeit- und Gesellschaftsangebot, sowie soziale Medien machen genau das zu einer Herausforderung.

Indem du mit inneren Bildern, die eine bis zu 60.000 Mal stärkere Wirkung auf dein Unterbewusstsein haben, arbeitest, kannst du dennoch am Ball bleiben. Wähle ein oder mehrere Bilder, zum Beispiel aus Zeitschriften aus, die dich mit deinen Wünschen oder neuen Gewohnheiten in Verbindung bringen. Platziere diese als Erinnerung an einem Ort, den du täglich besuchst. Zum Beispiel am Badezimmerspiegel, am Kühlschrank oder an deinem PC.

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Wenn du im Urlaub bist oder eben an einem Ort, an dem du deine Bilder nicht siehst, so schließe deine Augen und lasse sie vor deinem inneren Auge zum Leben erwecken. Tue dies täglich, am besten mehrmals für mindestens 28 Tage. 

3. Zeitmanagement:

Sei dir dessen bewusst, dass deine Zeit begrenzt ist. Prüfe kritisch, ob sich all deine Wünsche, Verpflichtungen, dein Job sowie deine neuen Gewohnheiten oder Maßnahmen zur Zielerreichung tatsächlich in deiner Tageswachzeit unterbringen lassen. Und plane anschließend anhand von den zur Verfügung stehenden Ressourcen. Weniger, aber dafür erfüllte Lebensbereiche sind besser als viele unerfüllte!

4. Disziplin – du kannst das auch!

Wenn deine Motivation nachlässt, benötigst du Disziplin. Diese kannst du erschaffen, indem du dir vorab eine Liste anlegst mit allen Gewinnen, die entstehen könnten, wenn du dein Ziel erreichst oder eine neue Gewohnheit etabliert hast. In schwachen Momenten wirfst du einen Blick auf diese Liste.

Außerdem hilft der Gedanke daran, dass neue Gewohnheiten nach 21-28 Tagen beginnen, sich zu automatisieren. Kurzum: Halte durch, dann wird es schon bald leichter!

5. Überwinde deine Selbstzweifel und Ängste,

indem du ihnen in die Augen siehst. Was würde passieren, wenn du scheiterst? Wie schlimm wäre es wirklich? Würdest du es überleben? Beantworte diese Fragen und die Kraft deiner Zweifel und Ängste wird schlagartig nachlassen. Denn die möglichen Auswirkungen sind weniger beängstigend als die bloße Angst davor.

6. Finde zum Selbstvertrauen:

Denk‘ an alle Erfolge, die du im Leben bereits verzeichnet hast. Mach dir klar, dass es kein Glück war, dass du eine Schule, deine Ausbildung oder dein Studium abgeschlossen hast, einen Job bekommen oder einen tollen Partner und gute Freunde an deiner Seite hast. Es lag an dir! An deinen Fähigkeiten und Eigenschaften.

Ich hoffe, ich konnte dich mit meinen Tipps dazu inspirieren, dass es JETZT an der Zeit ist, dein Leben nicht mehr zu verschieben, sondern es selbst in die Hand zu nehmen. 

Herzlich, deine Melanie

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2 Kommentare

  1. aber genau diese Gründe sind bei mir Wahrheiten und ich bin mit allem gescheitert. hab keine Kraft mehr!!!

    • Liebe Britta!
      Das tut mir leid zu lesen. Natürlich sind die Ursachen bzw. Tipps in meinen Artikeln nur Anhaltspunkte. Jeder Mensch ist individuell. Ich glaube dennoch, dass es auch für dich Wege gibt. Womöglich sind diese einfach individueller. Hast du es schon einmal mit Hilfe von Außen versucht?
      lg Melanie

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