Glücklich sein – eine Frage der Entscheidung!

Glück ist kein Zufall!

Wenn es regnet, dann nimm deinen Regenschirm, stell dich der scheußlichen Welt und warte geduldig auf besseres Wetter. Oder. Zieh dir die Gummistiefel an, stülp dir die Duschhaube über und spring in die Pfützen. „Juhuuu es regnet… Futter für die Bäume und Regentanz für mich.“

Glück ist eine Frage der Entscheidung!

Es ist kein Geheimnis mehr, dass Lebensfreude, Glück und Zufriedenheit mit der richtigen Lebenseinstellung einher gehen. Dennoch vergessen das viele unter uns immer wieder mal und suchen die Schuld für ihre Unzufriedenheit dann im Außen. Das ist nicht weiter verwerflich, schließlich liefert die Umwelt ja auch genug Gründe zum Unglücklichsein. Das schlechte Wetter, die miesen Arbeitsbedingungen, die lästigen Kunden, der schlecht gelaunte Partner, die schreienden Kinder und nicht zu vergessen die miserable Politik.

All diese Faktoren mögen zwar bestehen, die Aufmerksamkeit aber schenken wir ihnen, indem wir uns kontinuierlich mit ihnen beschäftigen, sie zum Gesprächsthema Nr. 1 machen und abends vor dem Schlafengehen noch eine kleine „Ich ärgere mich – Einheit“ einlegen.

Schluss damit – ein neuer Versuch!

Schluss damit – kann ich euch empfehlen! Die äußeren Umstände, so schlecht du sie auch derzeit bewerten magst, haben nur wenig mit unseren Glücksgefühlen zu tun. Im Rahmen von Honigperlen durfte ich viele Menschen kennen lernen, die scheinbar kaum Anlass zum Glücklichsein, haben. Einige leiden an unheilbaren Krankheiten, andere leben mit körperlichen Behinderungen und weitere stammen aus sozial schwachen Verhältnissen und haben sehr wenig Geld zur Verfügung.

Das Faszinierende an ihnen ist, dass kaum jemand unter ihnen unglücklich ist. Sie haben die äußeren Umstände, die nicht zu ändern sind, angenommen und sich anschließend wieder den schönen Dingen des Lebens zugewandt. Und genau das kann jeder von uns!

Fokussiere dich auf die schönen und guten Bereiche in deinem Leben und sie werden sich vermehren!

5-Minuten Methode – einfach glücklich

Am besten probierst du das gleich anhand der folgenden Übung aus: Nimm dir fünf bis zehn Minuten Zeit und notiere all jene Dinge in deinem Leben, die gut sind. All das, was du in deinem Leben nicht missen möchtest: Menschen, Fähigkeiten, Materielles…

Durch diese Methode wird dir rasch bewusst, wie sehr du deine Gedanken und in Folge deine Gefühle durch Fokussierung beeinflussen kannst.

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Braucht man Geld, Liebe und Gesundheit zum glücklich sein?

1. Macht Geld glücklich?

Glücklich seinKlar doch! Wer jeden Cent zweimal umdrehen muss, nicht weiß, wie er seine Fixkosten bedienen soll und in ständiger finanzieller Sorge lebt, der fühlt sich bestimmt nicht wie ein Glückspilz. Dennoch beeinflusst Geld nur bis zu einem gewissen Grad die menschlichen Glückshormone.

Laut den Wissenschaftlern Daniel Kahneman und Angus Deaton gibt es eine jährliche Obergrenze, über welche hinaus der durchschnittliche Glückspegel der Menschen wieder abnimmt. Diese liegt bei 60.000 € Jahreseinkommen. Zugegeben das ist ein ganz schönes Sümmchen. Das Durchschnittseinkommen in Österreich liegt weit darunter. Jedoch bestätigt das auch, dass immer mehr und mehr Geld nicht unbedingt glücklicher macht.

Ich denke das Um und Auf bei der Zufriedenheit mit seinem Wohlstand, ist wieder einmal die persönliche Einstellung. Mein derzeitiger Verdienst ist wesentlich niedriger als in den letzten Jahren, dennoch bin ich glücklich und fühle mich wohlhabend. Weniger ist eben doch manchmal mehr! Anbei zwei Ideen, wie man sich trotz geringer Einnahmen wohlhabend fühlt.

  1. Nimm immer mehr ein, als du ausgibst. Eine Kostengegenüberstellung bringt schnell Klarheit. Und Einsparpotential gibt es fast immer.In den letzten acht Monaten habe ich meine Ausgaben auf ein Minimum reduziert. Ich habe zum Beispiel mein Auto verkauft, nehme Freundschaftsdienste dankbar in Anspruch und materielle Wünsche erfülle ich mir häufig, indem ich gebrauchte Produkte kaufe. Und das wichtigste – ich frage mich vor jeder Anschaffung, ob ich eine Sache wirklich brauche!
  2. Wer dann erstmals mehr einnimmt als er ausgibt, lebt sprichwörtlich im Überfluss. Dieses Gefühl ist die beste Grundlage, um tatsächlich zu mehr Wohlstand zu gelangen. Wenn die Angst vor finanziellen Nöten jedoch besonders tief sitzt, so spiegelt sich dieser Zustand unausweichlich im Außen wieder. In solchen Fällen lohnt sich eine Glaubensmuster-Umprogrammierung. Folgende Affirmationen sind dazu geeignet: Ich verdiene es/liebe es/erlaube es mir im Wohlstand und Glück zu leben.
2. Macht eine Partnerschaft glücklicher?

PartnerschaftEs gibt unglückliche Singles, unglückliche Eheleute und unglückliche Elternpaare. Und genauso gibt es umgekehrt in jedem Bereich auch Glückliche.

Fakt ist, dass Menschen die alleine oder in einer Partnerschaft leben, mehrheitlich dann glücklicher sind, wenn sie mit sich selbst im Einklang sind bzw. sich selbst lieben. Mehr dazu findest du hier: Liebst du dich selbst – liebt dich das Leben

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3. Kranke haben doch einen guten Grund zum Unglücklich sein, oder?

Diese Frage beinhaltet wohl ein Fünkchen Wahrheit. Menschen, die vom Schicksal geplagt werden, erhalten in der Gesellschaft oftmals das ungeschriebene Recht zum Unglücklichsein. Das Erstaunliche dabei ist jedoch, dass genau diese Menschen häufig keine Lust auf Unglück haben und ihnen deshalb nur ein Weg bleibt: die Fokussierung auf das Positive.

Im Rahmen von Honigperlen habe ich, wie eingangs bereits erwähnt, viele Menschen kennen gelernt, die durch Krankheit, körperliche Behinderung oder psychosomatische Symptome ihre Lebenseinstellung verändert haben. Ich zähle mich ebenso zu ihnen.

Krankheit macht also nicht zwingend unglücklich. Im Gegenteil oftmals ist sie sogar ein Geschenk. Krankheiten erzwingen  Veränderungen, sie weisen auf Fehltritte hin und führen uns wieder zu unserem wahren Wesen zurück.

Resümee zum Glück

Ob krank oder gesund, die Fähigkeit, an seiner Einstellung zu drehen, sich neue Gedankenmuster anzugewöhnen und achtsam mit sich selbst und anderen umzugehen, haben wir alle! Deine Melanie

14 Kommentare

  1. Schöner, inspirierender Artikel. Die Perspektive, aus der man Dinge betrachtet, haben einen enormen Einfluss auf uns. Auch im beruflichen Kontext. Ich denke, dass es auch daran liegt, dass sich so viele Frauen im Zuge des Mutterwerdens selbständig machen. Weil sie die Dinge plötzlich aus einer anderen Perspektive sehen und nur noch tun wollen, was ihnen wirklich Spass macht und Sinn stiftet 🙂

    • Danke Theresa – das glaube ich auch. Einschneidende Lebensveränderungen führen fast immer zu einem Perspektivenwechsel. Werte verschieben sich – Prioritäten werden anders gesetzt und neue Gedanken dringen in den Vordergrund.

  2. Genau sowas musste ich heute noch lesen.jetzt schlaf i besser.danke bussl

  3. Toller Artikel! Auch ich habe krankheitsbedingt oft depressive Phasen und muss mir dementsprechend bewusst machen, dass nicht alles im Leben schlecht ist. Sehr insprierend der Artikel.

    Lg Nadine von Nanniswel

    http://www.nanniswelt.blogspot.de

    • Danke für dein Feedback und den Link zu deinem Blog! Ich werde gleich mal bei dir reinschauen. Liebe Grüße Melanie

  4. Glück st die innere Einstellung zu sich selbst. Wenn wir mal krank sind, dürfen wir nicht jammern sondern uns wirklich glücklich schätzen, bald wieder gesund zu werden. Es gibt so viele Menschen, denen es bedeutend schlechter geht als uns.

    Wir haben „nur “ eine Zeitlang mit unserer Krankheit zu leben, andere leiden ihr Leben lang 🙁

    Das sage ich meinem Sohn ( 11 Jahre alt) auch immer wieder.
    Erfreue dich an den kleinen Dingen des Lebens – andere Menschen haben nicht so viel Glück. Sie haben kein Dach über den Kopf, keine warmen Mahlzeiten, müssen auf der Strasse schlafen und und und..

    LG Tina

    • Ein gesunder Mensch hat viele Wünsche – ein kranker nur einen – Gesund zu werden! Da stimme ich dir voll und ganz zu.
      Richtig nachvollziehbar wurde dieser Satz für mich erst als ich selbst erkrankte. Und auch in dieser Situation ist es besonders wichtig alle kleinen Dinge (wie du es deinem Sohn beibringst) zu schätzen. Dadurch rückt das „Glücklich sein“ dann wieder näher.

  5. Sehr sehr schöner Artikel 🙂

    Glück entsteht in uns. Wir haben jeden Tag die Möglichkeit, uns für das Glück zu entscheiden, egal wie unsere derzeitige Lebenssituation gerade ist. Es ist alles eine Sache der Bewertung. Alles was uns passiert ist erst einmal nur eine Situation, eine Erfahrung. Wir machen diese durch unsere Bewertungen entweder zu einer positiven oder zu einer negativen. Es ist unsere Bewertung, die uns manchmal das Leben zur Hölle macht.
    Fokus verändern, dankbar sein und sich fragen: „Was ist das gute daran?“ und schwupps sieht es schon ganz anders aus.

    Liebe Grüße
    Alicia

    • Ein wunderbares Kommentar! Herzlichen Dank Alicia.
      Nach einigen Gesprächen, die ich heute wegen meines gesundheitlichen Zustandes und eventuellen Maßnahmen machen musste, bin ich beinahe wieder ein bisschen abgekommen von meinem sonst so positiven Fokus. Und dann sehe ich hier dein Kommentar – genau zum richtigen Zeitpunkt. Danke für den nötigen Anstoß, der mich jetzt dazu führen wird, dass ich mich heute nur noch positiven Dingen beschäftigen werde 🙂

  6. Aber Hallo…wahnsinnig toller Post meine Liebe. Respekt. Die Macht der Gedanke sehr schön beschrieben….seh ich genauso und ich übe jeden Tag…mache quasi bewusst Gedankenkontrolle. Ich würde mich sehr freuen wenn wir uns mal in Graz sehen könnten. Hab dich übrigens schon auf FB geliked. Danke auch für deinen Kommentar <3
    Lieben Gruß
    Nicole

    • Hallo! Da freu ich mich aber, wenn ein echtes „GrazerMadl“ bei mir vorbeischaut
      Danke dir vielmals – werde weiterhin deinen Blog verfolgen und damit meine Heimatgelüste weitestgehend stillen 🙂
      lg Melanie

  7. Völlig war, glücklich sein ist eine Einstellungssache. Kann man übrigens üben! Man kann sich im Stau über die dummen Drängler aufregen oder man kann sagen „ja lass ihn doch“. Klappt nicht immer, aber man sollte es versuchen. Glück fängt übrigens im ganz kleinen an. Die Vögel, die einen morgens mit ihrem Gezwitscher wecken, die schönen Stunden mit der Familie.
    Zum Thema Geld, ja, man lebt ruhiger wenn man keine Sorgen hat. Ich kenne beide Seiten, kein Geld und mehr als genug Geld (aber nicht so viel dass es total egal ist). Ich muss sagen, ohne mich darum zu sorgen, wie ich meinen Lebensunterhalt bestreiten soll, geht es mir viel besser. Ab Januar bin ich zwar arbeitslos, aber so lange wie Miete und Ausgaben gesichert sind, ist alles gut.
    Wer jedoch der Gucci Handtasche und dem vergoldeten iPhone hinterher jagt, der wird bestimmt nicht glücklich sein. Materiellen Glück ist einfach, keine Angst haben zu müssen, was man tun soll wenn die Waschmaschine kaputt geht. Nicht die Yacht. Wobei ich natürlich schon gerne eine hätte, so ist es ja nicht, mit jungen, knackigen Bordjungs, die mir Cocktails mixen ;).

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