5 einfache Rituale, die dein Leben schlagartig verbessern!

Rituale, die dein Herz höher schlagen lassen

Seit jeher hat der Mensch Rituale. Und seit jeher liebt er sie. Zwar wären wir alle gerne Abenteurer und finden Routine nicht gerade sexy, aber unsere Seele und unser Geist genießen es, wenn sie sich auf wiederkehrende Abläufe verlassen können. Aber warum? Die Antwort ist einfach – Rituale und Routinen geben uns das Gefühl von Sicherheit. Dieses wiederum beruhigt unseren Geist und infolge auch unseren Körper. Entspannung macht sich breit, wir können Kraft tanken und loslassen.

Nichts desto trotz, lohnt es sich von Zeit u Zeit sich seiner bestehenden Rituale bewusst zu werden und ab und an auch neue, freudvolle hinzuzufügen.  Fünf meiner persönlichen Neuentdeckungen in der Kategorie – lebensbejahende Rituale – möchte ich dir heute vorstellen.

1. Guten morgen mein Liebling!

Als ich neulich meinen Neffen von einer Kindergeburtstagsparty abholte, begann mein Herz vor Freude und Rührung wie wild zu schlagen. Der kleine Kerl rannte von zwanzig Metern Entfernung auf mich zu, machte einen Satz und sprang in meine Arme. Anschließend drückte er mich so fest er konnte und grinste glücklich vor sich dahin. Wow! Soviel Freude bloß weil ich da bin.

Dieses schöne Erlebnis hat mich zu einem neuen Morgenritual inspiriert. Seither versuche ich mich jeden Morgen genau so herzlich, wie es mein Neffe tat, willkommen zu heißen. Ich stelle mich vor den Spiegel und strahle mich an. Laut oder in Gedanken sage ich dann: „Schön, dass du da bist. Schön, dass es dich gibt, mein Liebling.“ Meist lächle ich mich dabei an und hin und wieder kriegt mein Spiegelbild sogar ein Küsschen. Dieses Zwei-Minuten-Ritual führt dazu, dass ich bereits morgens, wenn ich das Haus verlasse, bestens gelaunt bin.

2. Dein innerer Blockbuster

Eine mentale Methode, die mich bei meiner Krankheit enorm unterstützt hat, war das Visualisieren. Damals habe ich mir über ein Jahr lang hinweg vorgestellt, wie ich wieder gesund, glücklich und frei meinen Lieblingsstrand entlang laufe. Ich ließ diese Vorstellung wie einen Film immer wieder vor meinem inneren Auge abspielen. Einige hundert Tage später wurde diese Vorstellung zur Realität.

Nun habe ich zu meinen Wünschen und Träumen weitere kurze Filme kreiert, die ich mir immer dann, wenn ich ein paar Minuten Zeit habe, ansehe. Die bildliche Vorstellung beeinflusst mein Unterbewusstsein sowie mein Denken und Fühlen. Das wiederum beeinflusst mein Handeln, weswegen diese Methode mich dabei unterstützt, dass ich meine Ziele schneller erreiche.

Falls du diese Technik auch ausprobieren möchtest, kannst du zum Beispiel, die Zeit, die du im Alltag in der U-Bahn oder im Bus verbringst dazu nutzen. Oder aber du nimmst dir täglich nach dem Frühstück oder dem Abendessen fünf Minuten für deine Wünsche Zeit.

3. Gut gemacht!

Vor einiger Zeit habe ich eine Volksschullehrerin kennen gelernt, die mir davon erzählte dass sie ihre Schüler immer, wenn sie etwas gut gemacht haben, dazu auffordert, dass sie sich selbst auf die Schulter klopfen. Das gefiel mir derart gut, dass ich dieses Ritual nun in meinen Alltag integriert habe. Das hat zwei positive Effekte. Zum einen muss ich immer, wenn ich mir Schulter klopfe, schmunzeln und zum anderen wird mir dadurch bewusst, was ich alles in meinem Alltag leiste.

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4. Kerzenlicht für dich!

Kerzenschein. Viele kleine Kerzen stehen am Tisch. Ein Ritual.Meditation ist eine wundervolle Technik um unseren Köper und unseren Geist zu entspannen. Leider ist mein Kopf ab und an für eine längere Meditation einfach zu voll. Nun habe ich eine gute Alternative für mich gefunden. Ich nehme mir mehrmals wöchentlich ein paar Minuten für mich Zeit und lasse meine Gedanken dabei einfach fließen.

Anders als bei der Meditation lasse ich sie einfach da sein. Diese Zeremonie leite ich damit ein, dass ich eine Kerze anzünde. Kerzenlicht hat eine beruhigende Wirkung. Außerdem mache ich mir dadurch bewusst, dass ich mir jetzt Zeit für meine Gedanken und damit einhergehende Gefühle nehme. Manchmal denke ich dann noch über einiges nach. Aber auch das ist okay – schließlich bleibt im Alltag oftmals viel zu wenig Zeit dafür, um Erlebnisse, Gespräche und Pläne zu reflektieren.

5. Das Freudengebet

Dass man sich kurz vor dem Einschlafen mit positiven Gedanken nähren sollte, ist längst kein Geheimnis mehr. Denn in diesem entspannten Zustand haben wir einen besonders guten Zugang zu unserem Unterbewusstsein, das wiederum für unsere Glaubenssätze, Überzeugungen und infolge auch Handlungen verantwortlich ist.

Deshalb empfehle ich vor dem Einschlafen ein sogenanntes Freudengebet: Dabei erinnert man sich entweder an all das, was heute, gestern oder in dieser Woche besonders gut gelaufen ist oder aber man nutzt die Kraft der Vorfreude. In diesem Fall schließt man seine Augen und malt sich vor seinem inneren Auge den perfekten nächsten Tag aus. Dadurch schürt man das schöne Gefühl der Vorfreude und beeinflusst außerdem sein eigenes Denken und Handeln für den kommenden Tag positiv.

Welches Ritual ist das richtige für dich?

War ein Ritual dabei, das du demnächst ausprobieren möchtest? Vielleicht kannst du dich nicht entscheiden, dann empfehle ich dir auf dein Bauchgefühl zu hören, indem du folgende Frage beantwortest: Bei welchem der fünf Rituale hast du gelächelt? Die Antwort darauf verrät dir das ideale Ritual für dich!

Herzliche Grüße deine Melanie

Viel Erfolg beim Ausprobieren! Deine Melanie

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