8 radikale Fragen – Lebst du wirklich das Leben, das du dir wünscht?

8 Fragen, die dein Leben verändern können!

Endlich plätschert das Leben einmal harmonisch dahin. Keine Skandale, keine Schicksalsschläge und gesund ist man außerdem. Aber dann tritt plötzlich etwas in unser Leben, das alles durcheinander bringt. Das kann ein Erlebnis, das uns neue Möglichkeiten offenbart, ein Mensch, der unsere Werte- oder Gefühlswelt auf den Kopf stellt, eine Sehnsucht, die unaufhaltsam wächst oder eine Idee, die uns nicht mehr loslässt, sein. Und auf einmal stellen wir alles in Frage: Leben wir wirklich das Leben, das wir uns wünschen? Fragen

Eine Frau, die sich Fragen stelltGenau so erging es auch Leonie. Eigentlich war sie mit dem Verlauf ihres Lebens durchaus zufrieden. Sie hatte einen gut bezahlten Job, jede Menge Freunde, eine Familie, die hinter ihr stand und eine harmonische Partnerschaft. Nun aber drängten sich ihr immer wieder beängstigende Fragen auf. Um so mehr sie versuchte diese zu ignorieren, desto aufdringlicher wurden sie.

Fragen, die unser Leben auf den Kopf stellen können

Leonie frage sich:

  • Wünsche ich mir tatsächlichen beruflichen Erfolg oder aber will ich damit nur vergangene Lebenslehrer, wie zum Beispiel meinen Vater, beeindrucken?
  • Wünsche ich mir wirklich eine Ehe oder sind es bloß die Werte meiner Familie, die mich beeinflussen?
  • Bleibe ich bei meinem Job, weil ich ihn mag oder bloß der Sicherheit wegen?
  • Sehne ich mich vielleicht schon längst nach einer Tätigkeit mit tieferem Sinn?
  • Ist das, was ich für meinen Partner empfinde tatsächlich Liebe oder bloß Gewohnheit?
  • Lebe ich wirklich das Leben, das ich mir wünsche?
  • Könnte mein Leben durch eine einzige Entscheidung ganz anders verlaufen?

Als Leonie verstand, dass die Fragen solange sie keine Antworten darauf hatte, nicht wieder verschwinden würden, wagte sie es, sich mit ihnen auseinander zu setzten. Dabei traten vorrangig zwei Probleme auf.

Fremdeinflüsse und Ängste

Außeneinflüsse bilden oft ein regelrechtes Gefängnis, welche uns von unseren eigenen Antworten abschotten. Neben dem persönlichen Umfeld werden wir auch von gesellschaftlichen Vorgaben und medialen Trends sowie von der allgemeinen Vorstellung von „richtig“ und „falsch“ beeinflusst. Und auch der natürliche Drang von allen gemocht und anerkennt zu werden, hemmt uns oftmals daran, lebensverändernde Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten.

Der größte Verhinderer bei der Beantwortung solcher Fragen ist jedoch die Angst. Denn das Risiko auf Antworten zu stoßen, die alles was man bisher getan und geliebt hat anzweifeln, ist nicht zu unterschätzen.

Eine Frau steht am Wasser und stellt sich FragenHabe Mut und stell dir wichtige Fragen!

Leonie jedenfalls durchbrach ihre Ängste und nahm die Herausforderung an. Folgende Schritte halfen ihr dabei die Außeneinflüsse zu senken und dadurch ihre eigenen Antworten lauter und deutlicher wahrzunehmen.

  • Die erste Intervention zu der ich sie anleitete war eine spannende Imaginationsübung: Für diese Methode macht man es sich sitzend oder liegend bequem, schließt die Augen und konzentriert sich einige Minuten nur auf seinen Atem. Tief ein und ausatmen, so dass sich die Bauchdecke hebt und senkt, ist dabei wichtig. Anschließend stellt man sich vor seinem inneren Auge vor, wie man als neuer Mensch auf die Welt kommt. Allerdings landet man nicht auf der Erde, wo man seine Familie, seine Freunde, seine Pflichten und Lebensziele bestens kennt. Nein, man landet auf einem Erdklon. Und dort steht man nun, ganz alleine ohne Einfluss. Dieser Vorstellung gibt man sich ganz und gar hin und stellt sich schließlich die Fragen: „Was wünsche ich mir? Was will ich wirklich? Was macht mit bis in die Tiefe meines Herzens glücklich?
  • Die zweite Intervention zielte auf die Bewusstwerdung der Außeneinflüsse ab. Denn hat man diese erst einmal identifiziert, so schwächt das auch ihre Wirkung. Dazu wählt man einen Lebensbereich, wie beispielsweise die Partnerschaft oder den Beruf aus und malt dafür auf einem Blatt Papier in der Mitte einen Kreis, den man mit „ich“ benennt. Nun denkt man an alle Menschen, die einen diesbezüglich im Leben beeinflussen. Die eigenen Eltern, Freunde, der Partner, die Kinder etc. Jeder von ihnen erhält ebenso einen Kreis und ein paar Worte zu seiner Einstellung. Der mittlerer Kreis gehört einem selbst. Durch diese Übung wird einem bewusst, dass viele Wünsche und Vorstellungen nicht die eigenen, sondern übernommene sind.
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Ausbrechen: Fragen mit Erkenntnisgewinn

Nachdem Leonie die Außeneinflüsse ausgebremst hatte, erhielt sie von mir eine Handvoll „radikaler“ Fragen. Radikal deshalb, weil die Antworten darauf manchmal dazu führen, dass wir aus dem einne oder anderen Lebensbereich ausbrechen. Umgekehrt wird uns durch diese Fragen aber auch bewusst, wo wir unser Glück finden können und wo wir es bereits gefunden haben.

Wage auch du es und beantworte aus dem Bauch heraus all jene Fragen, die dich ansprechen. Notiere deine Antworten und wirf in ein paar Tagen erneut einen Blick darauf, um Etwaiges zu ergänzen.

  • Was tue ich, weil ich glaube es sei richtig? Und was tue ich nicht, weil ich glaube es sei falsch?
  • Was würde ich tun, wenn es kein richtig oder falsch gäbe?
  • In welchem Lebensbereich füge ich mich den Vorgaben meines Umfeldes, obwohl es mich nicht glücklich macht? Welche Lebensregeln befolge ich ohne sie zu hinterfragen? Was tue ich, weil man es nun mal macht? (familiäre Werte etc.)
  • Was würde ich machen, wenn es in meinem Leben weder Pflicht, noch Vorgaben und Regeln gäbe. Was würde ich tun, wenn ich absolut frei wäre?
  • Wenn ich heute via Rubbellos € 2500,- monatlich fix ein Leben lang gewinnen würde, was wäre dann mein nächster Schritt?
  • Was traue ich mich nicht, obwohl es mir seit Monaten oder Jahren nicht mehr aus dem Kopf geht?
  • Was würde ich bereuen nie in meinem Leben getan zu haben?
  • Was müsste geschehen damit ich mit 90 Jahren friedlich einschlafe während ich mir denke: „Mein Leben war der Hammer“?

Nach und nach fand Leonie die Antworten auf ihre Fragen. „Zu erfahren, was ich will, was mich glücklich macht und danach zu leben, ist das größte Geschenk, das ich mir jemals selbst gemacht habe,“ sagt sie heute.

Ich wünsche dir den Mut dich den radikalen Fragen des Lebens, die den Weg zum beständigen Glück aber auch zum enthusiastisch Neuanfang ebnen können, zu stellen. Herzlichst, deine Melanie

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