Kannst du Glück überhaupt zulassen? Rund 50% von uns können es nicht!

Es gibt immer einen Grund, nicht glücklich zu sein

  • Da gibt es Timon, der behauptet: Ich war schon immer ein Pechvogel, mir wird im Leben nichts geschenkt, bei anderen mag das leicht klappen mit dem Glück, aber ich bin eben einer der Leidenden.
  • Da gibt es Anja, die inbrünstig sagt: Wie verdammt nochmal soll ich glücklich sein, wenn meine Tante Sophie gerade gegen Krebs kämpft, Kinder überall auf dieser Welt verhungern und mein Nachbar vor ein paar Wochen seine Frau verloren hat.
  • Da gibt es Manuela, die leise flüstert: Ja, glücklich sein möchte ich schon, aber mich wieder auf die Liebe einlassen, das trau ich mich nicht, ich hab zu viel Angst davor, wieder denselben Schmerz zu erleben.
  • Und da gibt es Sebastian, der seit Jahren unter den Auswirkungen seiner Rheuma Erkrankung leidet. Er sagt: Wenn ich keine Schmerzen hätte, dann könnte ich glücklich sein. Mit dieser Krankheit ist es jedoch unmöglich.

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Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte und natürlich auch das Recht, seine Wut oder Trauer zu leben. Und dennoch blockieren sie alle, ohne es zu bemerken, mit ihren tiefen Überzeugungen ihr eigenes Glück. Denn all ihre Handlungen und Gedanken richten sich auf die Umstände aus, die sie davon abhalten, frei und glücklich zu sein. Und bekommt einer von ihnen dennoch einmal das Glück zu fassen, so hält dies nicht lange an, da die inneren Überzeugungen und Blockaden stärker sind als die positiven Zufälle im Außen.

Die dafür verantwortlichen Ursachen liegen laut Forschungsergebnissen nicht im Außen, sondern in uns. Denn im Außen werden wir immer Gründe finden, die uns unglücklich machen. Die Frage ist nur, wie wir damit umgehen.

Und schon sind wir wieder bei den inneren Ursachen, von denen ich dir die 3 häufigsten heute vorstellen möchte. Falls du dich in einer oder gar mehrerer Blockaden wiedererkennst, weißt du anschließend, welche Handbremsen du lösen, bzw. woran du arbeiten kannst, damit du das Glück, auch wenn dein Leben nicht perfekt ist, wieder in dein Leben einlädst.

3 Ursachen, warum viele Menschen Glück nicht zulassen können

1. Grundsatzüberzeugungen

Grundsatzüberzeugungen sind nichts anderes als Glaubenssätze. Wenn du dein Glück im Leben einfach nicht zu fassen kriegst, kann es daran liegen, dass du unter speziellen Glaubenssätzen leidest. Ich nenne dir folgend einige Beispiele. Fühl mal in dich hinein, ob einer dieser Sätze von dir stammen könnte oder für dich stimmig klingt.

  • Das ist mir nicht vergönnt.
  • Ich bin halt ein Pechvogel.
  • Das Leben ist hart und schwer.
  • Glück geht so schnell, wie es gekommen ist.
  • Mir ist es nicht erlaubt, glücklich zu sein.
  • Ich hab noch nie Glück im Leben gehabt.
  • Glückliche Menschen sind Egoisten.
  • Leben heißt leiden.
  • Wenn man zu glücklich ist, ist der nächste Fall nicht weit.
  • Glück steht nur den anderen zu.
  • Das ist zu schön, um wahr zu sein.
  • Ich bin nicht zum Glücklichsein gemacht.
  • Glückliche Menschen sind oberflächlich.

Wenn einer oder gar mehrere Sätze für dich stimmig sind, dann hast du vermutlich schon die Kernursache für dein „Unglücklichsein“ gefunden. Denn wir Menschen handeln nach unseren inneren Überzeugungen = Glaubenssätzen. Und da wir nur wenige unserer täglichen Gedanken und Handlungen bewusst ausführen, passiert das unbewusst. Du tust oder sagst also nur Dinge, die mit deinen Glaubenssätzen d’accord sind. Das Resultat – deine Glaubenssätze gestalten deine Realität.

Das Um und Auf, wenn du glücklicher werden möchtest, ist es also diese Unglücks-Glaubenssätze aufzulösen. Am Ende des Beitrages gibt es genau dazu einen Spezialtipp!

2. Angst vor Schmerz

Stell dir vor, das Glück ist wie ein Aktienchart. Menschen, die Angst davor haben, zu glücklich zu sein, tun das nämlich unbewusst. Wenn der Chart rasant nach oben steigt, seinen Höhepunkt erreicht, dann bemerken sie bereits bei der Glücksfahrt nach oben, dass sich eine Angst breitmacht, nämlich die Angst vor dem Fall.

  • Die Angst davor, dass aus dem schönen Verliebtsein eine bittere Enttäuschung mit kaum bewältigbaren Schmerz wird.
  • Die Angst davor, nach so viel Glück im Leben sicher von einer Pechsträhne eingeholt zu werden.
  • Die Angst davor, dass man sich zu viel gegönnt, zu viel genossen, zu sehr erfolgreich war und eine übergeordnete Macht, das sicher bald mit einem Tief wieder korrigieren wird.

Kommen dir diese oder ähnliche Gedanken bzw. Ängste bekannt vor? Wenn sie dir nicht ganz fremd sind, dann bist du vermutlich betroffen, von der Angst vor zu viel Glück. In der Psychologie gibt es auch ein Wort dafür – man nennt dieses Symptom Cherophobie.

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Fakt ist: Die Angst ist unbegründet, denn Glück ist kein Aktienchart oder irgendetwas, das eine übergeordnete Macht im Leben fair verteilt. Glück ist ein Zustand, den du zu vielen Teil selbst erzeugst, oft auch indirekt. Wenn du es schaffst, die Angst vor dem Schmerz nach dem Glück loszulassen, wird der Schmerz nach dem Glück mit hoher Wahrscheinlichkeit erst gar nicht auftauchen. Aber solange du weiter negativ prophezeist, wird sich alles in dir darauf ausrichten, dass genau das, wovor du Angst hast, auch wieder passiert.

Frau schaut in den Sonnenuntergang

Wenn du darunter leidest, kann es hilfreich sein, dich mit deiner Angst auseinandersetzen. Mir hilft immer die Frage: Was wäre das schlimmste, was passieren kann? Und würde ich das überleben? Die Antwort lautet fast immer ja. Das kann für eine erste Beruhigung sorgen. Außerdem ist Emotional Tapping ein geniales Tool gegen Ängste

Weiters steckt hinter der Angst oft auch ein Glaubenssatz verborgen, wie z.B., ich habe nicht besser verdient, ich darf nicht glücklich sein usw. Es ist sinnvoll, auch an diesen zu arbeiten. Auch hierzu gibt es am eine Ende einen Spezialtipp für dich.

3. Schuldgefühle

  • Ich darf nicht glücklich sein, während andere Menschen auf dieser Welt gerade so viel Schlimmes durchmachen.
  • Mir darf es nicht gut gehen, während meine Eltern altern und krank sind.
  • Ich darf mich nicht wohlfühlen, weil mein Expartner seit unserer Trennung ein Tief hat und im Alkohol versinkt.

Decken sich diese oder ähnliche Sätze mit Gedanken, die du immer wieder einmal hast? Falls ja, dann verbirgt sich auch dahinter eine Überzeugung, die unbewusst dazu führt, dass du dir das Glück, das du verdienst, nicht erlaubst. Schuldgefühle bremsen dich in deinem Tun und sabotieren so das Glück, das du in der Lage wärst, zu erschaffen.

Schuldgefühle sind zudem für die anderen Menschen, die vielleicht gerade leiden, keine Hilfe. Im Gegenteil, zu viele Schuldgefühle machen uns handlungsunfähig und stehlen uns unsere Energie, womit wir auch keine oder weniger Energie haben, um anderen etwas Gutes zu tun oder diese Welt zu verbessern.

Auch hinter Schuldgefühlen stecken fast immer selbstsabotierende Glaubenssätze. Die Ursache für alle Arten, die dein Glück innerlich blockieren, sind also deine eigenen Überzeugungen. Und damit das ein Ende hat, habe ich einen Begleiter für dich erschaffen. Einen Begleiter, der dir in jeder Lebenslage und bei allen Dingen, die dein Glück sabotieren, mit einem stärkenden und positiven Glaubenssatz zur Verfügung steht.

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Herzlich, deine Melanie

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