Du möchtest glücklich sein? 6 Dinge, die du jeden Tag tun solltest

Kennst du sie – diese stets glücklichen Menschen?

Frau lacht
Foto: Silke Bern

Die, die jeden Tag mit einem Lächeln in die Arbeit kommen, sich für Details und Herausforderungen begeistern können und scheinbar immer mit sich und ihrem Leben im Reinen sind?

Ich gebe zu, notorisch glückliche Menschen sind eher eine Rarität. Bestimmte Eigenschaften, aber vor allem Gewohnheiten zeichnen ihre enorm hohe Lebenszufriedenheit aus. Über jene Eigenschaften, die zu einem rundum glücklichen Dasein führen, habe ich bereits im Beitrag: 8 Gewohnheiten, die glücklich machen, geschrieben. Heute möchte ich das Thema Glück noch praxisorientierter angehen.

Denn bevor sich glücksproduzierende Gedankengänge und Verhaltensweisen automatisieren, braucht es Handlungen. Und zwar am besten jeden Tag, damit wir gewohnte Gedankenautobahnen, die zur Unzufriedenheit führen, endlich verlassen und stattdessen auf die Straße zum Glück abbiegen können. Deshalb habe ich eine Liste mit sechs Dingen, die man jeden Tag tun sollte, um glücklicher zu werden, mitgebracht.

Warum genau diese 6 Handlungen glücklich machen

Vor einiger Zeit ist mir bei meiner allabendlichen Reflexionseinheit aufgefallen, was an einem gewöhnlichen Tag geschehen muss, damit ich abends zufrieden im Bett liege. Als ich mich anschließend mit Mentaltraining Kollegen ausgetauscht habe, wurde mir klar, dass die meisten Menschen ähnliche Erlebnisse und Handlungen als Voraussetzung für einen gelungenen Tag benötigen.

6 Dinge, die du jeden Tag tun solltest, um glücklich zu sein

1. Nimm dir Zeit für Menschen!

Immer in Eile – hochkonzentriert – von einem To-Do zum nächsten. So verhalte ich mich manchmal, wenn die Aufgabenvielfalt droht mich zu vereinnahmen. Glücklicherweise passiert mir das in letzter Zeit immer seltener. Anstatt dessen nehme ich mir dann trotz Verpflichtungen und Deadlines ganz bewusst Zeit für das Wichtigste. Nämlich für die Menschen um mich herum.

Drei Freundinnen
Foto: Silke Bern

Ein gutes Gespräch ist wie Balsam für die Seele. Wenn ich mich tiefgründig mit meinen Mitmenschen austausche, verspüre ich Freude und Zufriedenheit. Ähnlich ergeht es vielen. Der Grund dafür ist, dass menschliche Anerkennung in Form von Aufmerksamkeit oder Mitgefühl ein Grundbedürfnis ist, das danach strebt, erfüllt zu werden. Fühlen wir uns gemocht, geliebt und akzeptiert, so sind wir erfüllt und glücklich.

2. Verpasse die Glücksmomente nicht

Seit einiger Zeit trage ich ein Mini-Notizbuch in meiner Handtasche. Immer dann, wenn mir im Alltag etwas Schönes widerfährt, schreibe ich ein Stichwort zu diesem Erlebnis in mein Buch. Natürlich kann man sich die Glücksmomente auch, wie bei der Honigperlen-Methode genauer beschrieben, einfach merken und abends vor dem Schlafengehen festhalten.

Fakt ist, durch diese kleine Intervention im Alltag, steigt das Pensum unserer Glücksgefühle enorm. Und das obwohl diese Methode über den Tag verteilt nur circa drei bis vier Minuten in Anspruch nimmt.

3. Denke einmal täglich an deine Wünsche!

Im Alltag haben wir oft wenig Zeit und Muße, um an der Realisierung unserer Wünsche und Ziele zu arbeiten. Da ich seit Kurzem immer mein Glücksnotizbuch in meiner Handtasche trage, um dort besondere Momente einzutragen, nutze ich diese Gelegenheit auch dazu, um mich mit meinen Wünschen und Zielen zu verbinden. Auf der letzten Seite des Notizblocks befinden sich diese.

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Einmal täglich werfe ich einen Blick darauf und wenn genug Zeit bleibt, überlege ich mir dann auch, was ich heute oder diese Woche noch tun kann, um einem meiner Ziele ein Stückchen näher zu kommen. Die Gedanken an die Erfüllung meiner Wünsche, sowie die Tatsache, dass ich diese durch die tägliche Interaktion nicht mehr loslasse bis sie erfüllt sind, macht mich glücklich und selbstbestimmt.

4. Bewege dich täglich mindestens 30 Minuten

Der Klassiker. Sport ist gesund und macht außerdem glücklich! Dass dies der Wahrheit entspricht, wissen die meisten aus eigener Erfahrung. So auch ich. Und dennoch bin ich selbst keine übermäßig disziplinierte Sportlerin. Zeitnot, sowie die Alltagsuntauglichkeit vieler Sportarten sind die Hauptgründe dafür. Weil ich das großartige Gefühl, sowie die Endorphine, die bei Bewegung ausgeschüttet werden, nicht missen möchte, integriere ich die empfohlene Einheit von mindestens 30 Minuten Bewegung ohne großen Zeitaufwand in meinen Alltag.

Treppe und TurnschuhZum Beispiel steige ich gerne eine U-Bahn-Station früher aus und gehe dann die restliche Strecke bis zu meinem Arbeitsplatz zu Fuß. Ich nutze Treppen anstatt des Fahrstuhls und ich kombiniere Sport am Wochenende mit Erlebnissen. Eine Runde Wasserski beim Badeausflug oder zum Heurigen wandern, anstatt mit dem Auto zu fahren.

Jedenfalls, soviel steht fest, lohnt sich die anfängliche Überwindung immer. Man wird mit Glücksgefühlen belohnt und fühlt sich außerdem in der eigenen Haut noch wohler.

5. Einen Lachanfall haben. Oder zumindest herzlich lächeln.

Darauf, dass Lachen glücklich macht und außerdem gesund ist, bist du vermutlich schon selbst gekommen. Die Herausforderung bei dieser einfachen Glücksformel aber ist, dass es im Alltag manchmal einfach nichts zu lachen gibt. „Lache trotzdem,“ empfiehlt die Glücksforschung.

Wenn ich abends bemerke, dass mein Tag aus vielen anstrengenden oder gar negativen Elementen bestand und mir kein einziges Mal zum Lachen war, greife ich zum Smartphone. Ich sehe mir dann entweder Bilder an, die mich an schöne Momente erinnern. Oder aber ich rufe eines der vielen lustigen Videos ab, die ich hier und da von meinen Freunden erhalte. So schaffe ich es dann doch noch, dass ich von innen heraus lachen kann. Hier findest du noch mehr Ideen für Lachtraining im Alltag.

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6. Lobe dich!

Außerdem arbeite ich täglich mit einer sehr unaufwändigen aber dafür enorm wirksamen Methode an meinem Selbstvertrauen. Denn je höher der Selbstwert, desto höher ist auch das tägliche Glückspensum.

Melanie lachendDie Interaktion: Jeder von uns erledigt im Verlauf eines gewöhnlichen Tages duzende Aufgaben oder kommt diversen Verpflichtungen nach. Dank oder Lob ernten wir dafür in der Regel nur selten. Und das, obwohl wir genau dieses so dringend benötigen würden. Deshalb schenke ich mir diese Wertschätzung einfach selbst. Immer dann, wenn ich eine Aufgabe zufriedenstellend erledigt habe, lobe ich mich für meine Leistung.

Meist spreche ich das Lob im Gedanken aus. Nur, wenn ich alleine zuhause bin, kommt es vor, dass ich meinem Spiegelbild laut zurufe: „Melanie, das hast du großartig gemacht – du kannst stolz auf dich sein.“

Beim Ausprobieren der täglichen Glücksrezepte wünsche ich dir viel Freude, deine Melanie.

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