Psychosomatik – Wenn der Körper sagt, was die Seele will

Was mich zur Spezialistin auf diesem Gebiet macht?

Psychosomatik - Bild von Melanie Pignitter - selbst betroffenIch bin selbst betroffen. Ja, ich bin eine begnadete Psychosomatikerin. Und es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass ich mir nicht schon oft gewünscht hätte, dass es nicht so wäre. Vor allem im ersten Jahr meiner chronischen Krankheit, die mir seit 2015 einen Dauerkopfschmerz beschert, verfluchte ich die Verbindung zwischen Körper und Seele, die wir auch Psychosomatik nennen.

Heute sehe ich das anders! Der körperliche Ausdruck meiner seelischen Schmerzen ist für mich eine besondere Fähigkeit, für die ich in vielen Hinsichten dankbar bin. Meine innersten Bedürfnisse kann ich dadurch nicht mehr übersehen. Ich bekomme die Chance mich und meinen Umgang mit mir selbst zu verändern. Dabei beschreite ich immer wieder neue Wege, die meine Selbstliebe fördern, mich mit Glück und Sinn erfüllen und infolge auch zur körperlichen Heilung führen. Bevor ich aber darauf zurückkomme, möchte ich ein paar wichtige Fakten zum Thema Psychosomatik aufgreifen.

Was du über Psychosomatik wissen solltest

  • Psychosomatik ist die Lehre darüber, wie Körper und Seele sich gegenseitig beeinflussen. Leidet die Seele, so leidet oftmals auch der Körper.
  • Unsere Gedanken beeinflussen unsere Gefühle und diese beeinflussen dann wiederum unsere Zellen und Organe. Auch die Schulmedizin weiß, wenn es der Seele gut geht, ist der Körper gesünder.
  • Wer an einer psychosomatischen Krankheit leidet, hat Symptome, wie beispielsweise Schmerzen, Panik- oder Angstgefühle, Darmbeschwerden oder Ohrgeräusche (Tinnitus), für die es keine eindeutige medizinische Ursache gibt.
  • Aber auch klassische Beschwerden wie Haarausfall, Magenschmerzen oder Blasenentzündung haben oftmals einen seelischen Ursprung.
  • Psychosomatik bedeutet umgekehrt NICHT: Wer körperlich gesund ist, ist auch automatisch seelisch gesund. Die Fähigkeit der Seele, Einfluss auf den Körper zu nehmen, ist bei Menschen unterschiedlich ausgeprägt.

Psychosomatik: Weisheiten – Spiritualität – Wissenschaft

Weisheiten: Redensarten, die in unserer Kultur schon Jahrzehnte lang Bestand haben, sind ein Indiz dafür, dass die Seele mit dem Körper kommuniziert. Nicht umsonst heißt es etwa, ein Problem bereitet Kopfzerbrechen, etwas geht uns an die Nieren oder unter die Haut, man nimmt sich etwas zu Herzen, es geht einem die Galle über oder etwas liegt schwer im Magen.

Spiritualität: Ganzheitliche Ansätze berücksichtigen den Ausdruck der Seele durch den Körper ausgiebig. Mentallehrer, wie unter anderem Rüdiger Dhalke, stellen ganze Lexika dafür zur Verfügung. Jedem körperlichen Symptom ist ein bestimmter seelischer Mangel zugewiesen. Auch wenn vieles davon wissenschaftlich nicht belegbar ist, finden tausende Menschen darin Unterstützung für ihre Genesung.

Wissenschaft: Auch wissenschaftlich ist klar, dass psychische Belastungen zu körperlichen Folgen führen. Weitverbreitete Magenprobleme finden ihren Ursprung meist nicht in der Ernährung, sondern gehen einher mit negativen Gefühlen wie Ärger oder Angst. Bei Stressgefühlen verkrampft sich der Magen, dadurch wird mehr Magensäure produziert. Die Folge sind Krämpfe, Übelkeit, Verdauungsprobleme oder Magengeschwüre.

Psychosomatik: Annehmen und dankbar sein!

Dass Worte wie Dankbarkeit in Verbindung mit einer psychosomatischen Krankheit bei vielen zu gemischten Gefühlen oder gar Wut führen, kann ich verstehen. Schließlich erging es auch mir selbst lange Zeit so. Im Laufe der Jahre aber begann ich die Vorteile darin zu sehen, dass meine Seele eine gute Verbindung zu meinem Körper hat. Sie zeigt mir auf diese Weise deutlich, wenn etwas in meinem Leben nicht optimal läuft. So bin ich quasi dazu gezwungen, genau diese Dinge zu entdecken und zu ändern.

Auch interessant:  Für diese 7 Dinge schämen wir uns - Wie du damit aufhörst und dein Selbstbewusstsein stärkst

Ich lernte dadurch, mich selbst bedingungslos zu lieben, dem Leben gelassener und mit einer großen Portion Vertrauen gegenüber zu treten. Heute kann ich das Schöne in den kleinen alltägliche Dingen erkennen und meine kostbare Lebenszeit für die wirklich wichtigen Dinge nutzen. Trotz meines chronischen Schmerzes, den ich zu großen Teilen durch mentale Interventionen lindern konnte, bin ich heute glücklicher denn je.

Mein gesunder Umgang mit Psychosomatik

Hier findest du einige der wichtigsten Punkte, die mir im Umgang mit Psychosomatik halfen als kleine Anleitung und Hilfestellung für deine eigene Entdeckungsreise:

1. Die Wut auf die Krankheit ablegen und das Gute darin sehen!

Sieh die Fähigkeit deines Körpers, die Wünsche deiner Seele nach außen zu tragen nicht als Strafe, sondern als Geschenk. Schließlich ist es eine Art Frühwarnsystem, dass dir dabei hilft, wenn du vom Weg der Lebensfreude abkommst.

2. Niemand hat das Recht zu verurteilen

Mach dir Folgendes bewusst: Nur weil ein Mensch nicht psychosomatisch krank ist, heißt das nicht, dass er mit sich im Reinen ist, alles richtig macht oder grundsätzlich besser dran ist, als du. Bei vielen Menschen ist die Verbindungen zwischen Körper und Seele nicht so gut ausgeprägt. Leidet die Seele solcher Menschen, so treten andere Symptome, wie beispielsweise Dauerunzufriedenheit, Selbsthass oder Depression auf. In manchen Fällen setzt sich die Seele dann doch noch durch und es kommt plötzlich und überraschend zu einer aggressiven Krankheit.

3. Sei dir darüber bewusst,..

Pychosomatik: Luftballons als Zeichen, um loszulassendass, wenn deine Seele deinen Körper negativ beeinflussen kann, dasselbe auch umgekehrt, also positiv, funktioniert. Deine Gedanken gestalten deine Gefühle und deine Gefühle beeinflussen deine Körperzellen. Unternimm Dinge, die dir Freude bereiten, lies positive Texte, schau dir fröhliche Filme an, erlerne Entspannungstechniken, behandle dich liebevoll, mach dir selbst im Gedanken immer wieder Liebesgeständnisse und entfache deine Lebensfreude, indem du auch mal etwas Verrücktes tust. Tanze mit Gummistiefel im Regen, probiere Lachyoga aus, gehe zum Karaoke-Singen, kauf dir 100 bunte Luftballons und befüll deine Wohnung damit…

4. Verstehe, was dein Körper dir sagen möchte und verändere

Frage dich, was dir dein Symptom aufzeigen möchte. Meist gibt es darauf eine intuitive Antwort, die in vielen Fällen richtig ist.

5. Antworten finden!

Eine weitere Möglichkeit den Bedürfnissen der Seele, die sich durch den Körper ausdrückt, auf die Schliche zu kommen, stammt aus dem Mentaltraining. Die folgende Frage kann dabei helfen:

Was erlauben sich deine Symptome, was du dir selbst nicht erlaubst?

Meine Schmerzen sind beispielsweise lähmend, unkontrollierbar und manchmal so heftig, dass sie mich völlig außer Gefecht setzen. Eine der Schlussfolgerungen für mich daraus war, dass auch ich mir öfter erlauben sollte unkontrollierbar im Sinne von spontan oder weniger diszipliniert zu sein. Und dass ich mir auch ohne einen akuten Schmerzanfall, der mich in der Regel ins Bett zwingt, häufiger eine Pause gönnen oder einfach mal nichts tun sollte. Kurzum: Was sich deine Symptome erlauben, ist oftmals genau das, was du dir selbst nicht erlaubst. Sie fordern dich also quasi dazu auf eine bestimmte Eigenschaft zu leben.

Auch interessant:  10 Glaubenssätze, die du loslassen musst, um glücklich mit dir selbst zu werden
6. Finde Unterstützer!

Suche dir Experten, denen du vertraust. Externe Hilfe außerhalb deines gewohnten Umfeldes ist enorm wichtig. Ob es sich dabei um einen Therapeuten, einen Mediziner, einen Energetiker oder Coach handelt, solltest du deinem eigenen Glauben überlassen. Denn eines ist sicher, das, woran du glaubst, hilft dir am besten.

7. Lerne dich selbst bedingungslos zu lieben!

Ein Bündel an Selbstliebe-Tipps sowie Anleitungen zur Heilung von Wunden aus der Kindheit und Vergangenheit findest du auch in meinen Büchern: Honigperlen

„Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare,“ sagt Christian Morgenstein. Nimm dieses Phänomen als Chance wahr, lerne, spüre, verändere, wachse über dich selbst hinaus und liebe dich mit allem, was ist! Deine Melanie

               

*Werbung

  • Du willst neue Beiträge via Mail erhalten?

*Werbung in Form von Ankündigung

29 Kommentare

  1. ´Punkt 7 ! 🙂 Meinen Hintern zu lieben. Oh je, das wird nicht funktionieren und spätestens in den Wechseljahren jetzt sowieso nicht.

    Hab einen schönen Jahresstart.

    Liebe Grüße
    elke.von elke.works

    • Liebe Elke!
      Deinen Hintern lieben… Eine schwierige Aufgabe ich weiß. Aber womöglich doch ein wichtiges Symbol für so vieles, was in und an dir, was sich nach deiner Liebe sehnt. Vielleicht muss es ja nicht gleich liebe sein, sondern einfach nur Akzeptanz?
      Ich wünsche die ebenso alles Liebe für das neue Jahr, herzlichen Gruß

  2. Liebe Melanie,

    „was erlauben dir deine Symptome, was du dir selbst nicht erlaubst?“ Diese Frage resoniert besonders in mir. Ich danke dir herzlich für diese Frage & deine Zeilen zu diesem spannenden Thema. Ja, die Seele bremst uns oft über den Körper aus. Und wie du schon sagst: Wir können dies auch als ein Geschenk annehmen. Wenn mich meine Migräne „besucht“, weiß ich, ich soltte mir wieder weniger ’nen Kopf machen – darf Dinge, Probleme, die unter Umständen nicht in meinem Verantwortungsbereich liegen, getrost beim anderen lassen.
    Und mein linkes Ohr, mit dem ich seit geraumer Zeit immer mal wieder latent schlechter höre als rechts, bezeichne ich mittlerweile als „meinen Aufpasser“: Ich darf noch mehr auf meine innere Stime hören, muss auch nicht jedem zu jeder Zeit mein Ohr schenken, sprich: Darf noch mehr und feiner auf mich aufpassen. In diesem Sinne: Gehab dich so richtig wohl. Herzliche Grüße sendet dir & deinen Leser*innen, Carolin

    • Liebe Carolin!
      Danke für deine Zeilen und dass du deine Erfahrungen mit uns teilst.
      Mit deiner Schilderung bringst du die Wirkkraft der Frage nochmal auf den Punkt. Ich kann dir zu deinem achtsamen und reflektierten Umgang mit deinem Körperfrühwarnsystem einfach nur gratulieren. Sich die Frage zu stellen und sich der möglichen Hinweise bewusst zu sein, es nämlich noch einigermaßen einfach. Aber dann auch tatsächlich auf den Körper und seine innere Stimme zu hören, so wie du es tust, hingegen oftmals schwierig.
      Alles Liebe Melanie

  3. Sehr gut geschrieben Dein Artikel, vielen Dank. Ich habe das auch regelmäßig, aber immer woanders und immer wieder über Jahre. Ich finde es sehr schwer den Bezug hier her zu stellen, aber es schränkt sehr oft extrem ein.
    Ichbin sehr gespannt auf Dein Buch. Dir einen guten Start in das nun bereits begonnene neue Jahr . l G Katrin

  4. Tolles Thema!Durch deinen Kommentar ist mir klar geworden warum ich 15 Jahre Migräne hatte..Ich war beruflich und familiär sehr gestresst .Erst als ich mehr auf mich geachtet habe,ist meine Migräne von alleine weggegangen.

  5. Hallo Melanie,

    danke für dieses Tür öffnen in deine Seele und das Mut machen. Ich sehe es genau so und kann es n ur so weiter empfehlen….

    Herzliche Grüße Rolf

    • Lieber Rolf!
      Ich danke dir… für dein Feedback aber auch für noch soviel mehr, was du mir mit deinen Perspektiven, Ideen und wunderbaren Zeilen immer wieder schenkst.
      Alles Liebe, Melanie

  6. Ein toller Artikel, liebe Melanie! Besonders Punkt 4 + 5 haben es in sich 😀 Und ich bin schon sehr gespannt auf dein Buch…der Titel klingt ja schon mal spitze 🙂
    Alles Liebe zu dir,
    Christin

    • Liebe Christin!
      Danke für dein Feedback über das ich mich sehr freue. Ich bin auch schon sehr gespannt auf mein Büchlein, mit ich mir mit einem tollen Verlag im Backround einen ganz großen Wunsch erfülle.
      Herzlichen Gruß Melanie

  7. Hallo Melanie,
    es ist wirklich anregend die Beiträge von Dir zu lesen.
    Ich freue mich, dass nun auch dieser erschienen ist und ich die Zeit hatte ihn zu lesen.

    Als ich das erste Mal den Satz hörte: „ich bin eine stolze Psychosomatikerin“, war ich schon
    sehr verwundert, dass man sich dazu bekennt.

    Nach sehr intensivem Nachdenken über das Zusammenspielen von Körper und Seele und dem teilweise jahrzehntelangem Beschäftigen mit diesem Thema sowie das Lesen dieses Beitrages wurde mir bewusst zu spüren, dass es wirklich ein gutes Gefühl ist mich zum Kreise der stolzen Psychosomatikerinnen zu zählen. Damit geht alles leichter.
    Du hast es wirklich geschafft.

    In diesem Sinne wünsche ich Dir ein erfolgreiches Jahr und freue mich auf weitere Beiträge von Dir.

    • Wow! Danke liebe Susanne
      Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von deinen Worten ganz besonders berührt bin, zumal wir eine intensive, wenn auch kurze Zeit in Verbindung mit diesem Thema, gemeinsam verbracht haben.
      Ich möchte dir auf diesem Weg auch sagen, dass insbesondere du mich in meinem Programm bestärkt hast. Du hast mir unter anderem bewiesen, dass mit etwas Humor und einem Lachanfall hier und da, auch vieles leichter geht. Egal, ob es jetzt hier her passt oder nicht. Du bist ein wahnsinnig toller Mensch mit Herz und Tiefgang.
      Herzlichen Gruß und hoffentlich bis bald…
      Deine Melanie

  8. Hallo ihr Lieben,
    Als Psychosomatikerin habe ich mich noch nie gesehen, ich habe bis zu diesem Artikel geglaubt die Einzigste zu sein die diese Symptome hat. Aber es hört sich gar nicht mal so negativ an und es hilft mir gerade alles Erlebte oder Gefühlte neu zu betrachten. Ich muss zu mir sagen, dass ich seit 15 Jahren mit diesen Symptomen konfrontiert bin und alle Wege der Schulmedizin irgendwann durch war. Bis ich einer spirituellen Meisterin begegnet bin welche unter anderem auch eine charmische Rückführungstherapeutin ist. Dort konnte ich erfahren was meine Seele belastet und stück für stück alles loszulassen. Ich weiss heute dass ich mein grösster Feind bin und es wirklich schaffe mich mit nur einem negativen Gedanken in schwere körperliche Zustände zu bringen und ich habe es noch nicht geschafft mich zu lieben. Im Gegenteil, seit einigen Monaten ist mein Herz nun am rebellieren. Mit heftigen Reaktionen, sodass ich ein pasr mal akkut in der Notaufnahme war und man mir ernsthaft mitteilte, ich hätte ein gesundes Herz und das seinen lediglich Phantomschmerzen. Ich kann Euch ssgen, es ist nicht einfach da durch zu gehen und ich bin noch davon entfernt mich endlich anzunehmen und dem Leben zu vertrauen. Ich hoffe hier ein Stück Heilung mitnehmen zu können und durch dich liebe Melanie eine neue Sichtweise zu bekommen. Ich danke dir für diesen wunderbarwn Text. Ganz liebe Grüße Silvia

    • Liebe Silvia!
      Ich danke dir herzlich für deine offenen und bewegenden Worte. Ich denke Erkenntnis oder auch Hoffnung auf Erkenntnisse und Veränderung sind die ersten und wichtigsten Schritte. Ich wünsche dir viel Kraft, Liebe und Nachsicht mit dir selbst auf deinem Weg zur Heilung.
      Liebe Grüße Melanie

  9. Liebe Melanie!
    Danke für diesen schönen Beitrag, aus dem Erfahrung spricht.
    Ich selbst stelle immer wieder fest, dass herkömmliche Medizin teils immer noch borniert an „traditionellem Wissen“ festhält… oder psychosomatische Erscheinungen halt psychischen Ursachen zuschiebt. Das wars aber auch schon.
    Teils ist man nicht einmal gewillt, zumindest mal körperlichen Status Quo abzuchecken, sindern meint, dass „Schrotschußtaktik“ wenig zielführend sei. Ja ich durfte mir auch schon anhören, dass eine gewisse „Hysterie“ nur aus Geschäftemacherei von einigen impliziert sei.
    Wenn mir der Körper nun etwas zum Ausdruck bringt, dann ist ja wohl was in Schieflage. Das geschieht ja nicht zum Spaß.

    Ich würde mich grundsätzlich über ein wenig Austausch zu diesem Thema freuen

    • Lieber Ernold!
      Herzlichen Dank für dein Kommentar, dem ich durchaus zustimmen kann.
      Gerne können wir uns über das Thema austauschen. Schreib mir doch bitte einfach eine Mail und erzähl mir, inwiefern Psychosomatik dein Leben betrifft bzw. warum du dich damit auseinander setzen möchtest.
      Herzlichen Gruß
      Melanie

  10. ENERGETISCH DYNAMISCH BESCHWINGT LEBEN!
    Objektive SELBSTEINSCHÄTZUNG ist die Basis für ein GUT ausbalanciertes LEBEN!
    Die richtige Einschätzung des SELBSTWERTBEWUSSTSEINS, ist das FUNDAMENT für ein harmonisches LEBEN!
    SELBSTWERTBEWUSSTSEIN – das ist allerdings ein sehr dehnbarer Begriff – von Person zu Person sehr verschieden.
    Hierzu ist entscheidend wichtig, wie schätze ich meine WERTIGKEIT ein ? Was sind meine Bedürfnisse? Wie kann ich meine Wünsche verwirklichen?
    Hierzu möchte ich die weise Erkenntnis des Experimentalphysikers Prof. Wolfgang Heckl einbringen, die er in einer TV-Sendung im Zusammenhang eines Berichtes über Nano-Technologie
    vortrug:
    Das HÖCHSTE, was der Mensch erreichen kann, das ist der
    ERKENNTNISGEWINN über sich Selbst und seine Stellung im Universum!

    Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun – ein jeder sollte seine Wertigkeit objektiv einschätzen, sich der eigenen Talente und Werte bewusst werden, und dementsprechend frohen Mutes, voll Selbstvertrauen seine Wunsch-Ziele verwirklichen.
    Nur wer in irgend einem Sinne kreativ zielbewusst voranschreitet, seine Bemühungen zum Erfolg führen, den Erfolg seiner Bestrebungen verwirklicht hat – ein solcher Mensch wird in seinem SELBST-WERT-BEWUSSTSEIN unerschütterlich gestärkt!
    Gravierend effektiv für ein gefestigtes SELBSTWERTBEWUSSTSEIN ist eine energetisch dynamische FITNESS. Diese zu erreichen, dazu ist exzellent geeignet
    Multi effizienter FITNESS-BALL-BALANCE-SPORT!
    Experten: Für Kinder sind BALANCE-AKTIVITÄTEN jeder Art sehr förderlich – besonders für die qualitative Entwicklung des Gehirns – die neuronalen Verschaltungen werden aktiviert, die kognitiven Fähigkeiten intensiviert, die schulischen Leistungen beachtlich verbessert.
    Sehr vorteilhaft: Diese Ball-Balance-Übungen können auf kleiner Fläche (Wohnung) ausgeführt, mit Hobbytätigkeiten kombiniert werden wie Fernsehen, Telefonieren, Spiele mit dem Handy ausführen u.v.a. – kostenfrei – mit Maximal-Effekt!
    Seine energetischen Befindlichkeiten / Potentiale stets NEU entdecken, erwecken. Die höchste PRIORITÄT des Menschen, das ist die WAHRHAFTIGKEIT seines LEBENS – sich absolut SELBST gewahr sein, sich seines tiefsten Innersten voll bewusst sein – prädestiniert „ Multi effizienter FITNESS-BALL-BALANCE-SPORT „ – hat viel gemeinsam mit fernöstlichen Praktiken wie Yoga, Thai Chi, Meditieren etc. Aktiviert extensiv Physis (wichtige Funktionen BECKENREGION, mehr Lebensfreude, Steigerung der LEBENSQUALITÄT – seit eh u. je sehr erstrebenswert) Psychomotorik. proriozeptive Fähigkeiten! Auf einem Fitnessball völlig frei balancierend mit div. Sportgeräten arbeiten, mit Anlauf drauf springen, darauf hopsen, wippen, sich freudig wiegen – spielerisch gekonnt, wie tänzerisch beschwingt agieren – immense Bereicherung sämtlicher Energie- u. Sinnespotentiale. Besonders emotional im Rhythmus melodisch beschwingter Musik. Eine ganz neue Erfahrung des SELBSTGEWAHRSEINS, auch des SELBSTBEWUSSTSEINS! Vorher nicht gekannte transzendentale Befindlichkeit – als auf einer WOLKE schweben – beliebig lang wie auf WOLKE 7. Für mich – ich zähle 85 Lenze – täglich aufs NEUE ein Riesenspaß! Nach Lust u.Laune auch 1 Std. lang effiziente BEFINDLICHKEIT – phänomenal – NULLTARIF! Letztendlich geht es darum, wonach der Mensch schon immer strebt, sein LEBEN energetisch dynamisch – wohl befindlich beschwingt zu leben – sich seines LEBENS erfreuen! Sehr tief empfindend die Schilderung einer jungen, engagierten Sportlerin zu der auf ihre Weise intuitiven Wahrnehmung des freien Balancierens auf einem Fitnessball – spontan rief sie aus: Das ist der typische EMBRYO-EFFKT!
    Bei diesem alle WESENSPOTENTIALE intensiv bereichernden Multi effizienten FITNESS-BALL-BALANCE-SPORT geht es im wahrsten Sinne des Wortes darum, was die meisten Menschen der heutigen hektischen Zeit mehr oder weniger bewusst erstreben, froh, fit, EINS mit sich SELBST zu sein – eine harmonische EINHEIT zu werden – eine harmonische EINHEIT zu sein! Dafür suchen viele die sonderbarsten Institutionen auf, die mit sensationellen Versprechungen geniale Erfolge verkünden – verbunden mit aufwendigen Kosten – fahren an abgelegene Strände, Inseln um zu Meditieren dgl. Zu Hause müssen sie oft enttäuscht feststellen, dass sie ihr Leben nicht wie erhofft positiv zu ändern vermochten.
    Mit Multi effizienten FITNESS-BALL-B ALANCE-SPORT ist eine für das Leben erstrebenswerte Bereicherung auf Dauer garantiert!
    Astrophysiker Prof. Harald Lesch – ZDF-Info: Das LEBEN ist eine kosmische KOSTBARKEIT von unendlichem WERT!
    Wissenschaftler Alexander von Humboldt: Was nützt uns der Fortschritt der Wissenschaft, wenn er die Menschen nicht glücklicher macht?
    Hans Tschamler

    • Sehr interessant!
      Danke für dein ausführliches Kommentar, sowie die Beleuchtung des Themas aus verschiedenen Perspektiven.
      Herzlichen Gruß

  11. Meine Schwägerin hat mir diese Seite gezeigt und ich glaube hier bin ich richtig. Seit 3 Monaten habe ich immer wieder Symptome eines Schlaganfalls und komme und Krankenhaus. Mittlerweile habe ich eine Gangstörung, ständig Kopfschmerzen oder Migräne mit Aura und eine Kraftminderung im linken Arm. Mein Körper ist gesund und keiner kann mir helfen. Ich werde mir gleich das Buch kaufen und hoffen das ich daraus eine Menge mitnehmen kann. Danke für diese Seite.

    • Hallo!
      Lieben Dank für deine offenen Worte. Ich kann dir gut nachempfinden, wie es dir ergeht. Zumal aktuell für alle Kopfschmerzgeplagten auf Grund des Hochdruckswetters eine schwierige Phase ist. Super ist, dass du weiterhin nach Lösungen und Möglichkeiten zur Linderung suchst. Denn diese, davon bin ich überzeugt, gibt es für jeden. Ich hoffe du findest in meinem Buch mentale Möglichkeiten, die dir Erleichterung erschaffen. In einigen Tagen stelle ich eine Empfehlungsliste an Medizinern, sowie anderen Unterstützern online, von deren Wirkung ich persönlich überzeugt bin. Vielleicht ist da ja auch etwas Passendes für dich dabei.
      In der Zwischenzeit wünsche ich dir viel Kraft und Geduld. Herzliche Grüße Melanie

  12. Einfach großartig, liebe Melanie. Auch die Idee mit dem Selbstliebe Trainer. Ich habe eine gute Freundin, die auch gerade in „deinem“ Bereich unterwegs ist. Es lohnt sich sicher, auf ihre Seite zu schauen. Lasst uns alle miteinander vernetzen und auch unser Wissen miteinander teilen.

    Die Seite heißt: bewusst-sein-rockt

    In Liebe,

    Lisa

    • Liebe Lisa!
      Danke für dein Lob. Darüber freue ich mich natürlich sehr 🙂
      Gerne schaue ich mir die Seite deiner Freundin in Ruhe an. Vernetzen ist immer gut!
      Herzliche Grüße Melanie

  13. Liebe Melanie, du sprichst mir aus der Seele. Als jemand der ihre Neurodermitis seit 20 Jahres den Weg weist verstehe ich sehr gut wie ambivalent die Beziehung (bei mir) zur Haut (oder einer anderen Krankheit) sein kann. Ich habe auch lange gebraucht um zu verstehen, dass ich mich glücklich schätzen kann, dass mein Körper so deutlich mit mir spricht.
    Super, dass du das Thema aufgreifst und so vielen eine alternative Sichtweise aufzeigst. Das ist so wichtig in unserer Zeit, wo die vermeintlich nicht so richtig diagnostizierbaren Krankheiten so Überhand nehmen 🙂

    • Liebe Julia!
      Danke ganz herzlich für dein Feedback und deine wertvollen Zeilen.
      Ich wünsche dir fürs neue Jahr alles Liebe und vor allem Gesundheit.
      Melanie

  14. Liebe Melanie, der Artikel ist schon alt, aber dennoch so aktuell wie nie. Ich bin dadurch auf deinen tollen Blog gelangt.
    Ich habe seit über 3 Jahren psychosomatische Schmerzen (Ohrenbrennen, Brustbrennen, Krankheitsgefühl mit Schwäche). Ich bin seit über einem Jahr bei einer Therapie. Ich probiere immer Dinge zu machen, die mir gut tut, die mich glücklich machen. Gerade gestern war ich mit einer Freundin beim Yoga. Heute geht es mir wieder sehr schlecht. Ich versteh es einfach nicht. So kann ich gar nicht glücklich werden, wenn ich gar nicht raus unter Leute kann. Oder wenn ich ein Date mit einem Mann habe, werden die Symptome genau an diesem Tag stärker und ich muss das Date absagen. Warum ist das nur so? Ich versteh es nicht.

    • Liebe Suri!
      Danke für dein Kommentar. Schön, dass du auf mich gestoßen bist. Es tut mir leid, dass es dir aktuell schlecht geht und ich kann nachvollziehen wie schlimm es ist, wenn der Körper bestimmt, was man gerade darf und was nicht. Aber – es ist heute so und morgen kann es anders. Aus Erfahrung und Gesprächen mit vielen Schmerzpatienten weiß ich, dass sich der Körper und der Schmerz verändert. Es bleibt nicht so wie es heute ist. Das gibt mir immer Hoffnung. Vor allem, weil ich mittlerweile nur noch phasenweise und immer seltener Kopfschmerzen habe. Für die schlimme Zeit hilft Mentaltraining. Entspannungsmethoden aber auch die Switch Übung. Du findest einiges davon auf meinem Blog. Auch mit Visualisierungen habe ich viel gearbeitet. Wichtig ist aber auch die Akzeptanz. Heute akzeptieren aber sich gleichzeitig dafür öffnen, dass es schon morgen besser sein kann.
      Von Herzen deine Melanie

    • Hallo Suri,

      genau das selbe Problem kenne ich auch. Dein Körper spielt gerade dann wieder verrückt, wenn du etwas geplant hast. Am besten dann noch wenn diese Sache von Langer Hand geplant wurde. :/
      Ich selbst leide an einer Panikstörung und seitdem diese einigermaßen in den Griff bekommen wurde (dies beinhaltete auch ein Dreivierteljahr Antidepressiva) begann mein Körper mit Verdauungsstörungen und Unverträglichkeiten. Ich hatte schon seit der Kindheit Probleme mit dem Essen, auch wenn man nichts feststellen kann, die Behandlung bei einem Gastroenteropologen viel dann eher enttäuschend aus.
      Die Panikattacken haben sich langsam verbessert und über diesen Zeitraum haben sich dann die Verdauungsprobleme langsam eingeschlichen. Es kamen zu höchst Zeiten alle 2 Wochen wieder Dinge dazu, die mein Körper einfach nicht verdauen konnte. Folgen waren unglaubliche Krämpfe und meist tagelang Durchfall. Mittlerweile sind ich und mein Körper an dem Punkt „Magenschleimhautentzündung“ angekommen.
      Ich habe auch leider zu oft die Erfahrung gemacht, das gerade wenn man etwas geplant hat, der Körper einem Steine in den Weg legen will. Seit 7 Monaten kann ich nicht mehr in die Heimatstadt meines Freundes fahren die nur 30km entfernt ist. Der Grund dafür ist, das ich sobald ich mich in dieser Stadt aufhalte, meine Magenschmerzen einen unerträglichen Punkt erreichen, wenn ich Glück habe muss ich dann wahrscheinlich auch noch schnellstmöglich die nächste Toilette aufsuchen.
      Nach mehreren Gescheiterten versuchten hab ich aufgegeben. Meine Theorie ist deshalb: Warst du einmal in einer Situation, in der dein Körper wieder „seine Masche“ abzieht, ist es bei dir unterbewusst so verankert, dass du wie in einem Teufelskreis gefangen bist. Da helfen auch keine noch so guten und positiven Gedanken.
      Ich bin überrascht das es in diesem Beitrag heißt, man solle froh darüber sein und das positive sehen. Für mich gibt es in keinster Hinsicht etwas positives. Mein Körper hat jetzt schon viel zu lange mein Leben an sich gerissen. Meine Persönlichkeit hat sich deswegen auch sehr stark verändert. Wenn man alles dafür tun soll Glück zu sein, aber von seinem Körper dann genau in diesen Momenten daran gehindert wird, verfluche ich ihn eher als etwas positives daran zu sehen.

  15. Hallo Leonie,
    hab gerade deinen Kommentar gelesen und erkenne mich darin wieder. Ich versuche auch mir an meinen Beschwerden etwas positives abzugewinnen, aber wenn es dich körperlich so ausbemst ist das sehr schwer. Ich habe immer nach den Geburten meiner 3 Kinder psychosomatische Beschwerden, nach den ersten beiden mit AD und Therapie gut in den Griff bekommen, jetzt seit fast 2 Jahren funktioniert nichts so richtig und mit Kleinkind ist es auch schwierig, z.Z. hab ich so eine körperliche Schwäche, das ich die meiste Zeit auf dem Sofa verbringen muss. Es belastet mich extrem das ich mich nicht unbeschwert um meine Kleine kümmern kann und einfach mit ihr spontan was machen kann. Klar hab ich Dinge die mich belasten, ich bin für die Erziehung alleine verantwortlich, der Vater wohnt 50km entfernt, wünsche mir schon mehr Unterstützung, die ich hätte wenn wir zusammen gezogen wären. Durch sein Alkoholproblem hab ich es nicht ( hab erst nach der Geburt davon erfahren) und das er dadurch nicht mehr Auto fahren kann ist es nicht möglich uns zu unterstützen, Arbeit in Nacht und so. Es sind halt Dinge die ich nicht ändern kann und akzeptieren muss, was ich nicht kann. Aber was daraus positives abgewinnen, schwierig aus diesem Teufelskreis raus zu kommen.
    LG Marie

Schreibe einen Kommentar