Wer diese 7 Dinge in der Kindheit erlebte, leidet oft unter mangelnder Selbstliebe

Die Ursache für mangelnde Selbstliebe findet sich oft in der Kindheit

Die meisten Menschen nehmen aus ihrer Kindheit nicht nur schöne Erinnerungen, sondern auch tiefe Verletzungen, negative Überzeugungen und selbstsabotierende Verhaltensmuster mit. Genau diese Lasten hindern uns später daran, eine gesunde Beziehung zu uns selbst aufzubauen und uns selbst zu lieben. Die Ursachen für mangelnde Selbstliebe liegen fast immer in der Kindheit begraben.  

7 Erfahrungen aus der Kindheit, die zu mangelnder Selbstliebe führen können

Heute möchte ich dir aufzeigen, welche 7 Erfahrungen in der Kindheit womöglich deinen Mangel an Selbstliebe ausgelöst haben. Das zu erfahren, ist nicht nur interessant, sondern macht es dir auch leichter, negative Überzeugungen und Blockaden, die deine Selbstliebe sabotieren, aufzulösen.

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1. Die an Bedingungen geknüpfte Liebe

Das Wichtigste, was uns unsere Eltern mitgeben sollten, ist Liebe. Diese Liebe festigt unser Grundvertrauen in andere Menschen, uns selbst und das Leben. Ein Kind sollte sich immer geliebt fühlen, egal ob es gerade einen Fehler gemacht, in der Schule versagt oder ein anderes Kind gehauen hat. Das Verhalten des Kindes kann durchaus kritisiert werden, aber die Währung für Bestrafung oder Belohnung sollte niemals Liebe sein.

Passiert es nämlich, dass Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen ihre Liebe an Bedingungen, wie z.B. artig, höflich oder strebsam, gut in der Schule oder immer fleißig sein knüpfen, so übernimmt das Kind diese Muster. Es lernt, ich werde nur dann geliebt, gesehen und geachtet, wenn ich etwas leiste, es anderen recht mache oder mich verbiege.

Es beginnt also, auch sich selbst nur dann für akzeptabel oder liebenswert zu halten, wenn es besondere Erfolge hat, sich den ganzen Tag abrackert oder jemand anderem etwas Gutes tut. Und so entsteht ein Erwachsener, der sich zwar ab und an, wenn er sich sehr angestrengt hat, selbst mag, der sich aber niemals bedingungslos liebt. Der Mangel an Selbstliebe in seinem Leben ist vorprogrammiert.  

2. Abwesende Mutter und Vater

Ein Kind spielt mit Scherenschnitt, mangelnde Selbstliebe aufgrund fehlender Elternliebe

Ein Kind bezieht alles, was die Eltern tun, auf sich. Wenn Mutter oder Vater sich trennen und einer der beiden abwesend ist oder wenn ein Elternteil Tag und Nacht arbeitet und kaum Zeit für das Kind findet, so sucht das Kind die Ursache dafür bei sich und kommt fast immer zu der Schlussfolgerung: Mama oder Papa sind nicht bei mir. Das bedeutet, ich bin nicht wichtig genug für sie. Sie haben mich nicht sehr lieb. Etwas anderes, z.B. die Arbeit, die neue Freundin von Papa etc. ist wichtiger als ich.  

Wenn man bedenkt, dass sich ein Kind allen Annahmen nach auch nach der Geburt mit der Mutter als Eins fühlt, so wird einem bewusst, dass die Abwesenheit eines Elternteils (insbesondere der Mutter in den ersten Lebensjahren) schwere emotionale Verletzungen auslösen kann. Ganz nach dem Motto: Wenn mich die wichtigsten Menschen in meinem Leben nicht für wichtig halten, dann bin ich einfach nicht wichtig und wertvoll.

3. Übermäßig viel Kritik im Elternhaus

Wenn ein Kind in einem Elternhaus aufwächst, in dem es mehr kritisiert, zurechtgewiesen und ausgeschimpft wird als es in Summe an Lob, Zuneigung und Trost bekommt, so ist der Mangel an Selbstliebe für seine Zukunft vorprogrammiert.

Schon Erwachsene tun sich schwer damit, Kritik nicht persönlich zunehmen. Kinder noch mehr. Sie nehmen die Kritik Erwachsener also für bare Münze. Gibt es im Ausgleich aber keine positive Aufmerksamkeit und Wertschätzung, so gewinnt das Kind den Glauben: ich bin schlecht, ich bin nicht genug, ich hab keine Liebe verdient.

Tipp: Es wirkt sich positiv aus, dem Kind gelegentlich zu erklären, dass man mit seinem Verhalten zwar nicht einverstanden ist, das aber nichts daran ändert, dass man es liebt.

4. Ausgrenzung, Mobbing

Ein Kind wird ausgegrenzt - mangelnde Selbstliebe aufgrund fehlender Elternliebe

Nicht alle Wunden in der Kindheit entstehen im Elternhaus. Wer als Kind ein Außenseiter war, oft ausgeschlossen oder gar ausgelacht wurde, der kam schnell zur Schlussfolgerung – mit mir stimmt etwas nicht. Ich bin nicht richtig. Andere akzeptieren mich nicht so, wie ich bin. Wie also soll ich mich akzeptieren wie ich bin.

Die Folge ist häufig die Ablehnung der eigenen Person oder anders gesagt, der Mangel an Selbstliebe.

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5. Leistungsdruck

Wie eingangs schon erwähnt, knüpfen viele Eltern bewusst, großteils aber unbewusst, ihre Liebe in Form von Lob, Geschenken und positiver Aufmerksamkeit an Bedingungen. Eine der häufigsten ist die Leistung. Eltern wünschen sich für ihre Kinder ein schönes, erfolgreiches Leben. Um sie darauf vorzubereiten, erwarten sie Leistung. Leider geht der Schuss oft nachhinten los. Statt einem starken Selbstvertrauen, verliert das Kind das Vertrauen in sich.

Es kommt zu dem Entschluss: als Mensch bin ich nichts wert. Oder: meiner Selbstwillen liebt mich niemand. Daher muss ich etwas leisten. Diese inneren Überzeugungen, die ein klares Anzeichen von mangelnder Selbstliebe sind, führen außerdem in weiterer Folge häufig zu psychischen Stresserkrankungen wie z.B. einem Burnout.

6. Nimm dich nicht so wichtig

Leider wurden viele von uns nach nach dem Motto – Bescheidenheit ist eine Tugend oder der Esel nennt sich immer zuerst – erzogen. Uns wurde eingebläut, wir müssen uns hinten anstellen, bescheiden sein und anderen den Vortritt lassen. Das suggeriert gleichzeitig, andere sind wichtiger und wertvoller als ich.

Der Samen eines mangelnden Selbstwertgefühls ist somit gesät und verhindert oft auch noch im Erwachsenenalter uns Selbstliebe zu erlauben.

7. Vergleich mit anderen

Eine weitere Kindheitserfahrung, die uns Selbstliebe erschwert, ist, wenn unsere Bezugspersonen uns ständig mit anderen verglichen haben. In etwa so: Deine Schwester oder dein Bruder schaffen das doch auch. Wieso kannst du nicht so unkompliziert oder strebsam wie deine Cousine sein?

Was bei einem Kind durch diese Aussagen ankommt, ist: Du bist nicht richtig so, wie du bist. Du musst anders, besser, klüger, schöner werden, damit du genügst. Es wird also so, wie es ist, von den Eltern abgelehnt und beginnt infolge sich selbst abzulehnen.

Dünger für deine Selbstliebe

Falls du eine oder mehrere dieser Erfahrungen gemacht hast, brennt vermutlich auch noch heute ein Schmerz in dir und  du hast eher die Tendenz, dich abzulehnen als dich selbst zu lieben. Diese Ablehnung und dieser Schmerz machen dein Leben nun schon lange genug schwer. Entscheide dich für dich selbst und zwar, weil du es aus tiefstem Herzen verdienst, endlich bedingungslose Liebe und Erfüllung zu erhalten.

Du hast die Fähigkeit, diese alten Wunden zu heilen und Muster der Ablehnung aufzulösen. Wenn du dir auf diesem Weg Begleitung wünscht, dann lege ich dir meinen Inneren Kind-Kurs ans Herz. Du kannst diesen in der Variante nur für dich oder in einer Ausbildung zum Inneren Kind-Mentor abschließen. In 16 abwechslungsreichen Lektionen mit Videos, Audios, Übungsanleitungen uvm. begleite ich dich, alte Blockaden aufzulösen und dich auch vom Schmerz im Hier und Jetzt zu lösen.

Hier erfährst du mehr dazu.

Herzlich, deine Melanie

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