Bist du die Frau, die immer funktioniert? Selbst dann, wenn sie halbkrank oder eigentlich selbst schon am Limit ist.
Zuverlässig, engagiert, immer für alle da – die, die im Familiensystem oder in anderen Bereichen am meisten trägt – aber innerlich sehr oft ausgelaugt und gestresst? Dann ist der heutige Beitrag für dich.
Ich möchte dich einladen, frühzeitig – nämlich genau jetzt – genauer hinzusehen. Dorthin, wo es zu viel ist. Dorthin, wo Loslassen oft längst überfällig ist. Dorthin, wo es jetzt Veränderung braucht, damit du nicht zusammenbrichst – psychisch oder körperlich.
Als deutliche Anzeichen dafür habe ich dir 7 Sätze mitgebracht. Hör mal ehrlich in dich hinein, ob du einen oder mehrere davon öfter sagst oder denkst. Und keine Sorge – wenn du betroffen bist, habe ich am Ende eine Urlaubsreise für dich – die fast nichts kostet – und dich rausholt aus dem Hamsterrad von „Immer funktionieren, Stress und Frust“.
Den Podcast findest du auch auf Spotify und Apple Podcast.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Podigee. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen7 Sätze, die Frauen sagen – kurz vor dem Zusammenbruch
1. Ich komm schon alleine klar
Du bist eine Königin im Geben, aber eine Bettlerin im Nehmen? Du bist die, die immer für andere da ist, aber wenn es dir mal schlecht geht oder du vor einem inneren Zusammenbruch stehst, fragst du nicht um Hilfe.
Woher das kommt? Es liegt fast immer daran, dass du die Erfahrung gemacht hast, dass damals in der Kindheit niemand da war, als du am meisten jemanden gebraucht hättest. Und seitdem glaubt dein Inneres nicht mehr daran, dass dich jemand auffängt.
Das Problem: Wenn du die 12 Problemkoffer anderer trägst und dann auch noch deine 4 eigenen ohne Hilfe anzunehmen, ist es langfristig unmöglich, dass es nicht zu einem Zusammenbruch kommt. Das kann sich zeigen durch mangelnde Lebensfreude, innere Leere, Überforderung oder körperliche Symptome.
2. Ich bin nur müde
Du bist häufig müde und denkst, es liegt am wenigen Schlaf, dem Winter, deinem Alter oder dem Wetter?
In Wahrheit bedeutet dein – ich bin nur müde – aber oft: Ich kämpfe jeden Tag und tue tausend Dinge, die niemand sieht.
Auch hier deutet vieles darauf hin, dass du ständig Dinge tust, nur damit es andere leichter haben. Ständige Müdigkeit kommt fast nie von zu wenig Schlaf, sondern viel häufiger von:
- Es anderen immer recht machen und dich selbst vergessen
- Dich ständig anpassen, Stimmungen ausgleichen, nur damit es friedlich bleibt
- Dinge tun aus Pflichtgefühl, die dir mehr Energie nehmen als geben
- Dinge runterschlucken, die dir wichtig sind – Wut unterdrücken
- Leisten, perfektionieren, ackern, um das alte Gefühl in dir – ich bin nicht genug – zu verjagen. Klappt nur leider oft schlecht!

3. Ich will bloß einen Tag, an dem niemand etwas von mir will
Wenn du diesen Satz laut oder innerlich schon öfter gesagt hast, dann ist das ein deutlicher Überforderungsschrei. Er zeigt glasklar – du lebst hier nicht mehr dein Leben – sondern das der anderen. Du bist nicht mehr die Hauptrolle in deinem Leben, sondern maximal noch die Magd in einem falschen Film.
Du lebst so sehr für die Menschen, die du liebst, oder für deinen Arbeitgeber, dass du innerlich schon fast vergessen hast, wer du selbst bist. „Wo bin denn eigentlich ich geblieben?“, fragt eine innere Stimme leise und vehement, die sich nach dir sehnt.
Tief in dir weißt du: Wenn ich so weitermache, bleibt nichts mehr von mir übrig.
4. Nur wenn es perfekt ist, ist es gut genug
Dein innerer Antreiber Perfektionismus ist sehr aktiv. Du merkst es daran, dass du alles tust, um Fehler zu vermeiden. Dass du dich stresst, um Dinge noch einmal und noch einmal zu perfektionieren. Dass alles, was du tust, verdammt anstrengend ist und eine innere, leise Stimme oft sagt:
- Wenn du Fehler machst, bist du ein Versager. Ungenügend. Nicht wertvoll.
- Nur wenn du es perfekt machst, kannst du beweisen, dass du genug bist.
Dieser dauernde innere Stress führt viele Frauen an den Rand des Zusammenbruchs.
5. Passt schon, mir geht es gut
Wahrheit: Ich kann nicht mehr, aber ich habe gelernt, dass ich niemanden belasten darf.
Dir geht es schlecht, es ist zu viel, aber trotzdem sagst du, dass alles okay ist? Das liegt vor allem daran, dass es eine deiner höchsten Prioritäten ist, niemanden zu belasten. „Wenn ich etwas brauche, bin ich zu viel“, lautet oft der alte Glaubenssatz hinter diesem Mechanismus.
Und daher sagst du oft:
- Mach dir keine Umstände wegen mir.
- Passt schon, kein Problem für mich.
- Ich will auf gar keinen Fall, dass du wegen mir Arbeit hast.
Das Kontroverse dabei: Du machst dir ständig Umstände für andere. Du gibst ständig 100 %. Aber wenn du mal etwas brauchst, fühlst du dich sofort wie eine Last. Statt wie ein Geschenk, welches du eigentlich bist.
6. Ich hab gar keine Tränen mehr übrig
Wenn du schon sehr, sehr lange mehr funktionierst als lebst, stellt sich oft das Symptom der Tränenlosigkeit ein. Der Grund: Du hast so lange funktioniert und durchgehalten, dass selbst deine Gefühle müde geworden sind. Abgebrüht von der ständigen Härte im Außen. Erschöpft vom „immer wieder Übersehen- und Überhörtwerden“.
7. Ich muss nur noch ein bisschen durchhalten
Und wenn du diesen Satz öfter sagst oder denkst, dann ist das keine Motivation und auch keine Wahrheit, sondern das eindeutigste Anzeichen dafür, dass du schon viel zu lange durchgehalten hast.
Wenn du jetzt nicht beginnst, etwas zu ändern, Grenzen zu setzen und endlich loszulassen, dann ist ein Zusammenbruch, innerlich oder äußerlich, in nächster Zeit sehr wahrscheinlich.

Ich nehme dich mit auf eine Reise
Wenn du dich in einem oder mehreren Anzeichen wiedererkannt hast, dann ist es jetzt erstmal Zeit für Urlaub. Hääähhh? Wie das gehen soll? Das erkläre ich gleich.
Ich kann mir vorstellen, dass diese Wahrheiten gar nicht angenehm für dich klingen. Und du wahrscheinlich gerade wenig Energie oder Lust hast, dich mit jedem Einzelnen tief zu befassen. Die Frage ist oft auch: Wo fang ich an und ist das nicht schwermütig und anstrengend?
Ja, kann es sein! Aber wir machen es uns jetzt leicht. Statt eines schweren Seminars nehme ich dich mit auf eine Reise nach Italien – in meinem neuen Buch – Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello – ein Sommer, der nach Sehnsucht, Loslassen und Neuanfang schmeckt. Eine zauberhafte Ratgebergeschichte, in der die richtigen Impulse für dich einfach während der Reise entstehen.
Darum geht es in Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello:
Lena ist eine Frau, wie viele sie kennen: engagiert, stark, zuverlässig – aber ständig am Limit. Als Mutter mit Vollzeitjob und als Dauerleistende jongliert sie Tag für Tag ein Leben voller To-dos. Immer mit dem Gefühl: Nur wenn sie perfekt ist und ständig etwas leistet, ist sie auch wertvoll. Als ihr Körper die Reißleine zieht, schickt das Leben sie auf eine Reise.
Widerwillig steigt sie in den alten Bulli namens Berta und fährt los Richtung Italien. Zwischen Pannen, Pasta und unerwarteten Begegnungen wird aus einem durchgeplanten Trip ein Sommer voller Überraschungen. Lena beginnt zu begreifen: Sie muss nichts leisten, um liebenswert zu sein. Sie ist keine Last – sondern ein Geschenk!
Eine heilsame Geschichte für alle, die oft zu viel geben – und sich selbst endlich wiederfinden wollen.

Seit heute überall im Handel, online und offline: Amazon, Thalia.de, Thalia.at, Hugendubel, Morawa.
Mach dich bereit für einen Sommer voller Leichtigkeit!
Von Herzen, deine Melanie





