Wie du aufhörst dein Leben auf morgen zu verschieben: 6 Tipps

Wer sein Leben auf morgen verschiebt, läuft Gefahr es zu verpassen

Frau denkt nachMeine Freundin Susanne war einst eine der faulsten Menschen, die ich kannte. Heute darf ich das frei heraus sagen, denn mittlerweile hat sie sich um 180 Grad geändert. Jedenfalls ging mir Susannes Art, ihr Leben stets auf morgen zu verschieben, damals ziemlich auf die Nerven. Irgendwann wollte ich einfach nicht mehr länger mit ansehen, wie sie ihr Potential einfach brach liegen ließ. Und so erzählte ich ihr eines Tages, in der Hoffnung sie ließe sich inspirieren, davon, dass auch ich früher ein Lebensverweigerer gewesen war.

„Gibt´s doch nicht? Echt du,“ sagte Susanne und machte dabei große Augen. „Und wie hast du es dann geschafft damit aufzuhören dein Leben auf morgen zu verschieben?“„Nun ja, vorerst habe ich mir bewusst gemacht, warum ich mein Leben tagein tagaus aufschob. Ich musste dabei ehrlich zu mir selbst sein. Das gefiel mir anfangs natürlich nicht besonders. Allerdings war es sehr effizient, denn nur wenn du die Lebensverhinderer-Faktoren kennst, kannst du sie auch aus dem Weg räumen. Und dann habe ich mir eine Liste mit verschiedenen Punkten angelegt, die mich kontinuierlich dabei unterstützt hat meine Träume, mein Leben und meine Wünsche nicht mehr auf morgen zu verschieben.“

In diesem Beitrag möchte ich auch dir von den sechs Verhinderern erzählen und dir anschließend sechs Tipps mitgeben, die dich dabei unterstützen können deine Sehnsüchte und Wünsche nicht mehr aufzuschieben.

6 Gründe, warum wir unser Leben auf morgen verschieben

  • Die „Morgen-ist-auch-noch-ein-Tag-Mentalität.“ Wenn es um ein erfülltes Leben geht, kommt es nicht auf einen einzigen Tag an, den wir nicht bewusst genießen oder nutzen. Das stimmt! Bloß, wenn man das hundert oder gar tausend Tage lang macht, dann wandelt sich diese Mentalität irgendwann in ein: „Dafür ist es jetzt zu spät!“
  • Wir schaffen es nicht uns zu überwinden: Der innere Schweinehund oder Ängste verhindern, dass wir uns dazu aufraffen etwas Neues auszuprobieren oder die regelmäßige Sporteinheit kontinuierlich durchsetzen.
  • Falsche Gedanken beim Anfangen: Unsere Gedanken richten sich meist auf die Anstrengung und die Möglichkeit zu Scheitern aus und nicht auf die Gewinne. Niemand fühlt sich motiviert, wenn jemand sagt: „Komm jetzt schreib halt endlich dein Buch oder mach diese Ausbildung obwohl es eh nichts bringt.“
  • Mangelndes Selbstvertrauen: Wir beschäftigen uns mit Fragen, die unsere Ängste und Demotivation fördern. Zum Beispiel: Was, wenn mich jemand auslacht? Was, wenn ich scheitere? Was, wenn ich dabei die Bestätigung dafür bekomme, dass ich wirklich ein Looser bin?
  • Der fehlende Fokus: In Zeiten von Social Media und einer Wucht an Freizeit-, Sport-, Weiterbildungs-, Reise- und Kulturangeboten verlieren wir sehr schnell den Fokus.
  • Es mangelt uns an Zeit: Neben dem Job, diversen privaten Verpflichtungen, Familie, Partnerschaft, Freunden und einer gesunden Schlafmenge bleibt oftmals nicht mehr viel Zeit. Um so wichtiger ist es diese sinnvoll zu nutzen.

6 Tipps: Wie du aufhörst dein Leben auf morgen zu verschieben

Frau schreibtMach dir eine Wunschliste und priorisiere: Was ist dir wirklich wichtig? Welche Gewohnheiten und Tätigkeiten in deinem Leben möchtest du unbedingt beibehalten? Womit möchtest du weniger Zeit verbringen? Und was möchtest du zusätzlich machen oder erreichen? Das können Ziele, wie ein Eigenheim, ein bestimmter Job oder eine erfüllte Partnerschaft, aber auch Gewohnheiten, wie selbstbewusster handeln, sportlicher werden, eine Sprache erlernen oder jeden Morgen um 5:00 Uhr aufstehen, um Zeit für dich selbst zu haben, sein.

  1. Zeitmanagement: Sei dir dessen bewusst, dass deine Zeit begrenzt ist. Prüfe kritisch, ob sich all deine Wünsche, Verpflichtungen, dein Job sowie deine neuen Gewohnheiten oder Maßnahmen zur Zielerreichung tatsächlich in deiner Tageswachzeit unterbringen lassen. Und plane anschließend anhand von den zur Verfügung stehenden Ressourcen. Weniger aber dafür erfüllte Lebensbereiche sind besser als viele unerfüllte!
  2. Bleib deinem Fokus treu auch wenn es schwer ist. Um dir neue Gewohnheiten oder Fähigkeiten anzueignen oder an deinen Wünsche zu arbeiten, benötigst du einen konzentrierten Fokus. Das vielfältige Freizeit- und Gesellschaftsangebot, sowie soziale Medien machen genau das zu einer Herausforderung. Indem du mit Bildern, die eine sehr starke Wirkung auf dein Unterbewusstsein haben, arbeitest, kannst du dennoch am Ball bleiben. Wähle ein oder mehrere Bilder aus, die dich mit deinen Wünschen oder neuen Gewohnheiten in Verbindung bringen. Platziere diese als Erinnerung an einem Ort, an dem du dich täglich aufhältst. Zum Beispiel am Badezimmerspiegel, am Kühlschrank oder an deinem PC.
  3. Disziplin: Wenn deine Motivation nachlässt, benötigst du Disziplin. Diese kannst du erschaffen, indem du an dein Ziel bzw. an die Gewinne, die durch deine neue Gewohnheit entstehen, denkst. Außerdem hilft der Gedanke daran, dass neue Gewohnheiten nach 21 Tagen beginnen sich zu automatisieren. Kurzum: Halte durch, dann wird es schon bald leichter!
  4. Überwinde deine Selbstzweifel und Ängste, indem du ihnen in die Augen siehst. Was würde passieren, wenn du scheiterst? Wie schlimm wäre es wirklich? Würdest du es überleben? Beantworte diese Fragen und die Kraft deiner Zweifel und Ängste wird schlagartig nachlassen. Denn die möglichen Auswirkungen sind weniger beängstigend als die bloße Angst davor.
  5. Finde zum Selbstvertrauen: Denk‘ an alle Erfolge, die du im Leben bereits verzeichnet hast. Mach dir klar, dass es kein Glück war, dass du eine Schule, deine Ausbildung oder dein Studium abgeschlossen hast, einen Job bekommen oder einen tollen Partner und gute Freunde an deiner Seite hast. Es lag an dir! An deinen Fähigkeiten und Eigenschaften
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Nicht mehr auf morgen verschieben und dennoch genießen!

Die AutorinEin wichtiger Impuls, der sowohl Susanne, wie auch mir am Herzen liegt, zum Abschluss: Im Heute zu leben bedeutet nicht bloß die ganze Zeit seinen Zielen hinterher zu eifern oder seine Gewohnheiten zu ändern sondern auch aktiv zu genießen und genügend Zeit für Unsinn und Entspannung einzuplanen. Alles Liebe, Melanie

 


 

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2 Kommentare

  1. Britta Meier-Niermeier
    Britta Meier-Niermeier

    aber genau diese Gründe sind bei mir Wahrheiten und ich bin mit allem gescheitert. hab keine Kraft mehr!!!

    • Liebe Britta!
      Das tut mir leid zu lesen. Natürlich sind die Ursachen bzw. Tipps in meinen Artikeln nur Anhaltspunkte. Jeder Mensch ist individuell. Ich glaube dennoch, dass es auch für dich Wege gibt. Womöglich sind diese einfach individueller. Hast du es schon einmal mit Hilfe von Außen versucht?
      lg Melanie

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