10 Dinge, die du jetzt tun solltest oder: Was Sterbende bereuen

10 Dinge, die Sterbende bereuen

Wenn du nur noch ein Jahr zu leben hättest, was würdest du dann wohl machen? Auf den ersten Blick erscheint diese Frage wenig erfreulich. Bei genauerer Betrachtung aber, kann sie Aufschluss darüber geben, welch wahren Sehnsüchte man im Leben noch stillen möchte. Sterbende bereuen

Ein Schmetterling als Symbol dafür, jetzt zu leben. Was Sterbende bereuenNatürlich könnte man eine ebenbürtige Frage mit der Dauer eines Tages oder eines Monats stellen. Diese Vorstellung aber würde vermutlich Wünsche an die Oberfläche bringen, die im realen Leben kaum Relevanz hätten. Oder würdest du, wenn du nur noch eine Woche zu leben hättest, tatsächlich noch arbeiten, deine Weiterbildung abschließen, den Haushalt schmeißen oder für einen Lauf trainieren? Wohl kaum. Innerhalb von 365 Tagen allerdings lässt sich durchaus einiges bewerkstelligen.

Was macht Menschen am Ende ihrer Tage glücklich oder: Was Sterbende bereuen?

Bevor wir gleich zur Methode „365 Tage – glücklich leben“ kommen, möchte ich durch die Beantwortung der obigen Frage noch ein wenig inspirieren. Ich habe recherchiert und einige Antworten gefunden. Als Inspirationsquelle diente mir das Buch „5 Dinge, die Sterbende bereuen“ und diverse Onlineberichte. Hier ist die Top Ten Liste jener Dinge, die Menschen an Ende ihrer Tages glücklich mache.

1. Selbstverwirklichung

Viele Menschen bedauern am Ende ihres Lebens, dass sie ihre eigentlichen Talente nie gefunden oder ausgelebt haben. Jene, die ihren Träumen trotz Hindernisse treu geblieben sind, blicken anstatt dessen auf ein sinnerfülltes Sein zurück und erinnern sich lächelnd an ihr Lebenswerk.

2. Weniger Arbeit und mehr Vergnügen

Noch kein 80-jähriger hat jemals bereut nicht genug geputzt oder gearbeitet zu haben. Menschen, die an ihrem Lebensabend glücklich zurückblicken, sind häufig Genießer, die sich für die schönen Dinge des Lebens Zeit genommen und Perfektion im Alltag außer Acht gelassen haben.

3. Öfter „Ich liebe dich“ sagen

Glückliche Sterbende haben ihren Gefühlen Ausdruck verliehen. Dazu zählt beispielsweise, dass sie ihren Liebsten ihre Anerkennung durch Worte und Taten zeigten. Diejenigen, die sich mit dem Gedanken „ich hätte dir noch gerne soviel gesagt…“ verabschieden, sind hingegen meist nicht im Reinen mit sich und ihren Lieben.

4. Verrückt sein und Regeln brechen

Viel zu oft sind wir darauf bedacht alles richtig zu machen. Glückliche haben tendenziell einmal mehr ihre eigenen Regeln gebrochen. Sie bereuen es nicht Fallschirm gesprungen zu sein, einen Kukuruz geklaut oder bis spät nachts im See gebadet zu haben.

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5. Mehr Lachen

Häufig nehmen wir das Leben viel zu ernst. Das hindert daran, offen für den Spaß im Leben zu sein. Ein Glücklicher lacht mehrmals wöchentlich. Auf die Frage: „Wann hattest du das letzte Mal einen Lachanfall“, weiß er sofort eine Antwort.

6. Sich selbst wichtig nehmen

Manche Menschen lassen sich ein Leben lang von der Meinung ihrer Mitmenschen dominieren. Selbstbewusste Menschen hingegen, haben die Fähigkeit sich selbst an erste Stelle zu setzen. Dass das langfristig glücklicher macht, ist keine Neuheit.

7. Erleben statt Ersparen

Unsere Vernunft setzt sich auch beim Umgang mit Geld immer wieder durch. Und so gönnen sich viele anstatt einer Auszeit oder einer Reise lieber eine neue Küche, eine schicke Gartengestaltung oder horten ihr Geld zur Absicherung am Sparbuch. Menschen, die an ihrem Lebensabend zufrieden sind, haben das meiste von ihrem erarbeiteten Geld für sich selbst ausgegeben.

8. Zeit mit den richtigen Menschen

Tag ein Tag aus verbringen wir unsere Lebenszeit mit Menschen. Die einen tun uns gut, die anderen weniger. Jene, die von einem erfüllten Leben sprechen, verbrachten ihre Zeit großteils mit Menschen, die positiv über sie dachten und an sie glaubten.

9. Gute Freunde festhalten

Obwohl es oftmals eine Herausforderung ist, Freundschaften aufrecht zu erhalten, schaffen das immer mehr Menschen. Die digitale Welt macht es uns dahingehend recht einfach. Menschen, die wahre Freundschaften ein Leben lang pflegten, sind darüber am Ende ihrer Tage glücklich.

10. Glücklich sein

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Wir konzentrieren uns auf die großen und kleinen Lebensziele und missachten dabei oft jene Dinge, die für unser Glück essentiell sind. Diejenigen, die in ihren letzten Stunden glücklich sind, achten bereits in Lebzeiten auf ihr persönliches Glück. Damit es auch dir so ergeht, lade ich dich zur folgenden Übung ein.

365 Tage – glücklich leben

Dem Ende unserer Tage und was Sterbende bereuen, haben wir nun genug Aufmerksamkeit geschenkt. Schließlich befinden wir uns ja noch mittendrin. Dennoch haben die obigen Beispiele aufgezeigt, dass es sich lohnt schon heute eine Zwischenbilanz zu machen und damit zu beginnen, eine Biographie zu schreiben mit der wir an unserem Lebensabend zufrieden sind.

Stell dir vor, du hast noch 365 Tage zu leben:

  • Was möchtest du in diesem Jahr erleben? Was erreichen?
  • Mit wem möchtest du dieses Jahr verbringen?
  • Welcher Arbeit und welchen Tätigkeiten willst du am liebsten nachkommen?
  • Welche Wünsche möchtest du dir selbst oder deinen Liebsten noch erfüllen?
  • Mit welchen Menschen möchtest du gerne wieder Kontakt aufnehmen? Wem willst du vielleicht einen Brief schreiben?
  • Was möchtest du deinen Liebsten noch sagen?
  • Wohin willst du noch reisen?
  • Was magst du der Welt hinterlassen?
  • Mit welcher Einstellung möchtest du dieses Jahr bestreiten?
  • Was sollen die Menschen, die dich schätzen und lieben nach diesem Jahr über dich sagen?
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Rote Luftballons als Symbol, was Sterbende bereuenLos geht’s notiere dir alle Antworten. Den kleinen Realisten und Mister Vernunft lässt du dabei so gut es geht außen vor. Deine Intuition ist bei dieser Aufgabe der bessere Ratgeber.

  • Am Ende hast du eine Liste mit vielen Ideen und Informationen. Falte diese sorgsam zusammen und lege sie erstmals bei Seite.
  • Nach ein paar Tagen holst du sie wieder hervor. Markiere mindestens drei Dinge, die du in den nächsten 365 Tagen umsetzen möchtest.

Ich wünsche dir viele aufschlussreiche Gedanken, die dich in Folge dabei unterstützen dein Leben noch achtsamer und freudvoller zu gestalten. Deine Melanie

Mehr lesen? DAS BUCH .additional_material { margin-top: var(--contentSpacing); clear: both; padding-top: var(--contentSpacing); border-top: 1px solid var(--headingColor); } .promo_element { margin: 0 auto var(--contentSpacing) auto; padding: var(--contentSpacing) 0; border-bottom: 1px solid #eee; } .triplet { display: grid; row-gap: 10px; } @media (min-width: 600px ) { .triplet { grid-template-columns: 1fr 1fr 1fr; align-items: center; column-gap: var(--contentSpacing); } } .ad-notice { font-size: 10px; color: #555; margin-bottom: 10px; }

9 Kommentare

  1. Wundervoll. Danke ❤

  2. Hallo Melanie,
    das ist ein sehr schöner Beitrag. Er hat mich viel zum Nachdenken gebracht. Man hört ja immer wieder den Satz, dass man so leben sollte, als sei es der letzte Tag. Das geht aber in Wirklichkeit gar nicht. Das mit einem Jahr stimmt schon. Da kann man sich noch einiges vornehmen. Ich habe schon ein paar Ideen. Das große Ding, von dem alle träumen, habe ich aber noch nicht gefunden. Ich werde weiter darüber nachdenken. Wünsche dir alles gute und bis bald, Miriam

    • Grüß dich Miriam! Schön wieder von dir zu lesen. Es freut mich, dass der Text dich dazu animiert hat, ausgiebig über deine Wünsche nachzudenken. Vermutlich hast du noch nicht alle Bedürfnisse und Wünsche, die in dir schlummern entdeckt. Ich denke, das ist völlig ok. Lass deine Gedanken noch reifen und vertrau darauf, dass die richtige Idee zur rechten Zeit kommt. Herzlichen Gruß Melanie

  3. Danke fürs aufwecken. Hatte schon ein Tunneldenken. Jetzt sehe ich das Licht wieder.

    • Liebe Edith!
      Danke für dein Feedback. Bin wunderbar berührt davon, dass ich mit meinem Text solch einen Prozess bei dir auslösen konnte. Herzliche Grüße

  4. Liebe Melanie, wieviele Menschen werden mit dieser Frage jedes Jahr alleine im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht. Was mache ich mit meinem Leben, wenn ich aus dieser „Nummer“ wieder raus bin. Manchmal sind es die großen Träume, manchmal endlich mutig zu sich selber stehen. Wie schön, wenn sich da ein Bild zeigt, dass genügend Kraft hat und ich so am Ende meiner Tage, dieses Leben mit einem Lächeln auf den Lippen verlassen kann. Ein Reise, in der ich immer wieder den Faden aufnehmen will. Viel Freude bei Deinem Jetzt, den das ist der Augenblick der zählt und vielen Dank für diesen Beitrag. Liebe Grüße Martina

    • Liebe Martina!
      Lieben Dank für deine weisen Worte, die mich erneut dazu bewegen auf dieses Lächeln am Ende unserer Tage hinzuarbeiten.
      Lieben Gruß Melanie

    • Liebe Martina!
      Ich danke für deine weisen Worte, die bestimmt mit viel Erfahrung einher gehen. Sie motivieren mich einmal mehr dazu, das Jetzt zu genießen und darauf zu achten, dass ich mein Lachen bis an Ende meiner Tage behalte.
      Alles Liebe Melanie

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